FLOW-UP: So lief der Workshop in Frankfurt

An zwei Tagen konnten Personaler und Buchhalter vergangene Woche exklusive Einblicke in die neue Benutzeroberfläche FLOW gewinnen. HRworks-Profis zeigten in den FLOW-UP-Workshops, wie HR-Arbeit mit der neuen Oberfläche noch effizienter gelingt. Das kam bei den Teilnehmern durchweg gut an.

Im Rahmen der schrittweisen Einführung von FLOW lud HRworks am 22. und 23. Januar interessierte Anwender in sein Frankfurter Büro. Das Konzept war ein simples: Kunden sollten die Gelegenheit haben, aus erster Hand zu erfahren, was es mit FLOW auf sich hat. Was kann die neue Nutzeroberfläche? Was gilt es zu beachten? Wie profitiere ich von dem Software-Update? Diese und weitere Fragen beantworteten die Experten von HRworks an den zwei Tagen.

Aber vor allem: Die Teilnehmer konnten auf den bereitgestellten Tablets sofort mit FLOW loslegen und Arbeitszeiten erfassen, Reisekosten berechnen und Urlaubsanträge erstellen. Durch den Workshop-Charakter der Veranstaltung haben die HRler praktisch ihren Berufsalltag simuliert und ein Gespür dafür bekommen, wie es sich mit FLOW arbeiten lässt. Neben der Praxis gab es auch ein wenig Theorie: Produktmanager erläuterten in Impulsvorträgen neben der Funktionsweise auch Hintergrund und Zielsetzung von FLOW.

FLOW-UP-Event

FLOW-UP kommt bei den Anwendern gut an

Am ersten FLOW-UP-Tag mit dabei war unter anderem Lea Herb. “Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen”, sagte die Personal- und Marketingreferentin von Corius Deutschland sichtlich begeistert. Besonders angesprochen fühlte sich Herb von der interaktiven Ausrichtung des Events: “Toll, dass man Fragen stellen und Feedback geben konnte.”

“Der heutige Tag war super gut.”


Thomas Koczor war vor allem von FLOW angetan: “Großes Lob an die Oberfläche, weil jetzt alles selbsterklärend ist. Man hat dadurch einen minimalen Aufwand als Personaler, die eigenen Leute zu schulen.” Der HR-Officer von Logmed urteilte: “Der heutige Tag war super gut.”

Vom Medizintechnikproduzenten Nihon Kohden waren gleich zwei HR-Expertinnen dabei. Jacqueline Görlitz erkennt in der neuen Benutzeroberfläche von HRworks einen qualitativen Sprung nach vorne und schätzt insbesondere den neuen Minimalismus: “Sehr einfach zu handhaben, sehr bedienerfreundlich”, so die Personalerin. Bei ihrer Kollegin Julianne Päutz hat das FLOW-UP-Event auch letzte Zweifel an einer veränderten Arbeitsweise mit HRworks ausgeräumt. “Es war super hilfreich”, so Päutz. “Wir haben keinen Bammel mehr, die Software einzuführen.”

Auch für die HRworks-Experten waren die beiden FLOW-UP-Tage ein Erkenntnisgewinn: "Schön zu sehen, wie wenig Erklärung nötig war", sagt Produktmanager Hannes Schillinger. "Die Anwender fanden sich in FLOW ziemlich schnell ohne Hilfe zurecht. Es kamen hinterher auch kaum Verständnisfragen zur Benutzeroberfläche. Die Leute wollten vielmehr wissen, welche Funktionen bald noch alle verfügbar sein werden."

FLOW-UP-Event

FLOW - das neue HRworks für noch bessere HR

Noch im Laufe dieses Jahres wird FLOW zur Standardoberfläche von HRworks. Zum jetzigen Zeitpunkt können Mitarbeiter bereits etliche Funktionen in FLOW nutzen, darunter die Arbeitszeiterfassung, die Abwesenheitsverwaltung sowie die Reisekostenabrechnung. Erreichbar ist FLOW über die bisherige Nutzeroberfläche. Im Dashboard finden User zwei Buttons, um sofort in die neue Oberfläche zu wechseln.

Besuchen Sie weitere Schulungen und Events von HRworks

Neben den FLOW-UP-Events bietet HRworks auch weitere Veranstaltungen und Termine an, bei denen Nutzer die Software und deren Macher besser kennenlernen können.

Anwendertage 2020

Bei den HRworks-Anwendertagen haben Personaler, Recruiter und HRler aller Art die perfekte Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Untereinander sowie mit den Machern von HRworks. Lernen Sie in lockerer Atmosphäre das Produkt, mit dem Sie täglich arbeiten, besser kennen. Unsere Profis beantworten Ihnen außerdem alle Fragen zur Software und freuen sich über Ihr Feedback. Aber sehen Sie selbst.

 

Die nächsten Anwendertage

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05. MärzDüsseldorf
25. JuniFrankfurt
01. OktoberBerlin

 

Die nächsten Schulungen 2020

Auf unseren Schulungen in ganz Deutschland werden Sie zum HRworks-Vollprofi!

Durchgestrichene Termine bereits ausgebucht!

 

Schulungen Personalverwaltung

Zur Anmeldung 

04./05. FebruarFrankfurt und Düsseldorf
11./12. FebruarStuttgart
18./19. FebruarFrankfurt
25./26. FebruarBerlin
03./04. MärzFrankfurt
17./18. März  München
24./25. MärzHamburg

Schulungen Reisemanagement

Zur Anmeldung

06./07. FebruarDüsseldorf
13./14. FebruarStuttgart
20./21. FebruarFrankfurt
27./28. FebruarBerlin
05./06. MärzFrankfurt
19./20. MärzMünchen

Schulungen Bewerbermanagement

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17. FebruarFrankfurt
02. MärzFrankfurt

 

HRworks Schulungen in Ihrer Nähe: Personalverwaltung und Reisekosten

Machen wir uns nichts vor: HR-Arbeit kann eine echte Herausforderung sein. Neue Regelungen zur Arbeitszeiterfassung oder wiederkehrende Anpassungen für Verpflegungspauschalen halten Personaler auf Trab. Und Buchhalter ebenso. Auf den HRworks-Schulungen zu den Themen Personalverwaltung und Reisekosten lernen Sie, wie Sie in Ihrer täglichen Arbeit noch effizienter werden.

