Corona-Serie Teil 4:
Fragen & Antworten zur Corona Kurzarbeit

Ab sofort informiert Sie HRworks zu allen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitswelt. Darunter Themen wie Arbeitsrecht, Homeoffice und Lohnfortzahlung.

In der Krise bricht vielen Unternehmen das Geschäft weg, darunter nicht nur Gastronomen und Hoteliers. Die traurige Folge: Mitarbeiter müssen entlassen werden. Doch in vielen Branchen ist ein solch radikaler Schritt gar nicht notwendig. Mit Kurzarbeit können Arbeitgeber ihre Belegschaft halten und so wirtschaftliche Einbrüche abwenden. In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Corona-Kurzarbeit.

 

Was ist Kurzarbeit?

Wenn man von Kurzarbeit spricht, ist damit eine - wie der Name schon verrät - verkürzte Arbeitszeit gemeint. Die Gründe für eine verkürzte Arbeitszeit können vielfältig sein: eine Branche in der Krise, schlechte Auftragslage, abgebrannte Produktionsstätten, etc. Aktuell führt die Corona-Krise dazu, dass etliche Unternehmen auf Kurzarbeit umstellen. Konkret bedeutet das: Mitarbeiter arbeiten weniger Stunden als sonst, weil nicht genug Arbeit da ist. Durch Kurzarbeit wollen Arbeitgeber Kündigungen vermeiden und das Know-How im Betrieb erhalten.

 

Wie funktioniert Kurzarbeit?

Sollte sich ein Arbeitgeber aufgrund einer Flaute für Kurzarbeit entscheiden, so muss er einen entsprechenden Antrag dafür bei der Bundesagentur für Arbeit stellen. Gleichzeitig informiert er seine Belegschaft über die neuen Arbeitszeiten. Ein Arbeitgeber kann entweder die komplette Belegschaft, bestimmte Abteilungen oder nur vereinzelte Mitarbeiter auf Kurzarbeit umstellen. Die neue Arbeitszeit legt dabei ebenfalls der Arbeitgeber fest. War bisher eine 40-Stunden-Woche üblich, könnten es bei Kurzarbeit nur noch 30, 20 oder weniger Stunden pro Woche und Mitarbeiter sein.

 

Welche Voraussetzungen müssen für Kurzarbeit erfüllt sein?

Damit ein Arbeitgeber Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit anmelden darf, muss es einen erheblichen Arbeitsausfall geben. Und dieser Ausfall muss bestimmte Ursachen haben. Nur weil das Business gerade nicht floriert, ist kein triftiger Grund. Ein gewisses wirtschaftliches Risiko lässt sich in einer freien Marktwirtschaft nicht vermeiden. Anspruch auf das Kurzarbeitergeld (KUG) hat eine Firma vor allem dann, wenn externe Gründe, auf die der Arbeitgeber keinen Einfluss hat, zu einem Arbeitsausfall führen. Die Corona-Krise ist so ein Fall. Als weitere Voraussetzung müssen mindestens 10 Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von dem Arbeitsausfall betroffen sein.

 

Was bedeutet Kurzarbeit für den Arbeitgeber?

Der Arbeitgeber kann durch Kurzarbeit einen wirtschaftlichen Kollaps seines Unternehmens abwenden. Dazu nimmt er finanzielle Hilfe vom Staat in Form des Kurzarbeitergelds (KUG) in Anspruch. Bevor er sich jedoch an die Agentur für Arbeit wendet, muss ein Arbeitgeber alles versucht haben, um den Arbeitsausfall aus eigener Kraft auszugleichen, zu vermindern oder abzuwenden. Wenn diese Bestrebungen nicht gefruchtet haben, kann sich ein Unternehmen an die örtliche Agentur für Arbeit wenden. Kurzarbeitergeld wird vom Staat maximal 12 Monate ausgezahlt.

 

 

Was bedeutet Kurzarbeit für den Arbeitnehmer?

Für Arbeitnehmer bedeutet Kurzarbeit zwar ein geringeres Gehalt, doch sichert diese Maßnahme in den meisten Fällen den Arbeitsplatz. Kurzarbeitergeld bekommen alle ungekündigten Mitarbeiter, die einen Gehaltsausfall von mehr als 10 Prozent haben.

 

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?

