Corona-Serie Teil 6: So klappt es mit der Arbeitnehmerüberlassung

Ab sofort informiert Sie HRworks zu allen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitswelt. Darunter Themen wie Arbeitsrecht, Homeoffice und Lohnfortzahlung.

Durch die Corona-Pandemie bekommen es manche Unternehmen zum ersten Mal mit dem Thema Arbeitnehmerüberlassung zu tun. Einige Konzerne setzen bereits darauf. Denn neben Kurzarbeit ist die Arbeitnehmerüberlassung ein probates Mittel, um Mitarbeitern nicht kündigen zu müssen. Was mit der Überlassung von Arbeitnehmern genau gemeint ist und wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem sechsten Teil unserer Corona-Serie.

Aktuell herrscht in einigen Branchen krisenbedingt Arbeitsmangel. In anderen Branchen dagegen boomt es geradezu. Aus diesem Grund erleichtert der Gesetzgeber nun die Leihe von Personal an Fremdunternehmen. Geregelt ist dies im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Während bisher eine Erlaubnis für Arbeitgeber nötig war, um eigenes Personal zu verleihen, so geht dies in der Corona-Krise unbürokratisch und vor allem erlaubnisfrei.

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Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ist dies aufgrund einer Ausnahmeregelung im AÜG möglich. Dort heißt es in § 1 Abs. 3 Nr. 2a, dass die Arbeitnehmerüberlassung keine Erlaubnis erfordert, „wenn die Überlassung nur gelegentlich erfolgt und der Arbeitnehmer nicht zum Zweck der Überlassung eingestellt und beschäftigt wird“. Das Bundesarbeitsministerium hat auf seiner Webseite bereits eine Auslegungshilfe veröffentlicht, damit Arbeitgeber wissen, unter welchen Bedingungnen sie ihre Arbeitnehmer einem anderen Unternehmen überlassen dürfen.

3 Voraussetzungen zur erlaubsnisfreien Arbeitnehmerüberlassung laut BMAS:

  • Die betroffenen Arbeitnehmer müssen der Überlassung zustimmen.
  • Der Arbeitgeber darf nicht dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig sein.
  • Die Arbeitnehmerüberlassung ist zeitlich auf die aktuelle Krise beschränkt.

Wie sieht das nun in der Praxis aus? Ein aktuelles Beispiel: McDonald's musste aufgrund der aktuellen Beschränkungen die Speisebereiche in seinen Filialen schließen. Dadurch sind weniger Mitarbeiter im Einsatz. Anstatt aber die aktuell nicht benötigten Mitarbeiter freizustellen, hat der Burgerbrater einen strategischen Deal mit Aldi geschlossen. Denn beim Discounter werden deutschlandweit gerade Aushilfen gesucht, weil man mit der Arbeit aufgrund der erhöhten Nachfrage kaum nachkommt. Eine Win-Win-Situation: Mitarbeiter einer angeschlagenen Branche bleiben weiterhin beschäftigt, boomende Branchen bekommen schnell Unterstützung.

Hier eine Auswahl an Branchen, die von der Corona-Krise profitieren beziehungsweise getroffen werden.

Diese Branchen könnten Arbeitnehmer überlassen

  • Hotellerie
  • Gastronomie
  • Einzelhandel
  • Luftfahrt
  • Tourismus
  • Messebetreiber und Veranstalter
  • Sportbranche

Branchen, die Arbeitnehmer übernehmen könnten

  • Landwirtschaft
  • Gesundheitswesen
  • Lebensmittelhandel und -hersteller
  • Apotheken und Drogeriemärkte
  • Pharma und Biotech
  • Telekommunikation
  • Paketbranche

Regeln Sie Ihre Arbeitnehmerüberlassung mit HRworks

Wenn Sie krisenbedingt Ihre Arbeitnehmer verleihen möchten, können Sie dies in HRworks dokumentieren. Holen Sie über das Compliance Management die Einwilligung Ihrer Mitarbeiter ein. In der Abwesenheitsverwaltung haben Sie die Möglichkeit, „Arbeitnehmerüberlassung“ als Abwesenheitsart einzutragen.

 

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In eigener Sache: HRworks ist weiter für Sie da!

Liebe HRworks-Nutzer,

in den vergangenen Tagen haben etliche Firmen ihre Mitarbeiter nach Hause geschickt. Die Ansteckungsgefahr im Betrieb ist einfach zu groß. Wo die Möglichkeit besteht, wird nun im Homeoffice weitergearbeitet. Vielleicht lesen auch Sie diese Zeilen in den eigenen vier Wänden. Und womöglich fragen Sie sich, was jetzt aus Ihrem Personalwesen wird.

Als HRworks-Nutzer können Sie beruhigt sein.

Die Universal-Software steht weiterhin vollumfänglich für Sie bereit.

Sie können Ihr Personalmanagement und Ihre HR-Arbeit genauso von Zuhause aus erledigen, wie bisher im Büro. Ihr Unternehmen hat den gleichen uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen wie bisher. Auch Angebote wie Webinare und Schulungen stehen Ihnen weiter zur Verfügung - letztere ab sofort in digitaler Form!

Schon vor mehr als 20 Jahren haben wir bei HRworks, damals als Pionier auf diesem Gebiet, mit der Cloud gearbeitet. Diese langjährige Erfahrung in diesem Bereich kommt uns nun zugute - und damit auch Ihnen! Wir wissen, wie ein HR-System beschaffen sein muss, damit dezentrale HR-Arbeit zu einem Kinderspiel wird. Mit anderen Worten: Ob Sie am Schreibtisch in Ihrer Firma sitzen oder zuhause auf der Couch, ob Sie sich im Ausland befinden oder gerade unterwegs sind, spielt keine Rolle. HRworks ist von überall aus nutzbar.

Webinare wie bisher, Schulungen ab sofort in digitaler Form

Nicht nur die Software selbst steht Ihnen unverändert zur Verfügung. Auch zusätzliche Dienstleistungen wie Webinare und Beratungsgespräche bieten wir weiter an. Eine kleine Änderung gibt es lediglich bei den Schulungen. Da diese aufgrund der aktuellen Einschränkungen nicht mehr physisch stattfinden können, halten wir die Termine nun online ab.