Jetzt anmelden: Alle Termine zu HRworks Schulungen und Seminaren

Ihre Mitarbeiter befinden sich oft auf Dienstreisen? In diesem Fall haben Sie sich schon intensiv mit dem Reisekostenrecht auseinandergesetzt. Ob es um Inlandspauschalen beim Verpflegungsmehraufwand geht oder um das Ausfüllen von A1-Entsendebescheinigungen. Und es kommen stets neue Regeln und Vorgaben hinzu.

HRworks Schulungen: Werden Sie noch effizienter bei den Reisekosten

So hat etwa das Bundesfinanzministerium dieser Tage bekannt gegeben, dass sich der “Steuersatz für die Beförderung von Personen im Schienenbahnfernverkehr” mit 1. Januar 2020 geändert hat. Bis Jahresende 2019 galten zwei verschiedene Umsatzsteuersätze. Auf Bahnfahrten unter 50 Kilometer wurden 7% angewendet, auf Bahnfahrten über 50 Kilometer 19%. Diese Unterscheidung wurde zum Jahreswechsel abgeschafft. Nun gilt streckenunabhängig für alle “Beförderungen von Personen im Schienenbahnverkehr” der einheitliche Steuersatz von 7%.

Erfahren Sie mehr über den neuen Bahn Steuersatz

Schulungen: Reisekosten

Auf den Schulungen zum Thema Reisekosten erfahren Sie, wie Sie als Administrator bei der Reisekostenabrechnung wertvolle Zeit sparen. Durch das Prinzip des Employee Self Service können Sie essentielle Schritte im Reisemanagement an Ihre Mitarbeiter übertragen. Angefangen von der Planung der Reise bis zur elektronischen Belegerfassung erledigten Ihre Mitarbeiter wesentliche Aufgaben selbst. Die HR Software von HRworks begleitet Sie und Ihre Kollegen im gesamten Reisemanagement. An 2 Schulungstagen an einem Ort Ihrer Wahl werden Sie vom Reisekostenprofi zum Reisekosten-Überflieger!

Schulungen: Personalverwaltung

Damit Sie im Personalwesen immer alle Bälle in der Luft halten, braucht es die Unterstützung durch eine leistungsstarke HR-Software. Auf unseren Schulungen bekommen Sie ein tieferes Verständnis für die Prozesse, die in HRworks digital abgebildet werden. Die Software verfügt über mehr als 450 Masken, auf denen Sie Ihre Personalarbeit bis ins kleinste Detail gestalten können. Urlaubsanträge, Arbeitszeiterfassung, Krankmeldungen, Mahlzeitenzuschüsse, Bewerbermanegement - bei diesen und noch vielen anderen HR-Prozessen zeigen Ihnen unsere Experten, wie Sie das Optimum in Ihrem Personalwesen herausholen.

Wählen Sie Ihren HRworks-Schulungsort: Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg

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In unseren modernen Schulungszentren lernen Sie die volle Leistungsfähigkeit von HRworks kennen. Machen Sie Ihre HR-Abteilung zu einem Powerhouse und heben Sie das Personalmanagement auf ein völlig neues Level. Unsere Experten erklären Ihnen HRworks in seiner ganzheitlichen Tiefenstruktur und ermöglichen Ihnen so ein völlig neues Verständnis der Universal HR Software.

Bewerbungseingang: Wann Personaler die meisten Bewerbungen erhalten

Mit dem Bewerbungseingang verhält es sich wie mit dem Straßenverkehr: Es gibt eindeutige Stoßzeiten. Personaler erhalten dann zeitweise eine Bewerbung nach der anderen und kommen dadurch in Stress. In manchen Phasen herrscht an der Bewerberfront wiederum Funkstille. Mehrere Faktoren tragen zu diesem Phänomen bei.

Personaler und Recruiter müssen gleich mehrere Eigenschaften mitbringen, um in der heutigen Arbeitswelt zu bestehen. Sie benötigen psychologisches Feingefühl und Menschenkenntnis, eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick. Außerdem sollten Sie gut organisiert sein. Zu letzterem Punkt gehört auch, den Jahresrhythmus des Arbeitsmarktes im Blick zu haben.

Was ist der Jahresrhythmus des Arbeitsmarktes?

Wie die Wirtschaft im Allgemeinen, so unterliegt auch der Arbeitsmarkt gewissen Schwankungen. So ist etwa die Nachfrage nach Arbeitskräften im Dezember 2019 wegen der konjunkturellen Schwäche weiter gesunken. Gemessen wird dies mithilfe des sogenannten Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), der auf aktuellen Stellengesuchen von Unternehmen beruht. Anders gesprochen bedeutet die aktuelle Situation: zurzeit suchen weniger Arbeitgeber nach Mitarbeitern. Hintergrund ist das derzeitige Beschäftigungshoch.

Neben diesen langfristigen Arbeitsmarkttrends gibt es allerdings auch einen jährlich wiederkehrenden Zyklus. Das heißt: Egal, wie gut oder schlecht es um die Konjunktur bestellt ist - in bestimmten Monaten bewerben sich vermehrt Personen auf offene Stellen. Vor allem ein Monat sticht dabei heraus, nämlich der März.

Warum im März so viele Bewerbungen?

  • Sommerjobs: Im März bewerben sich viele Menschen für Jobs im Sommer. Vor allem im Tourismus sowie in der Gastronomie und Hotellerie wird dann zusätzliches Personal benötigt.
  • Neujahrsvorsatz: Zwischen den Jahren gehen viele Menschen in sich und überlegen, wie es beruflich im nächsten Jahr weitergehen soll. So mancher kommt dann zu dem Schluss, ein neues Kapitel aufschlagen zu wollen.
  • Personalplanung: Am Anfang des Jahres legen viele Firmen fest, wie viele Mitarbeiter neu eingestellt werden. Demnach gehen im Januar und Februar entsprechend viele Stellenanzeigen online. Mit der Folge, dass es rund um den März zu einer Bewerberflut kommt.

