28.06.2011
Elektronische Rechnungen: Aufbewahrung und Akzeptanz

1. Wer arbeitet mit HRworks? AAM Germany GmbH
2. Private Nutzung von Kreditkarten der Firma nicht rechtens
3. Bei Unfall reicht Zettel am Fahrzeug nicht aus
4. Einheitliche Bahntickets für ganz Europa
5. Elektronische Rechnungen: Aufbewahrung und Akzeptanz
6. Anteiliger Steuerabzug der Reisekosten für eine Sprachreise


1. Wer arbeitet mit HRworks? AAM Germany GmbH

Seit zwei Jahren nutzt die AAM Germany GmbH mit Sitz in Bad Homburg die Reisekostenabrechnung von HRworks.

AAM ist ein Marktführer in der Fertigung, Technik, Design und Validierung im Bereich
Kraftübertragungssystemen und verwandten Komponenten sowie Modulen, Chassissystemen und Metallumformteilen für LKW, SUVs, Crossover-Fahrzeugen und PKW.

Frau Jana Prokisch, Office Manager der AAM Germany GmbH, hat HRworks überzeugt:

„Meiner Meinung nach ist HRworks eine tolle Erfindung um diverse Komponenten wie Reisekostenabrechnung, Abwesenheitserfassung sowie Arbeitsmittelverwaltung in einem Programm schnell und einfach erfassen und verwalten zu können.
Gerade bei der Reisekostenabrechnung ergaben sich bei uns zeitlich und finanziell
enorme Einsparungen im Vergleich zur vorherigen Excel-Erfassung und manuellen Buchung.
Der Kalender mit Einsicht in alle geplanten und gebuchten Abwesenheiten der Mitarbeiter ist ebenfalls ein sehr nützliches Planungsmittel.
HRworks erleichtert und vereinfacht in einigen Bereichen die Verwaltungsarbeit sehr.“

Hier können Sie die vollständige Referenz einsehen! 

Lassen auch Sie sich überzeugen und nehmen Sie am besten gleich Kontakt mit uns auf oder schauen Sie sich weitere Referenzen an.


2. Private Nutzung von Kreditkarten der Firma nicht rechtens

„Stellt ein Unternehmen seinem Mitarbeiter Kredit- und Tankkarten der Firma für die dienstlichen Belange zur Verfügung, dann darf er diese laut einem aktuellen Gerichtsurteil im Regelfall nicht auch für private Zwecke nutzen.
Das selbstverständliche Verbot einer privaten Nutzung der Firmen-Karten gilt immer und unabhängig davon, ob bei der Aushändigung noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen wurde. Darauf hat jetzt das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein bestanden.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, hatte ein Disponent im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit eine Vollmacht für das Konto seiner Firma plus Kreditkarte und Tankkarte erhalten. Mit der Firmen-Kreditkarte buchte er fleißig auch private Flüge und orderte bei einem Versand Kinderkleidung und diverse Haushaltsgegenstände. Und mit der Tankkarte zapfte er im Wert von 2.000 Euro fünf verschiedene Kraftstoffarten, mit denen keines der Firmenfahrzeuge betrieben wurde.

Als dem Unternehmen der Kartenmissbrauch aufgefallen war, wurden die Lohnzahlungen zwecks Kompensation des Schadens eingestellt und der Mann schließlich entlassen. Der allerdings klagte dagegen. Die Firmen-Konten hätten ihm zur freien Verfügung gestanden. Die Arbeitgeberin müsse das Gegenteil erst beweisen.