Das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!

Wir wünschen Ihnen für die kommenden Wochen viel Kraft. Beruflich wie privat. Mit unserer HR-Software werden wir Sie weiterhin in Ihrem Berufsalltag entlasten. In der gewohnten Qualität und mit aller Energie.

Bleiben Sie gesund!

Ihr HRworks-Team


 

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Homeoffice für Ihre Mitarbeiter: Was Sie als Chef wissen müssen

Immer mehr Arbeitgeber erlauben Homeoffice. Warum auch nicht? Aufgrund der Digitalisierung ist eine physische Präsenz in vielen Jobs schlicht und ergreifend nicht mehr nötig. Damit das Pendeln Ihrer Mitarbeiter vom Büro an den heimischen Schreibtisch klappt, gilt es einige Dinge zu beachten.

Seit einigen Jahren existieren zwei diametral entgegengesetzte Trends. Auf der einen Seite wollen immer mehr Angestellte im Homeoffice arbeiten. Zuhause ist’s ja bekanntlich am schönsten. Auf der anderen Seite aber bemühen sich Firmen immer öfter, den Arbeitsplatz in eine Wohlfühloase zu verwandeln.

Die Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley machen es vor. Da verfügen Arbeitsplätze inzwischen über kostenlose Fitnessstudios, E-Scooter und individuell gestaltete Rückzugsmöglichkeiten. Außerdem gibt es endlosen Gratis-Supply an Smoothies und anderen Superfoods. Mit anderen Worten: Das eigene Heim wird immer mehr zum Arbeitsplatz; das Büro zum attraktiven (oder gar attraktiveren) Zuhause.

Während man Abenteuer-Arbeitsplätze, wie sie in Kalifornien gang und gäbe sind, in Deutschland noch mit der Lupe suchen muss, ist das Homeoffice hierzulande gelebte Praxis. Dazu gibt es auch Zahlen. 2014 war das Homeoffice in knapp jedem fünften Unternehmen (22 Prozent) gestattet. 2018 waren es schon 39 Prozent. Und die Kurve zeigt weiter steil nach oben. Bald schon könnte die Hälfte aller Firmen Homeoffice anbieten, oder wie die Heimarbeit auch genannt wird: Remote Work bzw. Telearbeit.

Die Fragen, die sich Arbeitgeber wie Arbeitnehmer daher unweigerlich stellen: Geht die Reise unaufhaltsam in Richtung Heimarbeit?

Homeoffice und die Zukunft des Arbeitens

Flexible Arbeitszeitgestaltung liegt im Trend. Die Betriebsstätte Homeoffice wird aufgrund der Digitalisierung daher nicht mehr wegzudenken sein. Haushalte verfügen über High-Speed-Internet, Mitarbeiter über leistungsstarke Privatrechner. Arbeitgeber kommen also nicht umhin, ihrer Belegschaft mobiles Arbeiten anzubieten. Langfristig wird die Heimarbeit demnach fester Bestandteil von Arbeitsverhältnissen sein. Die Zeiten, in denen lediglich Minijobs und Nebenjobs mit Heimarbeit assoziiert wurden, sind dann endgültig vorbei.

Arbeitszeitmodell Homeoffice nicht für alle Berufsgruppen realisierbar

Nicht in allen Jobs ist das Arbeiten von Zuhause möglich. Man denke etwa an Sanitäter, Gleisarbeiter, Kellner, Piloten oder Verkäufer im Einzelhandel.

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung können jedoch immer mehr Berufsgruppen ihren Job am Schreibtisch daheim erledigen. Dazu gehören alle Erwerbstätigen, die einen Löwenanteil ihrer Arbeitszeit vor dem Computer verbringen: Informatiker, Grafikdesigner, Werbetexter, Journalisten oder Marketer, um nur einige zu nennen. Grundsätzlich bestehen in der Kreativbranche die besten Aussichten auf alternative Arbeitsmodelle.

Die Relativitätstheorie der Arbeit

Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice Arbeit, variable Arbeitszeit - all diese Varianten sind auf dem Vormarsch. Und machen (rund hundert Jahre nach Einstein) Zeit und Raum auch in der Arbeitswelt relativ. Es kommt nicht mehr zwingend darauf an, wo man arbeitet und zu welcher Uhrzeit. Hauptsache, das Arbeitspensum wird erledigt.

Werden jetzt manche Unternehmen zur Cloud, weil sie auf einen physischen Firmensitz komplett verzichten? Noch ist diese Vorstellung Utopie. Aber technisch machbar wäre ein solches Geschäftsmodell für den ein oder anderen Konzern. Doch bis es soweit ist, müssen sich Firmen mit variablen Arbeitszeit- und Arbeitsraummodellen auseinandersetzen.

Vorteile von Homeoffice für Arbeitgeber

Für Unternehmen ergeben sich durch Remote Work einige Vorteile.

  • Kostensparend: Weicht ein Kollege auf das Homeoffice aus, spart der Arbeitgeber Geld. Denn ein Beschäftigter im Büro verbraucht auf Unternehmenskosten allerlei Ressourcen, sei es Strom, Kaffee, Obst oder was der Arbeitgeber sonst alles bereitstellt. Je mehr Leute ins Homeoffice wechseln und je mehr Zeit sie dort verbringen, desto größer der Spareffekt.
  • Weniger Lärm: Wenn ein oder mehrere Kollegen ins Homeoffice ausweichen, wird es im Büro ruhiger. Weniger Getippe, weniger Telefonate, weniger Gespräche. Für die Bürokollegen wird es dadurch ruhiger und somit auch produktiver.
  • Produktivität: Die Produktivität erhöht sich natürlich gleichermaßen für die Heimarbeiter, da diese ebenso ungestört und konzentriert arbeiten können.
  • Ausweitung der Personalbeschaffung: Ist Homeoffice sogar dauerhaft möglich, dann können Unternehmen unabhängig von ihrem Standort Kandidaten rekrutieren. Die Firmenzentrale in Stuttgart kann dann beispielsweise auch Fachkräfte in Bremen oder Kiel anheuern.
  • Attraktives Benefit: Arbeitgeber stärken durch flexible Arbeitszeit und Homeoffice sowohl ihr Employer Branding im Recruiting-Prozess, als auch die Mitarbeiterbindung generell.