Nach dem März schwächt sich der Bewerbungseingang wieder ab, um im Sommer einen Tiefstand zu erreichen. Im November kommt es dann typischerweise wieder zu einem deutlichen Anstieg der eingehenden Bewerbungen - und zwar branchenübergreifend. Auch hierzu tragen mehrere Faktoren bei.

Warum im November so viele Bewerbungen?

  • Azubis: Im November suchen die meisten Unternehmen nach Auszubildenden für den Ausbildungsbeginn im darauffolgenden Herbst.
  • Schlussstrich: Manche Arbeitnehmer fassen erst zum Jahreswechsel neuen Mut und orientieren sich um. Doch andere wollen bereits zu Neujahr alles in trockenen Tüchern wissen. Diese Personen schicken dann im November nochmals hoffnungsfroh Bewerbungen ab.
  • Erfolgschancen: Wie die Jobbörse Joblift in einer Untersuchung herausgefunden hat, haben Bewerber besonders im November gute Chancen auf eine neue Stelle. Grund dafür ist, dass es in diesem Monat ein großes Angebot an offenen Stellen gibt, doch lediglich eine verhältnismäßig geringe Nachfrage.

Hoher Bewerbungseingang kann überfordern

Gibt es einen Bewerberansturm, stehen Unternehmen vor einer administrativen Herausforderung. Anschreiben müssen gelesen, E-Mails beantwortet, Telefonate geführt werden. Zudem kommt für Recruiter und Personaler der Austausch mit den Teamleitern hinzu. Denn diese entscheiden meist, welche Kandidaten überhaupt zu einem Interview eingeladen werden. Wenn in Unternehmen dann noch eine veraltete Form des Bewerbermanagements zum Einsatz kommt, kann das gerade in Stoßzeiten zu Überforderung führen.

Damit Sie in der Bewerbungsflut nicht untergehen

Niemand muss mehr dem Bewerberansturm ausgeliefert sein. Mit einer modernen Bewerbermanagement Software wie jener von HRworks haben Sie immer alles im Griff. Keine umständlichen Listen, Docs und Tabellen mehr. Kein Switchen zwischen E-Mail-Postfach und Dateiordnern. Und das Ausdrucken von Bewerberunterlagen wird mit HRworks ebenfalls obsolet. Probieren Sie es noch heute aus!

Digitale Krankmeldung: Aktuelle Grippewelle letzte mit AU-Schein

Nach dem Jahreswechsel beginnt für viele Unternehmen eine schmerzliche Phase. Denn in den Wintermonaten gibt es die meisten Krankmeldungen. Doch der Winter 2020 ist besonders: Zum voraussichtlich letzten Mal reichen Mitarbeiter AU-Scheine ein, wenn sie sich krankmelden. Ab 2021 kommt die digitale Krankmeldung. Was Personaler jetzt wissen müssen.

Winter is coming. Der Winter naht. Drei Worte, die je nach Kontext eine vollkommen andere Bedeutung haben. Wenn Fans der Serie “Game of Thrones” diesen Satz hören, wird ihnen ganz warm ums Herz. Schließlich lautete so der Titel der ersten Episode dieser blutrünstigen Fantasy-Show, die weltweit Millionen in den Bann zog.

Anders in der Personalwirtschaft. Fallen dieselben drei Worte hier, sieht man schon die nächste Grippewelle anrollen. Denn in den Wintermonaten Januar, Februar und März ist der Krankenstand in den meisten Unternehmen überproportional hoch. Gründe dafür gibt es viele: Influenzaviren sind bei niedrigeren Temperaturen stabiler, die Schleimhaut ist bei trockener Luft anfälliger. Und weil sich Menschen zur kalten Jahreszeit mehr in Gebäuden aufhalten und weniger gelüftet wird, finden die Viren optimale Bedingungen vor.

Digitale Krankmeldung macht Papier überflüssig

Die aktuelle Grippewelle ist allerdings eine besondere: Zum letzten Mal müssen Mitarbeiter im Krankheitsfall Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an ihre Arbeitgeber schicken. Ab Anfang 2021 soll ein elektronisches Meldeverfahren das aktuelle - oft noch analoge - Prozedere ablösen.

Wer sich bisher vom Arzt krankschreiben lässt, bekommt eine dreiteilige Bescheinigung auf gelbem Papier - daher auch der Name “gelber Schein”. Ein Teil der Ausfertigung bleibt beim Arbeitnehmer, ein weiterer geht an die Krankenkasse. Den dritten Teil muss der krankgeschriebene Mitarbeiter bislang dem Arbeitgeber übermitteln. Das geschieht oft noch auf dem Postweg. Einige Firmen nutzen allerdings bereits eine HR-Software, bei der die Krankmeldung via Smartphone abfotografiert und an den Arbeitgeber übermittelt wird.

Unternehmen sollen durch Entbürokratisierung entlastet werden

Grund für die Neuerung ist ein Reformvorstoß von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der mit seinem Bürokratieentlastungsgesetz III (BEG III) der deutschen Wirtschaft unter die Arme greifen will. Das klingt zwar in der Theorie gut, aber was bedeutet das für die Praxis? Oder anders gefragt: Auf welche Veränderungen müssen sich Arbeitgeber und Personaler in Zukunft einstellen?

Die wichtigsten Änderungen:

Kein Papier mehr: Laut Gesetzentwurf des BEG III soll es ab 2021 keine Krankschreibungen mehr auf Papier geben. Für den Arbeitnehmer in der Arztpraxis bedeutet das: Er bekommt keinen “gelben Schein” mehr in die Hand gedrückt. Rezepte und Überweisungen wird es dagegen bis auf Weiteres in Papierform geben.

Krankmeldung digital: In Zukunft übermittelt der Arzt das Attest direkt an die Krankenkasse. Der Arbeitnehmer selbst muss dann nichts mehr tun. Auch wenn er seine Krankmeldung verlängern muss - also eine Folgebescheinigung benötigt - hat er keine organisatorischen Verpflichtungen. Auch dann übermittelt der Arzt die Infos digital an die Krankenkasse.