Da waren die Landesarbeitsrichter allerdings anderer Auffassung. "Grundsätzlich dienen einem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellte Bank- und Tankkarten des Arbeitgebers nur zur Bestreitung von dienstlichen Ausgaben - auch wenn das nicht ausdrücklich abgesprochen wurde", erklärt Rechtsanwältin Tanja Leopold. Wer die Karten darüber hinaus auch für private Zwecke nutzt, müsse seinerseits darlegen und beweisen, dass er hierzu befugt gewesen sei. Diesen Beweis blieb der Kläger dem Gericht aber schuldig. Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (Az. 2 Sa 526/10)“

Quelle: dmm.travel


3. Bei Unfall reicht Zettel am Fahrzeug nicht aus

„Nach einem Parkunfall reicht es nicht aus, einen Zettel mit Unfallhergang und Adresse am beschädigten Fahrzeug zu hinterlassen. Wer wegfährt, ohne auf den Fahrer zu warten oder die Polizei zu rufen, begeht Fahrerflucht und damit eine Straftat mit erheblichen Folgen, warnt der ADAC.

Neben einer Geldstrafe und Punkten in Flensburg kann unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, wie es im Gesetz heißt, auch den Führerschein kosten, informiert der Automobilclub weiter.

Bis zu einer Schadenhöhe von 600 Euro am anderen Fahrzeug wird das Verfahren meist gegen eine Geldauflage eingestellt. Bei bis zu 1200 Euro drohen ein Monatsgehalt Geldstrafe, sieben Punkte in Flensburg und maximal drei Monate Fahrverbot.

Wird die 1200 Euro Marke überschritten, ist die Fahrerlaubnis sogar für mindestens sechs Monate weg. Wenn bei einem Unfall Menschen zu Schaden kommen und sich der Verursacher vom Unfallort entfernt, droht Gefängnis. Neben diesen strafrechtlichen Folgen verliert der Fahrer den Versicherungsschutz: die Kasko zahlt den eigenen Schaden nicht, die Haftpflicht nimmt für den regulierten Fremdschaden bis zu 5000 Euro Regress.

Um eine Straftat und die Folgen zu vermeiden, rät der ADAC, an der Unfallstelle zu warten, bis der Fahrer des anderen Fahrzeugs kommt, oder gleich die Polizei zu informieren. Wer kein Handy hat, sollte mindestens 30 Minuten warten, ehe er zur Polizei fährt. Diese nimmt den Unfall auf und benachrichtigt den Halter.“

Links: www.adac.de


Quelle: dmm.travel


4. Einheitliche Bahntickets für ganz Europa

„Bahnfahren soll ab 2016 durch einheitliche Tickets für ganz Europa und alle europäischen Bahnhöfe vereinfacht werden.
Trotz Rail Europe, einer Bahnallianz nach dem Vorbild der Luftfahrtbündnisse, ist Bahnfahren quer über europäische Ländergrenzen hinweg kompliziert, zumal dann, wenn man in eine kleinere Stadt möchte, in der eben kein TGV, AVE etc. hält. Will ein Geschäftsreisender über Ländergrenzen hinweg mit dem Zug fahren, gibt es Tickets hierfür nur für Verbindungen zwischen größeren Städten. Fahrausweise von kleineren Orten im einen zu kleineren im anderen Land sind praktisch nicht zu buchen, auch nicht per Internet, abgesehen vom unglaublichen Tarifwirrwarr der einzelnen Bahnverwaltungen.

Nun hat die EU-Kommission vor, europaweites Zugreisen zu vereinfachen. In Zukunft soll man mit einem einzigen Ticket, natürlich auch online buchbar, von jedem beliebigen Ort zum gewünschten Ziel europaweit fahren können. Das würde auch Geschäftsreisenden das Leben erleichtern, zumal sie dann nicht mehr Anschlusstickets im Ausland erwerben müssten. Man kann künftig einen Fahrausweis von "kleinkleckersdorf" hier zu Lande z.B. nach Walbrzych in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien kaufen/buchen.

Bis 2016 will die EU Zugverbindungen und Preise aller Bahnunternehmen europaweit abgleichen. Ziel ist es, dass die Kunden dann auch die Preise für die kompletten Routen im Internet abrufen können.“

Quelle: dmm.travel


5. Elektronische Rechnungen: Aufbewahrung und Akzeptanz 

Die Erleichterungen zum elektronischen Versand von Rechnungen kommen mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011, das am 09.06.2011 vom Bundestag beschlossen wurde.