Worauf müssen Arbeitgeber beim Homeoffice achten?

Damit es zwischen Chef und Mitarbeiter zu keinen Missverständnissen kommt, gilt es einige Dinge zu beachten:

  • Auf Mitarbeiter muss Verlass sein
  • Homeoffice sollte rechtzeitig beantragt werden
  • Technische Infrastruktur im Homeoffice ist Voraussetzung
  • Arbeit muss selbstverständlich erledigt werden
  • Die Erreichbarkeit der Kollegen im Homeoffice muss gewährleistet sein
  • Keine Kontrolle oder Überwachung durch Vorgesetzte

Missbrauchen Mitarbeiter das Homeoffice?

Viele Arbeitgeber sehen das Homeoffice skeptisch. Sie argwöhnen, dass ihre Mitarbeiter im Homeoffice anstatt zu arbeiten lieber faulenzen. Dass sie Betriebsamkeit nur simulieren und in Wahrheit prokrastinieren. Und in der Tat gibt es solche schwarzen Schafe. Doch in der Regel ist das Gegenteil der Fall! Forscher der Universität Basel haben nämlich herausgefunden, dass Heimarbeiter im Schnitt 2,5 Stunden pro Woche mehr arbeiten als ihre Kollegen im Büro.

Rechtliche Aspekte

Wünscht der Arbeitgeber aus wirtschaftlichen Gründen, dass seine Mitarbeiter Telearbeit leisten, so muss er die entsprechenden Heimarbeitsplätze ausstatten.

Wenn aber umgekehrt die Mitarbeiter Zeiten im Homeoffice wünschen, der Arbeitgeber jedoch einen Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung stellt, so müssen die Mitarbeiter selbst für einen ausgestatteten Heimarbeitsplatz sorgen.

Steuerliche Aspekte

In steuerlicher Hinsicht macht es für den Arbeitgeber keinen Unterschied, ob seine Mitarbeiter in der Firma arbeiten oder von Zuhause.

Arbeitnehmer, die keinen Arbeitsplatz im Firmenbüro ermöglicht bekommen, können jedoch steuerlich ihr Homeoffice absetzen.

Mit HRworks per Mausklick ins Homeoffice

Sie wollen Ihren Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice ermöglichen? Dann schalten Sie die entsprechenden Kollegen mit nur einem Mausklick frei. Ab sofort können diese ihre Arbeitstage im Homeoffice rechtzeitig in HRworks beantragen.

 

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Neues Gesetz zur Arbeitszeiterfassung: 11 Fragen & 11 Antworten

Die Bundesregierung plant aktuell ein Gesetz zur Neuregelung der Arbeitszeiterfassung. Zwar müssen sich Parteien, Ministerien und Verbände noch auf einen definitiven Gesetzestext verständigen, doch ein erster Entwurf ist bereits in Arbeit. Die verpflichtende Zeiterfassung könnte demnach schneller kommen als gedacht. Mit entsprechenden Folgen. Arbeitgeber, die noch kein Zeiterfassungssystem haben, müssen jetzt schnell handeln.

Update 9. April 2020: Laut eines Urteils des Arbeitsgerichts Emden stehen Arbeitgeber bereits jetzt in der Pflicht, ein objektives System zur Zeiterfassung einzuführen.

Mit Hochdruck arbeitet das Bundesarbeitsministerium zurzeit an einer Neuregelung der Arbeitszeiterfassung. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums unlängst der Deutschen Presse-Agentur. Damit soll das entsprechende Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 14. Mai 2019 in deutsches Recht umgesetzt werden. Die europäischen Richter hatten beschlossen, dass Arbeitszeiten in Zukunft systematisch und lückenlos aufgezeichnet werden müssen.

Bereits vor einiger Zeit hat das Bundesarbeitsministerium dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben. Inzwischen sind Auszüge aus dem Gutachten bekannt geworden. Darin wird der Status Quo so beschrieben: “Das deutsche Recht kennt derzeit keine generelle Verpflichtung aller Arbeitgeber, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten aufzuzeichnen.” Entsprechend müsse der deutsche Gesetzgeber nun nachjustieren, um der Vorgabe des EuGH zu entsprechen.

Arbeitszeiterfassung Gesetz: Was für Sie als Arbeitgeber wichtig ist

Damit Sie einen Überblick zum Thema Arbeitszeiterfassung bekommen, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

1. Was genau wurde im EuGH-Urteil vom 14. Mai 2019 beschlossen?

Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes hat geurteilt, dass die EU-Staaten Arbeitgeber verpflichten müssen, ein Zeiterfassungssystem einzurichten. Dieses soll gewährleisten, dass die Arbeitszeiten aller Mitarbeiter genau erfasst werden.

2. Was bedeutet das für Deutschland?

Aufgrund des EuGH-Urteils müssen die Gesetzgeber in all jenen EU-Ländern aktiv werden, in denen es bisher keine Verpflichtung zur lückenlosen Arbeitszeiterfassung gibt. Dazu zählt auch Deutschland. Aktuell wird fernab der Öffentlichkeit, federführend durch das Bundesarbeitsministerium, an einem entsprechenden Gesetzesentwurf gearbeitet.

3. Was bedeutet das EuGH-Urteil für deutsche Arbeitgeber?

Unternehmen, die über kein Zeiterfassungssystem verfügen, müssen sich jetzt eines zulegen. Laut eines Urteils des Arbeitsgerichts Emden existiert bereits jetzt die Pflicht zur Einrichtung eines Arbeitszeiterfassungssystems (Arbeitsgericht Emden vom 20. Februar 2020, Rechtssache 2 Ca 94/19).

4. Wie ist die Arbeitszeiterfassung in Deutschland derzeit geregelt?

Das aktuell gültige Arbeitsrecht sieht lediglich eine Erfassung von Überstunden sowie von Arbeitszeiten an Sonn- und Feiertagen vor. Eine generelle Pflicht zur Arbeitszeiterfassung existierte bisher nicht.