Das Kurzarbeitergeld entspricht in etwa der Höhe des Arbeitslosengeldes. Somit erhalten Arbeitnehmer rund 60 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts. Lebt im Haushalt eines von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmers ein Kind, beträgt das KUG 67 Prozent.

 

Ein Rechenbeispiel für Kurzarbeitergeld

Linus H. hat bei einer 40-Stunden-Woche einen Bruttoverdienst von 3.000 Euro im Monat. Netto bekommt er 2.100 Euro heraus. Wird die Arbeitszeit im Betrieb nun auf 80 Prozent abgesenkt, arbeitet H. nur noch 4 Tage bzw. 32 Stunden pro Woche. Dementsprechend weniger Geld bekommt er von seinem Arbeitgeber. Vereinfacht gerechnet erhält er nun 80 Prozent seines Brutto- und Nettogehalts. Brutto sind es jetzt 2.400 Euro, netto 1.680 Euro. H. hat somit einen Nettoentgeltausfall von 420 Euro (2.100 minus 1.680). Von diesen 420 Euro bekommt der kinderlose Angestellte 60 Prozent, also 252 Euro, ersetzt - das Kurzarbeitergeld.

 

Was ist Kurzarbeit Null?

Wenn ein Betrieb die Arbeitsstunden zu 100 Prozent zurückfährt, ist von Kurzarbeit Null die Rede. Es handelt sich also um einen vollständigen Arbeitsausfall. Auch in einem solchen Fall wird das Kurzarbeitergeld ausbezahlt.

 

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Kann der Arbeitgeber die Kurzarbeit einfach so anordnen?

Der Arbeitgeber darf Kurzarbeit nur dann einseitig anordnen, wenn dies im Tarif-
bzw. Arbeitsvertrag oder in einer betrieblichen Vereinbarung explizit festgehalten wurde. Auch muss der Betriebsrat in die Entscheidung miteinbezogen werden. Gibt es in einem Unternehmen keinen Betriebsrat, muss der Arbeitgeber die Einführung von Kurzarbeit mit jedem einzelnen Mitarbeiter vereinbaren.

 

Aktuelle Änderungen beim Kurzarbeitergeld wegen Corona-Kurzarbeit

Aufgrund der Corona-Krise hat der Bundestag am 13. März 2020 im Eilverfahren ein Gesetz verabschiedet, das den Bezug des Kurzarbeitergeldes vorübergehend erleichtert. Das Gesetz ist rückwirkend mit 1. März 2020 in Kraft. Bisher musste ein Drittel der Belegschaft von dem Arbeitsausfall betroffen sein, damit der Arbeitgeber KUG beantragen kann. Durch das neue Gesetz müssen nur noch - wie bereits oben im Artikel erwähnt - 10 Prozent der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen sein. Außerdem werden Arbeitgebern ab sofort die Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe erstattet. Zuvor wurden diese zu 80 Prozent vom Arbeitgeber getragen.

 

Zustimmung zur Corona-Kurzarbeit mit HRworks einholen

Wenn Ihr Unternehmen die Kurzarbeit nicht in Tarif- oder Arbeitsverträgen geregelt hat, können Sie die Einwilligung Ihrer Mitarbeiter über das Compliance Management System von HRworks einholen. Und zwar schnell und unkompliziert. Setzen Sie eine betriebliche Vereinbarung auf und schicken Sie diese elektronisch an alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens. Diese können per Klick zustimmen.

 

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In der Corona-Krise verhängen immer mehr Städte und Länder strenge Ausgangsbeschränkungen. Menschen sollen nur noch aus triftigen Gründen ihr Heim verlassen. Eine dieser Ausnahmen ist der Gang zur Arbeit. Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern für die Hin- und Rückfahrt nun ein Formular aushändigen: eine sogenannte “Arbeitgeberbescheinigung Corona”.

Was ist eine Arbeitgeberbescheinigung?

Eine Arbeitgeberbescheinigung - auch Arbeitgeberbestätigung oder einfach Arbeitsbescheinigung - ist der schriftliche Nachweis über ein existierendes Arbeitsverhältnis. So wie der Personalausweis die Identität einer Person verrät, so gibt die Arbeitgeberbescheinigung Aufschluss darüber, wo und für wen eine Person arbeitet.