Der Bundesrat wird das Steuervereinfachungsgesetz 2011 abschließend am 08.07.2011 verabschieden und das Gesetz zum 01.01.2012 in Kraft treten.

Aufbewahrung:

"[…] Wie Papierbelege sind die elektronischen Rechnungen 10 Jahre aufzubewahren – allerdings auf einem Datenspeicher, der keine nachträglichen Änderungen zulässt. Dafür dürften dann vor allem einmal beschreibbare CD-ROMs und DVDs infrage kommen.

Achtung! Die Aufbewahrung auf einer Computer-Festplatte genügt danach nicht, weil Daten auf einer Festplatte geändert werden können.“

Lesen Sie hier den Frage-Antwort-Katalog des Bundesfinanzministerium zur elektronischen Rechnungsstellung.“

Quelle: bwr-media.de


Akzeptanz:

„[…]Entscheidend für die Akzeptanz elektronischer Rechnungen ist das Leistungsdatum.

Und genau hier liegt eine Falle: Sie dürfen nicht einfach ab 1.7.2011 alle Rechnungen elektronisch verschicken oder E-Mail-Rechnungen ab diesem Termin bedenkenlos akzeptieren! Denn das Rechnungsdatum ist bedeutungslos. Entscheidend ist der Termin der Leistungserbringung: Haben Sie die Leistung vor dem 30.6.2011 ausgeführt und stellen die Rechnung erst nach diesem Datum, gelten noch die strengen formalen Anforderungen an eine elektronische Rechnung. Das heißt für Sie auch: Wenn Sie ab 1.7.2011 elektronische Rechnungen erhalten, prüfen Sie, wann die Leistung erbracht wurde. Akzeptieren Sie die elektronische Rechnung nur dann, wenn die Leistung ab dem 1.7. oder später erbrachte wurde. Liegt der Termin vorher, fordern Sie am besten eine Papierrechnung nach, um sich möglichen Ärger bei der Vorsteuer zu ersparen.“

Quelle: bwr-media.de
 

6. Anteiliger Steuerabzug der Reisekosten für eine Sprachreise

„Sprachreise zumeist privat mitveranlasst
 
Arbeitnehmer dürfen die Reisekosten in Verbindung mit einer beruflichen Fortbildung vollständig als Werbungskosten zum Steuerabzug heranziehen, wenn die Reise ausschließlich der beruflichen Sphäre zuzuordnen ist. Bei einer Sprachreise ist aber aufgrund des touristischen Mehrwerts in der Regel davon auszugehen, dass die Sprachreise auch privat mitveranlasst wurde. Daher müssen die Kosten für die Sprachreise zwischen beruflicher und privater Sphäre aufgeteilt werden. Die Reisekosten, die der privaten Sphäre zugeordnet wurden, dürfen nicht zum Steuerabzug herangezogen werden.
 
Hälftige Aufteilung der Reisekosten für die Sprachreise
 
Normalerweise ist die Aufteilung der Reisekosten nach dem Verhältnis der beruflich und privat genutzten Zeit durchzuführen. Bei einer Sprachreise kann aber ein anderer als der zeitliche Aufteilungsmaßstab angewendet werden, da bei einer Sprachreise die beruflichen und privaten Zeitanteile schwer zu trennen sind. Stattdessen ist bei einer Sprachreise die hälftige Aufteilung der Kosten zu empfehlen. [...]"
 
 
Quelle: fibuexperten24.de

 

Kontakt / Impressum:
HRworks GmbH | Basler Landstraße 8, | 79111 Freiburg | Tel.: 0800-HRworks (0800-479 67 57)
Fax.: 0761-479 54-99 | kontakt@HRworks.de | http://www.HRworks.de/
Geschäftsführer: Dipl.-Inf. (FH) Thomas Holzer | HRB Freiburg: 5406 | Ust-Id: DE 187 235 039

Melanie Heinemann Fon: 0761-47954-76 Fax: 0761-47954-99 Kontakt

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