5. Bedeutet das EuGH-Urteil zur Zeiterfassung das Ende der Vertrauensarbeitszeit?

De facto bedeutet die Einführung der systematischen Arbeitszeiterfassung eine Abschaffung der Vertrauensarbeitszeit. Denn Mitarbeiter müssen in Zukunft über ein Zeiterfassungssystem ihr Kommen und Gehen dokumentieren.

6. Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Arbeitszeiten gelten als personenbezogene Daten. Damit ist der Datenschutz, wie er in der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geregelt ist, auch bei den Arbeitszeiten ein Thema. Grundsätzlich spricht aus Datenschutzgründen nichts gegen eine systematische Arbeitszeiterfassung. Wichtig ist nur, dass die Zeiterfassung nicht zu einer Dauerüberwachung der Mitarbeiter führt. Damit es hier gar nicht erst zu einem Konflikt kommt, lohnt sich die Anschaffung einer Zeiterfassungssoftware. Im Kombination mit einem Rechtekonzept und entsprechenden Zugriffsrechten, die in der Software vergeben werden können, ist man hier auf der sicheren Seite.

7. Wann kommt das neue Arbeitszeiterfassung Gesetz?

Aktuell (Stand: Februar 2020) ist nicht bekannt, ab wann die Neuregelung greifen soll. Da sich jedoch seit Anfang des Jahres vermehrt Politiker und Juristen zu dem Thema äußern, muss mit einer baldigen Implementierung gerechnet werden.

8. Müssen nun alle Betriebe wieder eine Stempeluhr einführen?

Jein. Ein Zeiterfassungssystem kann unterschiedlich aussehen. Einige Betriebe finden ein stationäres System sinnvoll, wo sich die Mitarbeiter jeden Morgen und Abend an- bzw. abmelden. Dies kann mit einer Karte, einem Chip oder dem Smartphone geschehen. Ein Stempeluhrsystem erfordert allerdings den Aufbau einer notwendigen Infrastruktur samt Hardware-Komponenten. Theoretisch könnten auch Excel-Tabellen weiterverwendet werden.

9. Welche Formen der Zeiterfassung sind in Zukunft sinnvoll?

In den meisten Fällen setzen Unternehmen heute auf die Zeiterfassung via Desktop oder Smartphone. Sobald der Mitarbeiter seinen Dienst antritt, startet er die Arbeitszeit auf seinem Computer oder Handy. Und meldet sich für die Mittagspause und am Abend nach Dienstschluss wieder ordnungsgemäß ab.

10. Welche Vorteile hat die Arbeitszeiterfassung?

Für Arbeitnehmer gehen durch die systematische Arbeitszeiterfassung keine Überstunden mehr unter. Die Mehrarbeit wird aufgezeichnet und muss vom Arbeitgeber entsprechend honoriert werden. Entweder in monetärer Form oder als Zeitausgleich.

11. Welche Nachteile hat die Arbeitszeiterfassung?

Die systematische Arbeitszeiterfassung führt zu diversen Schwierigkeiten. Was passiert etwa, wenn Leistungsträger auch in den Abendstunden auf der Couch zuhause arbeiten? Tragen Sie dann 20 Minuten als Arbeitszeit ein? Außerdem kann die verpflichtende Arbeitszeiterfassung mitunter dazu führen, dass Mitarbeiter noch länger im Büro bleiben. Aussicht auf garantiert bezahlte Überstunden verleiten dazu, viel Zeit am Arbeitsplatz zu verbringen - auch wenn gar nicht viel zu tun ist.


HRworks: Das kostengünstige und unbürokratische Zeiterfassungssystem

Die Zeiterfassung mit HRworks ermöglicht Ihnen eine lückenlose und systematische Aufzeichnung, wie vom EuGH vorgegeben. Ihre Mitarbeiter benötigen keine extra Einschulung, sondern können unmittelbar und ohne Vorkenntnisse mit der Zeiterfassung starten.

 

 

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Digitale Essensmarken: Attraktives Benefit für Ihre Mitarbeiter

Wie können Arbeitgeber einfach und effektiv die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter steigern? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zu den beliebtesten Methoden, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, zählen jedoch digitale Essensmarken. Nicht ohne Grund. Denn mit Mahlzeitenzuschüssen kann ein Unternehmen wirklich alle glücklich machen - essen muss schließlich jeder. Lesen Sie hier über digitale Essensmarken und was es mit Benefits generell auf sich hat.

Das mit der Mitarbeiterzufriedenheit ist oft eine Krux. Wie soll man sie gewährleisten, geschweige denn steigern? In Zeiten, da bei etlichen Arbeitnehmern Selbstentfaltung und Work-Life-Balance Vorrang haben, tun sich viele Vorgesetzte schwer, den richtigen Motivationshebel zu finden.

Vor allem die ab 1980 geborenen - also die Vertreter der Generationen Y und Z - sind durch klassische Alphamännchen-Benefits wie Dienstwagen, Firmenhandy und Corner Office immer seltener zu beeindrucken. Dies belegt Umfrage nach Umfrage. Auch ein Blick in die Medienlandschaft zeigt dies eindringlich. Hier einige Schlagzeilen aus jüngerer Zeit:

  • Was Arbeitnehmern wichtig ist: Kultur schlägt Gehalt (manager-magazin.de)
  • Junge Frauen suchen Jobs mit Sinn und Stabilität (derstandard.at)
  • Führungspositionen immer unbeliebter: Kaum jemand will Chef werden (merkur.de)
  • Warum sich die Deutschen mehr Freizeit wünschen (faz.net)
  • Kampf um Generation Y: Entfaltung schlägt Dienstwagen (handelsblatt.com)

Welche Formen von Benefits gibt es überhaupt?

Jeder Mitarbeiter ist anders. Daher kann man auch trotz bestimmter gesellschaftlicher Trends keine allgemeinen Schlüsse ziehen. Es gibt nach wie vor sehr viele Arbeitnehmer, die ein höheres Gehalt allemal einer besseren Unternehmenskultur vorziehen würden.