Wozu wird eine Arbeitgeberbescheinigung Corona benötigt?

Bisher assoziierten die meisten Menschen das Wort “Arbeitgeberbescheinigung” mit der Familienkasse, dem Arbeitsamt oder der Ausländerbehörde. Aufgrund der Corona-Krise ist ein solches Formular aber auch in anderen Fällen nötig geworden.

  • Als “Ausweis” gegenüber der Polizei im Falle einer Ausgangssperre.
  • Als Beleg gegenüber Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen. Eltern, die als Schlüsselpersonen gelten, weil sie in systemrelevanten Branchen arbeiten und deswegen ihre Kinder nicht betreuen können, benötigen diese Bescheinigung als Vorlage bei den entsprechenden Betreuungsstätten.

 

Welche Informationen bzw. Daten gehören in die Arbeitgeberbescheinigung Corona?

In einer Arbeitgeberbescheinigung Corona müssen folgende Angaben enthalten sein:

  • Name und Anschrift des Arbeitnehmers
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Berufsbezeichnung
  • Beginn des Arbeitsverhältnis
  • Ende des Arbeitsverhältnis (wenn bekannt)
  • Tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeiten
  • Firmenname und Firmenadresse
  • Ansprechpartner in der Firma (inkl. Telefonnummer)
  • Ausstellungsdatum der Bescheinigung
  • Unterschrift des Ausstellers

Muster, Formular, Vorlage: Wo finde ich eine Arbeitgeberbescheinigung Corona?

Die Arbeitgeberbescheinigungen können inhaltlich von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren und in wichtigen Details voneinander abweichen. Es kann formale unterschiede zwischen Arbeitgebern im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft geben. Zudem kommt es darauf an, ob es sich um eine Bescheinigung für eine Kinderbetreuungseinrichtung handelt (Schule, Kita) oder einen Ausweis im Falle einer Ausgangssperre, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Viele Städte und Arbeitgeber stellen auf ihren Webseiten bereits Arbeitgeberbescheinigungen für die Corona-Krise zur Verfügung.

Hier kostenlos "Arbeitgeberbescheinigung Corona" downloaden

 

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Geschäftsreise trotz Corona-Krise?

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In Teil 2 klären wir Sie über die aktuellen Reisebestimmungen auf und unter welchen Voraussetzungen Dienstreisen jetzt noch möglich sind. Am Ende des Beitrags finden Sie eine Checkliste Coronavirus für Dienstreisen.

Die Bewegungsfreiheit der Menschen ist durch das Coronavirus derzeit stark eingeschränkt. Für die Reisebranche ein besonders harter Schlag: Fluggesellschaften, Reisebüros, Hotels fahren ihren Betrieb herunter oder stellen ihn vorübergehend ganz ein.

Das hat wiederum Auswirkungen auf die Wirtschaft. Denn geplante Dienstreisen müssen nun in den meisten Fällen verschoben oder ersatzlos gestrichen werden. In der Tat haben bereits etliche Unternehmen, wie Medienberichte und Twitter-Beiträge von Mitarbeitern belegen, sämtliche Dienstreisen untersagt. Was aber, wenn eine Dienstreise unbedingt notwendig ist? Dürfen Mitarbeiter in solch dringenden Fällen dennoch eine Geschäftsreise absolvieren?

Die wichtigsten Fragen zum Coronavirus und Geschäftsreisen

  • Sind Dienstreisen aufgrund des Coronavirus überhaupt noch erlaubt?

Ja, Dienstreisen sind nach wie vor erlaubt. Bisher hat die Bundesregierung kein dezidiertes Verbot in dieser Hinsicht ausgesprochen. Doch aus anderen verhängten Einschränkungen ergibt sich, dass Dienstreisen kaum noch realisierbar sind. Viele Hotels schließen oder schränken ihren Betrieb ein. Flug-, Bus- und Bahnverbindungen werden auf ein Minimum reduziert oder gestrichen. Auch wenn Dienstreisen offiziell noch erlaubt sind - de facto haben die allermeisten Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Statt Dienstreisen zum Geschäftspartner oder Kunden, finden nun viele Termine via Video- oder Telefonkonferenz statt.

  • Worauf ist bei einer Dienstreise aktuell zu achten?