Attest an Arbeitgeber: Die Krankenkassen wiederum sollen den Arbeitgeber elektronisch über die Dauer der Arbeitsunfähigkeit des Mitarbeiters informieren bzw. kann der Arbeitgeber die Informationen über ein elektronisches System abrufen.

Digitale Infrastruktur: Laut BEG III werden alle Vertragsärzte bis 1. Januar 2021 flächendeckend an die sogenannte Telematikinfrastruktur angebunden sein. Dabei handelt es sich um eine elektronische Vernetzung aller Beteiligten im Gesundheitswesen.

Krankmeldung abrufen: Über welche Plattform oder Datenbank Unternehmen die Krankmeldungen ihrer Mitarbeiter ab 2021 abrufen können, steht derzeit noch nicht fest.

Digitale Krankmeldung: HR-Software auch weiterhin unabdingbar

In vielen Firmen fragt man sich zurecht, wie die digitalen Krankmeldungen in Zukunft übermittelt bzw. abgerufen werden sollen. Was aber schon jetzt feststeht: Auch nach Abschaffung der AU-Bescheinigung brauchen Unternehmen eine HR-Software, um Krankmeldungen zu dokumentieren. Bei Kurzerkrankungen von ein, zwei Tagen gab es auch bisher keinen gelben Schein vom Arzt - trotzdem musste der Mitarbeiter seine Abwesenheit mitteilen und das Unternehmen diese Fehlzeit notieren.

HRworks: Digitale Krankmeldung mit oder ohne AU-Schein

In der Universal HR Software von HRworks können Sie schon jetzt Krankmeldungen in digitalisierter Form verwalten. Ihr Mitarbeiter fotografiert den gelben Schein einfach mit seinem Smartphone und lädt diesen in der Web App hoch. Doch auch wenn der gelbe Schein abgeschafft ist, brauchen Unternehmen ein Tool, um krankheitsbedingte Fehlzeiten festzuhalten. HRworks liefert dafür die optimale digitale Voraussetzung.

Urlaubsanträge zu Jahresbeginn: Kein Grund für Stress!

Die Statistik zeigt: Zum Jahresbeginn reichen die meisten Mitarbeiter ihre Urlaubsanträge ein. Für Vorgesetzte, Teamleiter und Personaler kann dies unter Umständen ein Mehr an Arbeit bedeuten, vor allem in größeren Betrieben. In Zeiten der Digitalisierung muss dabei aber keiner in Stress verfallen. Gut vorbereitet sein sollte man dennoch.

Den Urlaub für ein ganzes Jahr planen - das ist schon für eine Familie herausfordernd. Mann und Frau müssen sich miteinander abstimmen. Sie müssen ihre jeweiligen Arbeitgeber informieren. Und darüberhinaus gilt es womöglich, den Urlaub auf die Schulferien zu legen, weil da die eigenen Kinder frei haben. Da ist Organisationstalent gefragt.

Wenn man nun an die Urlaubsplanung in einem ganzen Unternehmen mit hundert oder mehr Mitarbeitern denkt, dann braucht es dafür eine ausgesprochen gute Koordination. Schließlich dürfen in einem Betrieb keine Lücken entstehen, wenn Kollegen sich in den wohlverdienten Urlaub verabschieden. Die Arbeit muss ja trotzdem erledigt werden: Kunden brauchen einen Ansprechpartner, Lieferungen müssen angenommen, Rechnungen fakturiert werden.

Urlaubsanträge: Nur wenige Firmen wählen die “Methode Branson”

Für viele Firmen ist die Urlaubsorganisation daher ein Kraftakt. Denn kaum ein Unternehmer hält es wie Richard Branson, Chairman der Unternehmensgruppe Virgin, der im Jahr 2014 die Urlaubsanträge für seine Mitarbeiter abgeschafft hat. In Bransons Firmenimperium dürfen Mitarbeiter seitdem nach Belieben Urlaub nehmen. Unter zwei Voraussetzungen: Die anfallende Arbeit muss erledigt werden und die Mitarbeiter müssen mit ihrer Urlaubsplanung gewissenhaft umgehen. Wie das dann in der Praxis gehandhabt wird - darüber entscheiden die jeweiligen Mitarbeiter beziehungsweise Teams autonom.

Urlaubsanträge: Im Januar gibt es traditionell das höchste Aufkommen

In den allermeisten Unternehmen sieht es verständlicherweise anders aus. Die große Antragswelle kommt dann in aller Regel, wie bereits erwähnt, zum Jahresbeginn. Dies lässt sich auch mit Zahlen belegen. Laut der Nutzungsstatistik von HRworks, die aktuell auf einem Datensatz von etwas mehr als 200.000 Anwendern basiert, ist der Januar mit Abstand jener Monat mit den meisten eingereichten Urlaubsanträgen.

Im Januar 2019 wurden über HRworks etwas mehr als 105.000 Abwesenheiten beantragt. Für Januar 2020 zeichnet sich bereits jetzt eine ähnlich hohe Anzahl an Urlaubsanträgen ab.

Wie man an den vergangenen Jahren außerdem ablesen kann, wird es danach erst wieder im Herbst kritisch. Dann - im Oktober und November - beantragen viele Arbeitnehmer nämlich ihren Weihnachtsurlaub. Allerdings bleibt die Masse an Urlaubsanträgen im Herbst auf einem niedrigeren Niveau als zu Jahresbeginn.

Urlaubsanträge für viele Firmen wie ein plötzlicher Wintereinbruch

Obwohl die Antragswelle jedes Jahr aufs Neue kommt, sind viele Teams und Personalabteilungen erstaunlich unvorbereitet. So wie manche Verkehrsbetriebe Jahr für Jahr mit dem “plötzlichen” Wintereinbruch zu kämpfen haben. Doch das muss nicht sein. Unternehmen können sich rechtzeitig wappnen, damit alles in geordneten Bahnen verläuft. Etwa mit einem digitalen Urlaubsmanagement.