Belegschaften sind heterogene Gebilde - verschiedene Mitarbeiter freuen sich also über die verschiedensten Benefits. Dabei gibt es mehrere Formen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Die Benefits lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen:

  • Immaterielle Benefits: Dazu zählen u.a. Achtung und Lob durch Führungskräfte, eine positive Unternehmenskultur sowie die Möglichkeit zur Mitbestimmung fachlicher Ziele.
  • Materielle Benefits: Hierunter fallen z.B. die klassische Gehaltserhöhung, das Jobticket oder ein Dienstwagen für die private Nutzung.

Ob ein Benefit nun als Incentive (Anreiz zu besserer Leistung) oder als Gratifikation (Belohnung für exzellente Leistungen) eingesetzt wird, mag zwar aus arbeitspsychologischer Sicht unterschiedlich zu bewerten sein. Welche Corporate Benefits Arbeitnehmer jedoch auch wirklich wollen, ist eine ganz andere Frage.

Essensmarken, Gehaltserhöhung, Jobtickets: Welche Benefits für welche Mitarbeiter?

Nun wäre für Arbeitgeber jene Belohnung am effizientesten, die sich quasi nach dem Gießkannenprinzip für alle im Betrieb gleichermaßen realisieren ließe. Der Arbeitgeber hätte dadurch einen überschaubaren, ja geringen Aufwand. Allerdings ist dies nicht mit jedem Benefit machbar.

So würde sich zwar jeder Mitarbeiter über eine dicke Gehaltserhöhung freuen, doch für den Arbeitgeber wäre dies ausgesprochen unökonomisch. Es fallen zusätzliche Lohnnebenkosten an, also Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung. Diese möchte ein wirtschaftlich denkender und agierender Arbeitgeber tunlichst vermeiden. Allerdings kann ein zu sparsamer Ansatz auch Unmut bei den Mitarbeitern hervorrufen. Denn Arbeitgeber, die nur äußerst selten Gehaltserhöhungen gewähren, gelten als unattraktiv. Unternehmer müssen also immer behutsam abwegen, wann und wem sie Gehaltserhöhungen zusagen.

Doch neben Gehaltserhöhungen gibt es zahlreiche weitere Hebel, die sich für die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung eignen. Bei diesen anderen Mitarbeiterbenefits müssten allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit sie ihre Wirkung auch entfalten. Sprich: damit sie die Mitarbeiter auch tatsächlich zufriedenstellen.

  • Kinderbetreuung: Nur für Mitarbeiter interessant, die Kinder haben
  • Firmenwagen: Hier wäre ein Führerschein Voraussetzung - den nicht jeder Mitarbeiter besitzt
  • Gewinnbeteiligung / Prämie: Lässt sich nicht für alle Abteilungen realisieren
  • Sport- und Fitnessangebote: Bewegungsmuffel wird man damit kaum glücklich machen
  • Homeoffice: Unbeliebter als man denkt (wie diverse Umfragen zeigen)
  • Hund im Büro: Benefit, das nur von Hundehaltern wahrgenommen werden kann
  • Fahrtkostenzuschuss: Nur für Autofahrer interessant, die große Strecken zurücklegen

Mitarbeiterbindung stärken durch digitale Essensmarken

Eines der wirksamsten Benefits sind Mahlzeitenzuschüsse. Warum? Ganz einfach aus dem Grund, weil jeder Mitarbeiter essen muss. Es gibt also niemanden, der von einem Mahlzeitenzuschuss nicht Gebrauch machen könnte. Selbst jene Kollegen, die regelmäßig Essen von zuhause mitbringen, haben an manchen Tagen nichts dabei. Mit einem vom Arbeitgeber gewährten Mahlzeitenzuschuss - etwa in Form von digitalen Essensmarken - kann der Mitarbeiter in der Mittagspause beim Essen Geld sparen.

Vor allem für Unternehmen, die über keine eigene Kantine verfügen, bieten sich digitale Essensmarken als Benefit an. Die Mitarbeiter können dann frei wählen, in welches Lokal oder Restaurant sie in der Mittagspause gehen möchten. Dort konsumieren sie einfach nach Belieben und fotografieren im Anschluss den Rechnungsbeleg per Smartphone ab.

Digitale Essensmarken: Geldwerter Vorteil

Bei digitalen Essensmarken handelt es sich um einen geldwerten Vorteil. Dieser stellt eine attraktive Alternative zu einer Gehaltserhöhung dar. Der Mitarbeiter erfährt durch diesen Sachbezug eine spürbare finanzielle Entlastung in seinem Alltag. Für den Arbeitgeber wiederum bleibt der Essenszuschuss bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei.

Neue Sachbezugswerte seit Anfang 2020

Seit Januar 2020 gelten höhere Sachbezugswerte. Dies wirkt sich konkret auf Mitarbeiter aus, die digitale Essensmarken bzw. Mahlzeitenzuschüsse erhalten. Während im Vorjahr noch 6,40 Euro erstattet werden konnten, liegt der Maximalwert nun bei 6,50 Euro. Der Betrag selbst setzt sich zusammen aus dem zu versteuernden Sachbezugswert von 3,40 Euro und dem steuerfreien Zuschuss von höchstens 3,10 Euro.

HRworks bietet Mahlzeitenzuschüsse per Smartphone App

Um Ihren Mitarbeitern Gutes zu tun, ist kein großer Verwaltungsaufwand mehr nötig. Gewähren Sie Ihren Mitarbeitern in HRworks einfach Mahlzeitenzuschüsse. Für Ihre Kollegen bedeutet das bis zu 6,50 Euro mehr Netto pro Tag. Diese Form der digitalen Essensmarken macht Unternehmer glücklich und Angestellte satt. Testen Sie die HR Software noch heute!

 

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Anwender-Tag 2020: Über den Dächern von Düsseldorf

Auch 2020 stehen wieder viele spannende Themen rund um Digital HR auf dem HRworks-Programm. In gut fünf Wochen startet der erste Anwender-Tag 2020 in Düsseldorf. Die Gelegenheit für alle HR-Interessierten, Insights zu gewinnen, Erfahrungen zu teilen und vor allem von den Tipps anderer Anwender zu lernen.