Wer in der Corona-Krise auf Dienstreise geht, muss auf einige Dinge achten. Etwa, ob sich der Zielort in einem abgeriegelten Gebiet oder in einer Gefahrenzone befindet. In diesem Fall ist eine Reise unmöglich. Wer ins Ausland reist, muss sich darüber informieren, ob eine Einreise in das Zielland möglich ist. Etliche Länder haben aufgrund der Corona-Krise ihre Grenzen geschlossen. Sollte man mit Personen zu tun haben, die mit dem Coronavirus assoziierte Symptome aufweisen, gilt es Abstand zu wahren. Besteht Verdacht, dass man mit einer Corona-infizierten Person zu tun hatte, unbedingt den Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt verständigen.

 

  • Darf der Arbeitgeber seine Mitarbeiter noch auf Geschäftsreisen schicken?

Theoretisch und rechtlich: Ja. Allerdings muss er im Rahmen seiner Fürsorgepflicht abwägen, wie zumutbar Dienstreisen für Mitarbeiter in der aktuellen Situation noch sind.

  • Darf der Arbeitnehmer eine Dienstreise verweigern?

Trotz Corona-Krise gilt nach wie vor die Arbeitspflicht. Das heißt im Falle von Dienstreisen: Arbeitnehmer dürfen Dienstreisen, die vom Arbeitgeber angeordnet wurden, nicht verweigern. Einfach aus “Angst vor Corona” darf ein Mitarbeiter eine Dienstreise nicht ablehnen. Dies kann im Extremfall sogar zur Kündigung führen. Anders sieht es jedoch aus, wenn für den Zielort eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. Eine Geschäftsreise in solche Gebiete muss ein Angestellter nicht antreten.

  • Wohin darf man dienstlich noch reisen?

Bevor man eine Reise antritt, egal ob privat oder dienstlich, sollte man aktuell im Voraus wichtige Informationen einholen. Zum Beispiel, ob das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für die entsprechende Gegend ausgesprochen hat. Aktuell gilt eine weltweite Reisewarnung für "nicht notwendige, touristische Reisen ins Ausland". Dies ist allerdings nicht mit einem Reiseverbot gleichzusetzen. Innerhalb von Deutschland sind Reisen, abgesehen von Reisen in Sperrzonen oder Gefahrengebiete, noch möglich. Auch internationale Geschäftsreisen sind machbar, wenn das Zielland seine Grenzen nicht geschlossen hat beziehungsweise Reisende aus Deutschland einreisen lässt. In der Praxis ist dies aber kaum umsetzbar, da viele Fluglinien ihren Betrieb auf ein Minimum heruntergefahren oder den Betrieb ganz eingestellt haben.

  • Sind Dienstreisen noch möglich/erlaubt, wenn eine Ausgangssperre in Deutschland verhängt werden sollte?

Wohl kaum. Theoretisch würde es bei einem solchen Szenario darauf ankommen, welche Ausnahmen bei der Ausgangssperre gelten. Doch die Ausnahmen würden wahrscheinlich nur die notwendigsten Angelegenheiten betreffen: den Gang zum Supermarkt und zur Apotheke, den Hund Gassi führen, anderen Menschen helfen. Sollte allerdings auch der Weg zur Arbeit unter die Ausnahmen fallen, könnten auch Dienstreisen weiter erlaubt sein. Allerdings gilt dies als unwahrscheinlich.

  • Droht Arbeitgebern eine Strafe, wenn sie ihre Mitarbeiter trotz Corona-Krise auf Dienstreisen schicken?

Im Moment sanktionieren Staat und Länder in solchen Fällen nicht. Das kann sich aber bei weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens ändern.

Checkliste Coronavirus für Dienstreisen 

  • Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachten
  • Über Zielort informieren: Handelt es sich um eine Gefahrenzone?
  • Infos einholen, ob Flug-, Bus- oder Bahnverbindung storniert wurde
  • Rücksprache mit Hotel, ob Übernachtung möglich ist
  • Desinfektionsmittel mitführen und regelmäßig verwenden
  • Mundschutz dabei haben, um sich bzw. seine Mitmenschen zu schützen
  • Mindestabstand zu Geschäftspartnern, Kunden und anderen Personen einhalten
  • Mit ungewaschenen Händen nicht ins eigene Gesicht fassen
  • Belebte Orte und Veranstaltungen meiden
  • Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss sich laut Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) 14 Tage in heimische Quarantäne begeben

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Diese 3 Dinge müssen Arbeitgeber jetzt beachten

Ab sofort informiert Sie HRworks zu allen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitswelt. Darunter Themen wie Arbeitsrecht, Homeoffice und Lohnfortzahlung.