Auf diese Weise sollte der Jahresurlaub für alle Mitarbeiter zum Kinderspiel werden. In einem Betrieb können Urlaubsanträge so schnell beantragt und genehmigt werden. Den Urlaub einzureichen dauert dann nur noch ein paar Mausklicks und sowohl Mitarbeiter als auch Vorgesetzter sparen dadurch Zeit. Urlaubszettel ausfüllen oder mit dem Personalbüro mailen gehören damit der Vergangenheit an.

Urlaub entspannt mit HRworks einreichen

Urlaub ist bekanntlich die schönste Zeit des Jahres. Mit HRworks beginnt die Freizeit allerdings schon beim Antrag. Denn um einen Urlaubsantrag zu stellen, muss man nicht einmal mehr im Büro sein. Von Zuhause aus kann der Mitarbeiter über Smartphone oder Laptop seinen Urlaub beantragen. Auch Vorgesetzte haben die Möglichkeit, Urlaubsanträge mobil zu genehmigen. Wenn er möchte, kann er das auch am Strand tun. Mit HRworks ist niemand mehr an einen festen Ort gebunden. Testen Sie jetzt selbst!

HRworks startet mit mehr als 1600 Kunden und über 200.000 Benutzern ins Jahr 2020

Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum: Durch diverse Skalierungs-Strategien konnte das Freiburger Softwareunternehmen HRworks seine Kundenzahlen abermals steigern. Mehr als 200.000 Anwender nutzen nun das Universal-Tool zur Abwicklung von Personalprozessen, Reisekosten und dem Zeitmanagement.

In absoluten zahlen gewann HRworks im Vorjahr rund 30.000 neue Nutzer hinzu. Angesichts des hart umkämpften HR-Software-Marktes stellt dies einen mehr als zufriedenstellenden Erfolg dar. Gerade bei den rund zwei Dutzend Premium-Marken - zu denen sowohl Komplettpakete als auch Einzellösungen zählen - konnte HRworks seine Stellung nicht nur behaupten, sondern massiv ausbauen. Das deutliche Plus ist dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis eines arbeitsintensiven Jahres.

HRworks: Neue Funktionen, neue Formate

Mehrere Faktoren haben zu dem deutlichen Zuwachs an HRworks-Nutzern beigetragen, darunter eine crossmediale Markenkampagne sowie Investitionen in Personal und Infrastruktur. Aber auch das Produkt selbst ist gewachsen: Im vergangenen Jahr kamen mehrere Funktionen in der Universal-Software von HRworks hinzu, etwa der Arbeitsvertragsgenerator und ein Workflow für A1-Bescheinigungen. Mit der neuen Benutzeroberfläche FLOW, die im Sommer 2019 in einer Beta-Version ausgerollt wurde, lassen sich Personal- und Buchhaltungsprozesse noch schneller durchführen.

Des Weiteren haben sich die bekannten Fachmessen in ganz Deutschland sowie die kostenlosen Webinare auf hrworks.de bewährt: Im direkten Kontakt mit Kunden und Interessenten konnte die Universal-Software stets überzeugen.

Mit den Anwendertagen hat HRworks zudem ein neues Format geschaffen, bei dem nicht nur das eigentliche Produkt im Vordergrund steht, sondern Personaler sich auch untereinander vernetzen können. Die beiden Termine in München und Frankfurt waren in kürzester Zeit ausgebucht.

Auch 2020 bringt mehrere Neuerungen: an den Standorten Freiburg und Berlin ziehen die Mitarbeiter in größere Büros. Darüberhinaus wird es auch in diesem Jahr weitere Personaleinstellungen geben.

Digitale Transformation öffnet neue Märkte und Möglichkeiten

Durch schnelleres Internet und bessere Technologien führen immer mehr Unternehmen in Deutschland eine HR-Software ein. Vorbei die Zeiten, in denen noch mit Karte gestempelt und per Hand ein Urlaubsantrag ausgefüllt werden mussten. Heute lassen sich fast ausnahmslos alle internen Aufgaben, Anträge und Angelegenheiten auf elektronischem Wege erledigen.

Mit anderen Worten: Die Digitalisierung ermöglicht es Betrieben, wesentlich effektiver und effizienter zu operieren, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Bei Personal- und Buchhaltungsprozessen fungiert eine HR-Software als Schnittstelle zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, Angestellten und Personalern, Bewerbern und Arbeitgebern. Neben einer besseren Kommunikation birgt eine leistungsstarke HR-Software außerdem hohe Einsparpotentiale.

HRworks: Überzeugen Sie sich selbst

Mit mehr als 1600 Kunden und über 200.000 Benutzern zählt HRworks zu den beliebtesten HR-Lösungen. Die Software bietet ein Rundum-Paket: Personal-, Reise- und Zeitmanagement aus einer Hand. Dazu noch Corporate Benefits und Schnittstellen zu allen gängigen Finanz- und Lohnbuchhaltungsprogrammen. Heben Sie die firmeninterne Kommunikation und Personalarbeit auf ein völlig neues Level.

Neue Sachbezugswerte 2020: Ab Januar gelten die neuen Sachbezüge für unentgeltliche Mahlzeiten und Unterkünfte

Die Sachbezugswerte 2020 für unentgeltliche Mahlzeiten und Unterkünfte stehen fest. Diese wurden vom Bundesrat am 08. November 2019 in der "Elften Verordnung zur Änderung der Sozialverischerungsentgeltverordnung” (SvEV) beschlossen". Danach werden die amtlichen Sachbezüge ab 01. Januar 2020 erhöht.

Neue Sachbezugswerte 2020 für Mahlzeiten

Wie jedes Jahr, werden die Sachbezugswerte 2020 für Frühstück, Mittag- sowie Abendessen an die Verbrauchspreise angepasst. Der Verbraucherpreisindex für Verpflegung ist von Juni 2018 bis Juni 2019 um 2,8 % maßgeblich gestiegen. Daher erhöht sich der monatliche Wert für Verpflegung bundeseinheitlich von 251 Euro auf 258 Euro. Der Sachbezugswert 2020 für ein Frühstück steigt von 1,77 Euro auf 1,80 Euro.

Für Mittag- und Abendessen wird der Sachbezugswert von 3,30 Euro auf 3,40 Euro pro Mahlzeit angehoben.