Am 05. März ist es soweit: Über den Dächern Düsseldorfs lädt HRworks zum ersten Anwender-Tag im neuen Jahr in die Kulturhauptstadt. Hier kommen interessierte Anwender, erfahrene HRworks-Experten oder Neueinsteiger.  Ein bewährtes Format: Denn neben den Best-Practise-Vorträgen steht vor allem der Community-Gedanke im Fokus des gemeinsamen Tages. In der einzigartigen Location 44-forty four trifft Wohnzimmerflair auf professionelles Ambiente. Der Ausblick über die Stadt allein ist Grund genug diesen Termin nicht zu verpassen. 

 Anwender-Tag 2020: Über den Dächern von Düsseldorf

Das detaillierte Programm für den Anwender-Tag finden Sie hier

Anwender-Tag 2020 Partnervortrag Frankenraster: DSGVO-konforme Digitalisierung von Personalakten

Papierchaos, zu wenig Platz oder Dokumentensuche - ein leidvolles Thema für viele Personalabteilungen. Inhouse-Lösungen für die Digitalisierung erscheinen dabei naheliegend, entsprechen meist jedoch nicht den Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. 

In seinem Vortrag präsentiert HRworks-Partner Frankenraster den Teilnehmern auf dem Anwender-Tag exklusiv alles zum Thema Digitalisierung von Personalakten. Und das nach internationalen Datenschutzrichtlinien ISO/IEC 27001, DIN ISO 9001 und gelebter Unternehmenspraxis. Denn der gewissenhafte und zertifizierte Scandienstleister unterstützt Personalabteilungen schon seit vielen Jahren beim Umstieg von Papier auf digitale Akten. In Düsseldorf demonstriert Frankenraster live, wie der Workflow hin zur digitalen Akte funktioniert und wie diese in HRworks gespeichert werden können. 

Gut zu wissen: Schulungen und Events von HRworks

Wer zum Anwender-Tag kommt, ist immer auf dem neuesten Stand von HRworks. Die perfekte Gelegenheit für individuelle Fragen rund um die Digitalisierung von klassischen HR-Prozessen! Austausch von HR-Praxis und Know-how stehen hier an erster Stelle. Neben dem Anwender-Tag 2020 in Düsseldorf bietet HRworks auch weitere Veranstaltungen und Termine an anderen Standorten an. Hier können Nutzer die Software und die Experten dahinter besser kennenlernen.

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In eigener Sache: Coronavirus

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FLOW-UP: So lief der Workshop in Frankfurt

An zwei Tagen konnten Personaler und Buchhalter vergangene Woche exklusive Einblicke in die neue Benutzeroberfläche FLOW gewinnen. HRworks-Profis zeigten in den FLOW-UP-Workshops, wie HR-Arbeit mit der neuen Oberfläche noch effizienter gelingt. Das kam bei den Teilnehmern durchweg gut an.

Im Rahmen der schrittweisen Einführung von FLOW lud HRworks am 22. und 23. Januar interessierte Anwender in sein Frankfurter Büro. Das Konzept war ein simples: Kunden sollten die Gelegenheit haben, aus erster Hand zu erfahren, was es mit FLOW auf sich hat. Was kann die neue Nutzeroberfläche? Was gilt es zu beachten? Wie profitiere ich von dem Software-Update? Diese und weitere Fragen beantworteten die Experten von HRworks an den zwei Tagen.

Aber vor allem: Die Teilnehmer konnten auf den bereitgestellten Tablets sofort mit FLOW loslegen und Arbeitszeiten erfassen, Reisekosten berechnen und Urlaubsanträge erstellen. Durch den Workshop-Charakter der Veranstaltung haben die HRler praktisch ihren Berufsalltag simuliert und ein Gespür dafür bekommen, wie es sich mit FLOW arbeiten lässt. Neben der Praxis gab es auch ein wenig Theorie: Produktmanager erläuterten in Impulsvorträgen neben der Funktionsweise auch Hintergrund und Zielsetzung von FLOW.

FLOW-UP-Event

FLOW-UP kommt bei den Anwendern gut an

Am ersten FLOW-UP-Tag mit dabei war unter anderem Lea Herb. “Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen”, sagte die Personal- und Marketingreferentin von Corius Deutschland sichtlich begeistert. Besonders angesprochen fühlte sich Herb von der interaktiven Ausrichtung des Events: “Toll, dass man Fragen stellen und Feedback geben konnte.”

“Der heutige Tag war super gut.”


Thomas Koczor war vor allem von FLOW angetan: “Großes Lob an die Oberfläche, weil jetzt alles selbsterklärend ist. Man hat dadurch einen minimalen Aufwand als Personaler, die eigenen Leute zu schulen.” Der HR-Officer von Logmed urteilte: “Der heutige Tag war super gut.”

Vom Medizintechnikproduzenten Nihon Kohden waren gleich zwei HR-Expertinnen dabei. Jacqueline Görlitz erkennt in der neuen Benutzeroberfläche von HRworks einen qualitativen Sprung nach vorne und schätzt insbesondere den neuen Minimalismus: “Sehr einfach zu handhaben, sehr bedienerfreundlich”, so die Personalerin. Bei ihrer Kollegin Julianne Päutz hat das FLOW-UP-Event auch letzte Zweifel an einer veränderten Arbeitsweise mit HRworks ausgeräumt. “Es war super hilfreich”, so Päutz. “Wir haben keinen Bammel mehr, die Software einzuführen.”

Auch für die HRworks-Experten waren die beiden FLOW-UP-Tage ein Erkenntnisgewinn: "Schön zu sehen, wie wenig Erklärung nötig war", sagt Produktmanager Hannes Schillinger. "Die Anwender fanden sich in FLOW ziemlich schnell ohne Hilfe zurecht. Es kamen hinterher auch kaum Verständnisfragen zur Benutzeroberfläche. Die Leute wollten vielmehr wissen, welche Funktionen bald noch alle verfügbar sein werden."

FLOW-UP-Event

FLOW - das neue HRworks für noch bessere HR

Noch im Laufe dieses Jahres wird FLOW zur Standardoberfläche von HRworks. Zum jetzigen Zeitpunkt können Mitarbeiter bereits etliche Funktionen in FLOW nutzen, darunter die Arbeitszeiterfassung, die Abwesenheitsverwaltung sowie die Reisekostenabrechnung. Erreichbar ist FLOW über die bisherige Nutzeroberfläche. Im Dashboard finden User zwei Buttons, um sofort in die neue Oberfläche zu wechseln.