In unserem ersten Beitrag fassen wir die 3 wichtigsten Punkte zusammen, die Arbeitgeber jetzt beachten müssen.

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat Deutschland fest im Griff. Und die Folgen sind drastisch: Durch die Beschlüsse der Bundesregierung kommt das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen. Schulen, Fitnessstudios, Gotteshäuser haben geschlossen. Darüber hinaus auch alle anderen Einrichtungen, die für die Grundversorgung der Menschen nicht nötig sind.

Natürlich hat die sogenannte Corona-Krise auch dramatische Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Weitermachen wie bisher ist angesichts der schnellen Verbreitung des Erregers nicht möglich. Denn Büros, Lagerhallen, Konferenzräume sind typische Orte, an denen das Virus praktisch ungehindert von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Als Arbeitgeber stehen Sie nun vor harten Entscheidungen. Dabei gilt es vor allem 3 grundsätzliche Dinge zu beachten:

1. Homeoffice ermöglichen

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann ist es jetzt Zeit dafür: Schicken Sie Ihre Mitarbeiter nach Hause! Denn nur durch Menschen in Isolation kann das Coronavirus aufgehalten werden.

Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine von der Bundesregierung verordnete Homeoffice-Pflicht. Dennoch haben bereits etliche Unternehmen in Deutschland Ihre Angestellten zur Telearbeit nach Hause geschickt.

Für skeptische Arbeitgeber: Im Homeoffice lässt sich mindestens genauso produktiv arbeiten wie im Büro. Wenn nicht sogar produktiver. Etliche Untersuchungen haben ergeben, dass Mitarbeiter bei der Heimarbeit sogar noch mehr leisten.

Lesen Sie hier über die Vorteile von Homeoffice.

2. Wo kein Homeoffice möglich: Social Distancing

Da die Inkubationszeit des Coronavirus bis zu 14 Tage betragen kann, ist Vorsicht geboten. Menschen, die sich für kerngesund halten, aber bereits mit dem Coronavirus infiziert sind, werden zu Überträgern. Daher gilt es, einen Mindestabstand von einem Meter zu seinen Mitmenschen einzuhalten.

Wer also nach wie vor in Gemeinschaft mit Anderen arbeitet, ob in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel, muss Social Distancing praktizieren. Das gilt auch gegenüber Freunden und Verwandten.

Unwissentlich Infizierte, die keinen körperlichen Abstand einhalten, können zu sogenannten Superspreadern werden. Damit sind Leute gemeint, die durch viel zwischenmenschlichen Kontakt etliche Neuinfektionen auslösen.

Bei direktem Kundenkontakt ist es ratsam, Einmal-Handschuhe zu verwenden sowie regelmäßig die Hände mit Desinfektionsspray zu säubern.

 

3. Hygiene

Wenn Kollegen weiterhin an den Arbeitsplatz kommen oder kommen müssen, etwa weil sie zur Grundversorgung in Deutschland beitragen, müssen unbedingt Hygienevorschriften eingehalten werden. Arbeitgeber stehen in der Verantwortung, ihre Mitarbeiter über Hygieneregeln zu informieren.

Die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betriebene Webseite infektionsschutz.de gibt klare Anweisungen zur Hygiene: “Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen Sie sich regelmäßig die Hände!”
Dabei gilt:

  • Husten und Niesen immer in die Armbeuge oder in ein griffbereites Taschentuch.
  • Benutzte Taschentücher umgehend in einem Abfalleimer mit Deckel entsorgen.
  • Händeschütteln, Umarmungen und andere Berührungen vermeiden.
  • Hände vom Gesicht fernhalten. Augen, Nase und Mund nicht berühren, wenn Hände ungewaschen sind.
  • Händewaschen sollte gründlich geschehen und mindestens 20 Sekunden dauern.

Weitere Spezial-Beiträge zum Thema Coronavirus und Arbeitswelt folgen in Kürze!

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