  • Frühstück 1,80 Euro
  • Mittagessen 3,40 Euro
  • Abendessen 3,40 Euro

Monatswert für Unterkunft 2020

Auch der Verbraucherpreisindex für Unterkünfte und Mieten ist von Juni 2018 bis Juni 2019 um 1,8 % gestiegen. Der monatliche Wert für Verpflegung steigt damit bundeseinheitlich von 231 Euro auf 235 Euro und beträgt somit kalendertäglich genau 7,83 Euro.

Anwendung der Sachbezugswerte 2020 für Mahlzeiten

Als sogenannte Sachbezüge gelten freie sowie vergünstigte Mahlzeiten, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Diese werden als geldwerter Vorteil versteuert. Die Sachbezugswerte werden jährlich für Verpflegung und Unterkunft in der Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) festgelegt.

Außerdem sind die Sachbezugswerte 2020 bei erhaltenen Mahlzeiten außerhalb einer Dienstreise oder bei Auswärtstätigkeiten unter acht Stunden anzusetzen. Der Anstieg der Sachbezugswerte 2020 wirkt sich dabei auf die steuerfreie Mahlzeitenzuschüsse aus. Danach kann das Mittagessen 2020 mit einem höheren Betrag von 6,50 Euro subventioniert werden.

Mit HRworks müssen Sie sich darüber keine Gedanken machen, denn die amtlichen Werte werden in Ihrer HR Software / Reisekostensoftware automatisch aktualisiert, sodass Sie keine manuelle Anpassungen mehr vornehmen müssen.

HRworks Schulungszentrum: Eigene Räume in Frankfurt und Berlin

Die HRworks Schulungen zum Reisekosten- und Personalmanagement sind immer gut besucht. Schließlich lernen Anwender dort von Experten, wie sie HRworks am besten in ihrem Berufsalltag nutzen. Bisher fanden die Schulungen an externen Orten statt. In Frankfurt allerdings kommen User seit Herbst 2019 in das neue Schulungszentrum der HRworks GmbH. Und auch in Berlin werden die Trainings ab 2020 in den firmeneigenen Räumlichkeiten stattfinden.

Neues Trainingsgelände für HRworks-Kunden. Ab 2020 werden die Berliner Schulungen für Administratoren nicht mehr in externen Bürogebäuden, sondern direkt bei HRworks abgehalten. Denn im kommenden Frühjahr wechselt die Berliner Niederlassung ihren Standort. Es geht vom Excellent Business Center am Hauptbahnhof in den HGHI Tower vis-à-vis vom Großen Tiergarten. In den neuen Offices wird auch ein Schulungszentrum untergebracht sein.

HRworks Schulungszentrum: Erst Frankfurt, jetzt Berlin

Aktuell hält HRworks seine Schulungen zu Reisemanagement und Personalverwaltung in sechs Großstädten ab. München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin. Das neue HRworks-Schulungszentrum an der Spree wird das zweite seiner Art sein. Vorbild ist das Pendant in Frankfurt. Seit Herbst 2019 finden in der Mainmetropole HRworks-Schulungen ebenfalls in den firmeneigenen Offices statt. Und das mit vollem Erfolg!

“Ein sehr schönes und modernes Bürogebäude.”

Mirjam M., Schulungsteilnehmerin


Die ersten Erfahrungen am neuen Frankfurter Standort sind durchweg positiv. Nicht nur waren die bisherigen Schulungen stets gut besucht. Die Schulungsteilnehmer zeigten sich regelrecht angetan vom Ambiente. Durch die bodentiefen Fenster im großen Aufenthaltsbereich gelangt viel Tageslicht in das Office. Designer-Möbel und die minimalistische Einrichtung sorgen für ästhetische Frische.

“Sehr angenehme Atmosphäre, ein wirklich äußerst moderner Schulungsraum und eine tolle Verpflegung!”

Sandra R., Schulungsteilnehmerin

 

HRworks Schulungszentrum


Worauf es aber am Ende ankommt, ist der eigentliche Schulungsbereich: Hier stehen Anwendern insgesamt zwölf Plätze mit Flatscreens zur Verfügung. Die Bildschirme sind allesamt mit Chromeboxen verbunden. Was einerseits einen aufgeräumten Arbeitsbereich ohne lästigen Kabelsalat bedeutet und andererseits ultraschnelles Arbeiten und Lernen ermöglicht. Jede Reisekosten- und Personalschulung wird damit zum digitalen Erlebnis.

"Durch das eigene Schulungszentrum werden die Schulungen viel persönlicher. Die Kunden können unsere Büros besichtigen und sehen, wo wir die Dienstleistungen für sie erbringen."


Ciril Stricker, Consultant HRworks


Eine Software-Schulung braucht nicht nur die entsprechenden technischen Voraussetzungen. Diesbezüglich herrschen in den Schulungszentren von HRworks ohnehin die optimalen Bedingungen. Die Schulungsteilnehmer können sich in den modernen Schulungszentren auch perfekt vernetzen. Die weitläufigen Büros laden geradezu ein, mit anderen ins Gespräch zu kommen.

 

HRworks Aufenthaltsraum

So haben HRworks-Nutzer die Möglichkeit, sich sowohl untereinander als auch mit HRworks-Mitarbeitern auszutauschen. Zudem gibt es Einblicke in die Arbeit eines modernen Software-Unternehmens.

HRworks Schulungen in Ihrer Nähe: Jetzt für den nächsten Termin registrieren!

Sie wollen an einer HRworks-Schulung teilnehmen? Vielleicht sogar in einem unserer Schulungszentren? Dann können Sie sich hier einen Überblick verschaffen: Das HRworks Schulungsangebot.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Reisekostenpauschale 2020: Neue Auslandspauschalen veröffentlicht

Neue Reisekostenpauschale: Ab 1. Januar 2020 gelten bei den Reisekosten neue Auslandspauschalen. Dies gab das Bundesfinanzministerium im BMF-Schreiben vom 19. November 2019 bekannt. Vor allem für Buchhaltungs- und Personalabteilungen ist die Neuerung relevant. Denn: Auf Dienstreisen im Ausland gelten ab dem kommenden Jahr neue Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten.