Besuchen Sie weitere Schulungen und Events von HRworks

Neben den FLOW-UP-Events bietet HRworks auch weitere Veranstaltungen und Termine an, bei denen Nutzer die Software und deren Macher besser kennenlernen können.

Anwendertage 2020

Bei den HRworks-Anwendertagen haben Personaler, Recruiter und HRler aller Art die perfekte Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Untereinander sowie mit den Machern von HRworks. Lernen Sie in lockerer Atmosphäre das Produkt, mit dem Sie täglich arbeiten, besser kennen. Unsere Profis beantworten Ihnen außerdem alle Fragen zur Software und freuen sich über Ihr Feedback. Aber sehen Sie selbst.

 

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25. JuniFrankfurt
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19./20. MärzMünchen

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Machen wir uns nichts vor: HR-Arbeit kann eine echte Herausforderung sein. Neue Regelungen zur Arbeitszeiterfassung oder wiederkehrende Anpassungen für Verpflegungspauschalen halten Personaler auf Trab. Und Buchhalter ebenso. Auf den HRworks-Schulungen zu den Themen Personalverwaltung und Reisekosten lernen Sie, wie Sie in Ihrer täglichen Arbeit noch effizienter werden.

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Ihre Mitarbeiter befinden sich oft auf Dienstreisen? In diesem Fall haben Sie sich schon intensiv mit dem Reisekostenrecht auseinandergesetzt. Ob es um Inlandspauschalen beim Verpflegungsmehraufwand geht oder um das Ausfüllen von A1-Entsendebescheinigungen. Und es kommen stets neue Regeln und Vorgaben hinzu.

HRworks Schulungen: Werden Sie noch effizienter bei den Reisekosten

So hat etwa das Bundesfinanzministerium dieser Tage bekannt gegeben, dass sich der “Steuersatz für die Beförderung von Personen im Schienenbahnfernverkehr” mit 1. Januar 2020 geändert hat. Bis Jahresende 2019 galten zwei verschiedene Umsatzsteuersätze. Auf Bahnfahrten unter 50 Kilometer wurden 7% angewendet, auf Bahnfahrten über 50 Kilometer 19%. Diese Unterscheidung wurde zum Jahreswechsel abgeschafft. Nun gilt streckenunabhängig für alle “Beförderungen von Personen im Schienenbahnverkehr” der einheitliche Steuersatz von 7%.

Erfahren Sie mehr über den neuen Bahn Steuersatz

Schulungen: Reisekosten

Auf den Schulungen zum Thema Reisekosten erfahren Sie, wie Sie als Administrator bei der Reisekostenabrechnung wertvolle Zeit sparen. Durch das Prinzip des Employee Self Service können Sie essentielle Schritte im Reisemanagement an Ihre Mitarbeiter übertragen. Angefangen von der Planung der Reise bis zur elektronischen Belegerfassung erledigten Ihre Mitarbeiter wesentliche Aufgaben selbst. Die HR Software von HRworks begleitet Sie und Ihre Kollegen im gesamten Reisemanagement. An 2 Schulungstagen an einem Ort Ihrer Wahl werden Sie vom Reisekostenprofi zum Reisekosten-Überflieger!

Schulungen: Personalverwaltung

Damit Sie im Personalwesen immer alle Bälle in der Luft halten, braucht es die Unterstützung durch eine leistungsstarke HR-Software. Auf unseren Schulungen bekommen Sie ein tieferes Verständnis für die Prozesse, die in HRworks digital abgebildet werden. Die Software verfügt über mehr als 450 Masken, auf denen Sie Ihre Personalarbeit bis ins kleinste Detail gestalten können. Urlaubsanträge, Arbeitszeiterfassung, Krankmeldungen, Mahlzeitenzuschüsse, Bewerbermanegement - bei diesen und noch vielen anderen HR-Prozessen zeigen Ihnen unsere Experten, wie Sie das Optimum in Ihrem Personalwesen herausholen.


HRworks Schulungen: Jetzt für den nächsten Termin registrieren

Hinweis: Um unsere Teilnehmer und Schulungsleiter bestmöglich zu schützen, finden Schulungen aufgrund der aktuellen Situation bis Ende August noch online statt. 

Sie wollen an einer HRworks-Schulung teilnehmen? Unsere Experten erklären Ihnen HRworks in seiner ganzheitlichen Tiefenstruktur und ermöglichen Ihnen so ein völlig neues Verständnis der Universal HR Software.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

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Bewerbungseingang: Wann Personaler die meisten Bewerbungen erhalten

Mit dem Bewerbungseingang verhält es sich wie mit dem Straßenverkehr: Es gibt eindeutige Stoßzeiten. Personaler erhalten dann zeitweise eine Bewerbung nach der anderen und kommen dadurch in Stress. In manchen Phasen herrscht an der Bewerberfront wiederum Funkstille. Mehrere Faktoren tragen zu diesem Phänomen bei.

Personaler und Recruiter müssen gleich mehrere Eigenschaften mitbringen, um in der heutigen Arbeitswelt zu bestehen. Sie benötigen psychologisches Feingefühl und Menschenkenntnis, eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick. Außerdem sollten Sie gut organisiert sein. Zu letzterem Punkt gehört auch, den Jahresrhythmus des Arbeitsmarktes im Blick zu haben.

Was ist der Jahresrhythmus des Arbeitsmarktes?

Wie die Wirtschaft im Allgemeinen, so unterliegt auch der Arbeitsmarkt gewissen Schwankungen. So ist etwa die Nachfrage nach Arbeitskräften im Dezember 2019 wegen der konjunkturellen Schwäche weiter gesunken. Gemessen wird dies mithilfe des sogenannten Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), der auf aktuellen Stellengesuchen von Unternehmen beruht. Anders gesprochen bedeutet die aktuelle Situation: zurzeit suchen weniger Arbeitgeber nach Mitarbeitern. Hintergrund ist das derzeitige Beschäftigungshoch.