Erst vor wenigen Tagen wurden die neuen Inlandspauschalen beim Verpflegungsmehraufwand bekannt. Nun folgen die Pauschalen für Auslandsreisen. Und wie jedes Jahr gibt es hier geringfügige aber entscheidende Änderungen. Dabei muss man zwischen zwei Arten von Dienstreisen unterscheiden.

  • Eintägige Dienstreise ins Ausland
  • Mehrtägige Dienstreise ins Ausland

Bei der eintägigen Dienstreise ist alles noch recht überschaubar. Denn hier gilt immer der Pauschalbetrag des letzten Tätigkeitsortes im Ausland.

Wenn es um die mehrtägigen Dienstreisen im Ausland geht, wird es komplizierter. Für die korrekte Berechnung müssen hier 3 Punkte berücksichtigt werden, wie im BMF-Schreiben "Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen" festgehalten:

  • Bei der Anreise (in das Ausland oder in das Inland) jeweils ohne Tätigwerden gilt der entsprechende Pauschbetrag des Ortes, den der Mitarbeiter vor 24 Uhr Ortszeit erreicht.
  • Bei der Abreise (vom Ausland oder vom Inland) gilt der Betrag des letzten Tätigkeitsortes.
  • Für die Zwischentage (Tage mit 24 Stunden Abwesenheit) gilt in der Regel der entsprechende Betrag des Ortes, den der Arbeitnehmer vor 24 Uhr Ortszeit erreicht.

Reisekostenpauschale 2020: In manchen Staaten gibt es unterschiedliche Pauschalen

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in insgesamt 45 Ländern bzw. Regionen Änderungen bei den Pauschalen.

Bei 12 Ländern kam es dabei zu erheblichen Änderungen. So sind die Pauschbeträge für Übernachtungskosten in folgenden 10 Ländern deutlich gestiegen: Äthiopien, Bangladesch, Burkina Faso, Kroatien, Litauen, Mexiko, Namibia, Pakistan, Peru und Sudan. In Nigeria und Gabun sind sie stark gesunken.

Die höchsten Pauschbeträge für Übernachtungen gibt es für die US-Metropole San Francisco (314 Euro) und die ost-afrikanische Republik Dschibuti (305 Euro). Am anderen Ende der Skala liegen das unabhängige Fürstentum Andorra (45 Euro) und die türkische Millionenstadt Izmir (55 Euro).

Eine komplette Länder- und Regionenübersicht zu den Verpflegungspauschalen gibt es im BMF-Schreiben.

Bei den Auslandspauschalen gelten die gleichen Kürzungen wie bei den Inlandspauschalen:

  • 20 % für ein Frühstück
  • 40 % für ein Mittag- oder Abendessen

Der Verpflegungsmehraufwand wird immer dann gekürzt, wenn der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter eine Mahlzeit stellt oder einen Dritten dazu veranlasst.

Was sind Auslandspauschalen?

Wie bei Geschäftsreisen im Inland haben Mitarbeiter auch auf beruflichen Reisen ins Ausland Anspruch auf eine pauschale Erstattung für den Verpflegungsmehraufwand, der ihnen auf Reisen entsteht. Da Geschäftsreisende in der Regel höhere Ausgaben bei der Verpflegung haben als zuhause, bekommen sie hier eine Unterstützung. In der Regel zahlt der Arbeitgeber dem Mitarbeiter die gesetzliche Verpflegungspauschale zurück. Er ist dazu aber nicht verpflichtet. Wenn der Arbeitgeber die Kosten für die Verpflegung nicht begleicht, kann der Mitarbeiter diese als Werbungskosten in seiner Steuererklärung geltend machen.

HRworks hinterlegt die neuen Reisekostenpauschalen für Sie

Als Nutzer von HRworks müssen Sie nichts weiter tun. Die neuen Auslandspauschalen - ebenso wie die Inlandspauschalen - automatisch hinterlegt. Erledigen Sie Ihre Reisekosten noch nicht mit HRworks? Dann lernen Sie das Reisekostentool hier näher kennen.

Kind krank? 5 Tipps, wie Arbeitgeber helfen können

Wird ein Kind krank, ist das oft für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen schwierig. Denn Mitarbeiter wollen möglichst lange bei ihrem kränkelnden Nachwuchs zuhause bleiben. Chefs allerdings haben ein Interesse an einsatzbereiten Angestellten. Klingt nach einer Herausforderung? Ist es auch. Doch schon mit wenigen Maßnahmen können Unternehmen ein familienfreundliches Klima erzeugen - von dem sie am Ende sogar selbst profitieren.

Fieber, Husten, Übelkeit. Wenn Kinder krank werden, brauchen sie Betreuung. Am besten von den eigenen Eltern. Für Mamas und Papas, die einer geregelten Arbeit nachgehen, kann dies jedoch mitunter problematisch werden. Denn ihnen stehen pro Kalenderjahr nur begrenzt Kinderkrankentage zur Verfügung. Was aber wenn das Kind öfter krank ist? Viele Arbeitnehmer mit Kind stoßen dann an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und das kann drastische Folgen haben.

Mit Mehrbelastung der Arbeitnehmer steigt Wunsch nach Kündigung

Laut der Studie “Jobzufriedenheit 2019” des Personaldienstleisters Manpower sucht rund jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland eine Position, in der sich “Beruf und Familie besser vereinbaren lassen”. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Vor allem bei Arbeitgebern müssten die Alarmglocken angehen.

Zwar klingt “jeder zehnte Arbeitnehmer” recht harmlos. Doch in absoluten Zahlen sieht die Sache anders aus.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge gab es im 3. Quartal 2019 grob 41,22 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Bundesrepublik. 10 Prozent davon würde bedeuten, dass aktuell über 4 Millionen Menschen in Deutschland ihre Stelle wechseln wollen. Das ist ungefähr die Einwohnerzahl von Kroatien. Oder anders gesprochen: In einem Unternehmen mit 200 Mitarbeitern spielen aktuell 20 Kollegen mit dem Gedanken, die Firma zu verlassen. Nur weil Job und Familie nicht unter einen Hut zu bringen sind - ob nun gefühlt oder tatsächlich.

Wenn das Kind krank ist: Wann darf der Arbeitnehmer zuhause bleiben?

Damit Mütter oder Väter der Arbeit fern bleiben dürfen, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein:

  • Das kranke Kind muss unter 12 Jahre sein
  • Der Arzt hat ein Attest ausgestellt
  • Die Betreuung des Kindes ist aus ärztlicher Sicht notwendig
  • Im Haushalt gibt es niemanden, der die Betreuung übernehmen könnte (etwa Oma und Opa, die im selben Haushalt wohnen)
  • Sowohl die Eltern als auch das Kind sind gesetzlich krankenversichert

Eltern im Berufsleben interessiert darüber hinaus, wie viele Tage sie der Arbeit fernbleiben dürfen. Hier kommt es auf den Familienstand sowie die Anzahl der Kinder an.

  • Bei verheirateten Paaren darf jedes Elternteil maximal zehn Tage pro Jahr und Kind zuhause bleiben.
  • Bei Alleinerziehenden sind es 20 Tage pro Kind.
  • Ab dem dritten Kind gibt es eine Obergrenze, die bei 25 Kinderkrankentagen pro verheiratetem Elternteil liegt.
  • Bei Alleinerziehenden sind es ab 3 Kindern 50 Tage.

Geregelt ist all das in § 45 Sozialgesetzbuch (SGB), fünftes Buch.

Kind krank: Wie sieht es mit der Vergütung aus?

Geht es jedoch um die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, kommt ein anderes Gesetz zum Tragen. Und zwar § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Dieser Paragraf, der die Vergütungsfortzahlung regelt, lässt allerdings Interpretationen zu, da es darin nicht explizit um kranke Kinder von Arbeitnehmern geht, sondern lediglich um eine “vorübergehende Verhinderung”, und auch kein eindeutiger Zeitraum erwähnt wird. Ohnehin schließen viele Arbeitgeber in Arbeitsverträgen den Vergütungsanspruch laut § 616 BGB dezidiert aus. In diesem Fall zahlt die gesetzliche Krankenkasse, wie in § 45 SGB festgehalten.

Was also können Arbeitgeber tun, um berufstätige Eltern mit kranken Kindern zu unterstützen?

Kind krank: 5 Tipps, was Sie als Arbeitgeber tun können

 

  • Verständnis zeigen

Wenn einer Ihrer Mitarbeiter wegen eines kranken Kindes nicht zur Arbeit kommen kann, zeigen Sie Verständnis. Erstmal geht es nicht um Vorschriften, Verträge, Abmachungen und Pflichten, sondern um soziale Kompetenz. “Hoffentlich geht’s Max bald wieder besser” klingt eben anders als “du hast dieses Jahr nur noch Anspruch auf zwei Kinderkrankentage”.

  • Flexibel bleiben

Wenn Sie als Vorgesetzter merken, dass Ihre Mitarbeiter Familie und Beruf nicht unter einen Hut kriegen, bieten Sie Alternativen an. Das können zum Beispiel Teilzeit- oder Gleitzeitmodelle sein. Auch eine phasenweise Stundenreduktion oder die Möglichkeit, Arbeitsstunden nachzuholen, erweisen sich oft als sinnvoll. Oft nimmt ein Arbeitnehmer dieses Angebot gar nicht an, ist aber dankbar für die Option.

  • Betriebskita anbieten

Nicht jedem Unternehmen ist es möglich, eine eigene Betriebskita zu unterhalten. Aber wenn Ihre Firma “Familienfreundlichkeit” groß schreibt, könnte eine betriebliche Kinderbetreuung auf Ihrer mittelfristigen Roadmap stehen. Frischgebackene Eltern sind oft froh, wenn Arbeit und Kindertagesstätte nicht weit voneinander entfernt sind. Noch besser: die Kita befindet sich in der eigenen Firma! Wenn das Kind dann mal krank wird, ist man als Elternteil zumindest schnell zur Stelle.

  • Homeoffice ermöglichen

Wie man es nun auch nennt: Homeoffice, Remote Work, mobiles Arbeiten. Eltern kleiner Kinder sind immer dankbar, wenn ihr Arbeitgeber das Arbeiten von zuhause ermöglicht. Schließlich muss man nicht in jedem Krankheitsfall eines Kindes 24/7 beim Kind sein. Oft reicht es schon aus, wenn Mama oder Papa zuhause bleiben und von da ihre Arbeit erledigen.

  • Übertragen von Tagen gewähren

Auch gibt es die Möglichkeit, die in § 45 BGB geregelten zehn Fehltage pro Kind auf den Ehepartner zu übertragen. In manchen Familien ist es oft besser, wenn die Mama beim Kind zuhause bleibt. Ist dies der Fall, kann eine Mutter ihren Arbeitgeber bitten, mit dem Arbeitgeber des Ehemannes eine Übertragung der gesetzlichen Fehltage zu vereinbaren. So hätte die Mutter dann Anspruch auf 20 Fehltage pro Kind und Jahr. Der Vater hingegen dürfte dann nicht mehr zuhause bleiben, wenn sein Kind krank ist.

Diese 5 Maßnahmen tragen alle zu einer besseren Unternehmenskultur bei. Ob Sie als Arbeitgeber nur eine oder mehrere der angeführten Punkte umsetzen - Sie stärken damit definitiv Ihr Employer Branding und positionieren sich als familienfreundliche Arbeitgebermarke.

HRworks bietet Krankheit eines Kindes als Abwesenheits-Option

Als Anwender von HRworks können Sie Ihrem Arbeitgeber ohne großen Aufwand Bescheid sagen, wenn Ihr Kind krank ist. Dazu wählen Sie einfach unter “Zeitwirtschaft” die Funktion Abwesenheiten an und erstellen eine Krankmeldung. Sie werden direkt gefragt, ob Sie sich selbst krank melden möchten oder ob es sich um die Krankheit eines Kindes handelt. Sie können Ihrem Teamleiter beziehungsweise Vorgesetzten auch gleich eine kleine Nachricht schreiben, die dieser mitsamt der Krankmeldung erhält.