Neben diesen langfristigen Arbeitsmarkttrends gibt es allerdings auch einen jährlich wiederkehrenden Zyklus. Das heißt: Egal, wie gut oder schlecht es um die Konjunktur bestellt ist - in bestimmten Monaten bewerben sich vermehrt Personen auf offene Stellen. Vor allem ein Monat sticht dabei heraus, nämlich der März.

Warum im März so viele Bewerbungen?

  • Sommerjobs: Im März bewerben sich viele Menschen für Jobs im Sommer. Vor allem im Tourismus sowie in der Gastronomie und Hotellerie wird dann zusätzliches Personal benötigt.
  • Neujahrsvorsatz: Zwischen den Jahren gehen viele Menschen in sich und überlegen, wie es beruflich im nächsten Jahr weitergehen soll. So mancher kommt dann zu dem Schluss, ein neues Kapitel aufschlagen zu wollen.
  • Personalplanung: Am Anfang des Jahres legen viele Firmen fest, wie viele Mitarbeiter neu eingestellt werden. Demnach gehen im Januar und Februar entsprechend viele Stellenanzeigen online. Mit der Folge, dass es rund um den März zu einer Bewerberflut kommt.

Nach dem März schwächt sich der Bewerbungseingang wieder ab, um im Sommer einen Tiefstand zu erreichen. Im November kommt es dann typischerweise wieder zu einem deutlichen Anstieg der eingehenden Bewerbungen - und zwar branchenübergreifend. Auch hierzu tragen mehrere Faktoren bei.

Warum im November so viele Bewerbungen?

  • Azubis: Im November suchen die meisten Unternehmen nach Auszubildenden für den Ausbildungsbeginn im darauffolgenden Herbst.
  • Schlussstrich: Manche Arbeitnehmer fassen erst zum Jahreswechsel neuen Mut und orientieren sich um. Doch andere wollen bereits zu Neujahr alles in trockenen Tüchern wissen. Diese Personen schicken dann im November nochmals hoffnungsfroh Bewerbungen ab.
  • Erfolgschancen: Wie die Jobbörse Joblift in einer Untersuchung herausgefunden hat, haben Bewerber besonders im November gute Chancen auf eine neue Stelle. Grund dafür ist, dass es in diesem Monat ein großes Angebot an offenen Stellen gibt, doch lediglich eine verhältnismäßig geringe Nachfrage.

Hoher Bewerbungseingang kann überfordern

Gibt es einen Bewerberansturm, stehen Unternehmen vor einer administrativen Herausforderung. Anschreiben müssen gelesen, E-Mails beantwortet, Telefonate geführt werden. Zudem kommt für Recruiter und Personaler der Austausch mit den Teamleitern hinzu. Denn diese entscheiden meist, welche Kandidaten überhaupt zu einem Interview eingeladen werden. Wenn in Unternehmen dann noch eine veraltete Form des Bewerbermanagements zum Einsatz kommt, kann das gerade in Stoßzeiten zu Überforderung führen.

Damit Sie in der Bewerbungsflut nicht untergehen

Niemand muss mehr dem Bewerberansturm ausgeliefert sein. Mit einer modernen Bewerbermanagement Software wie jener von HRworks haben Sie immer alles im Griff. Keine umständlichen Listen, Docs und Tabellen mehr. Kein Switchen zwischen E-Mail-Postfach und Dateiordnern. Und das Ausdrucken von Bewerberunterlagen wird mit HRworks ebenfalls obsolet. Probieren Sie es noch heute aus!

 

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Digitale Krankmeldung: Aktuelle Grippewelle letzte mit AU-Schein

Nach dem Jahreswechsel beginnt für viele Unternehmen eine schmerzliche Phase. Denn in den Wintermonaten gibt es die meisten Krankmeldungen. Doch der Winter 2020 ist besonders: Zum voraussichtlich letzten Mal reichen Mitarbeiter AU-Scheine ein, wenn sie sich krankmelden. Ab 2021 kommt die digitale Krankmeldung. Was Personaler jetzt wissen müssen.

Winter is coming. Der Winter naht. Drei Worte, die je nach Kontext eine vollkommen andere Bedeutung haben. Wenn Fans der Serie “Game of Thrones” diesen Satz hören, wird ihnen ganz warm ums Herz. Schließlich lautete so der Titel der ersten Episode dieser blutrünstigen Fantasy-Show, die weltweit Millionen in den Bann zog.

Anders in der Personalwirtschaft. Fallen dieselben drei Worte hier, sieht man schon die nächste Grippewelle anrollen. Denn in den Wintermonaten Januar, Februar und März ist der Krankenstand in den meisten Unternehmen überproportional hoch. Gründe dafür gibt es viele: Influenzaviren sind bei niedrigeren Temperaturen stabiler, die Schleimhaut ist bei trockener Luft anfälliger. Und weil sich Menschen zur kalten Jahreszeit mehr in Gebäuden aufhalten und weniger gelüftet wird, finden die Viren optimale Bedingungen vor.

Digitale Krankmeldung macht Papier überflüssig

Die aktuelle Grippewelle ist allerdings eine besondere: Zum letzten Mal müssen Mitarbeiter im Krankheitsfall Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an ihre Arbeitgeber schicken. Ab Anfang 2021 soll ein elektronisches Meldeverfahren das aktuelle - oft noch analoge - Prozedere ablösen.

Wer sich bisher vom Arzt krankschreiben lässt, bekommt eine dreiteilige Bescheinigung auf gelbem Papier - daher auch der Name “gelber Schein”. Ein Teil der Ausfertigung bleibt beim Arbeitnehmer, ein weiterer geht an die Krankenkasse. Den dritten Teil muss der krankgeschriebene Mitarbeiter bislang dem Arbeitgeber übermitteln. Das geschieht oft noch auf dem Postweg. Einige Firmen nutzen allerdings bereits eine HR-Software, bei der die Krankmeldung via Smartphone abfotografiert und an den Arbeitgeber übermittelt wird.

Unternehmen sollen durch Entbürokratisierung entlastet werden

Grund für die Neuerung ist ein Reformvorstoß von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der mit seinem Bürokratieentlastungsgesetz III (BEG III) der deutschen Wirtschaft unter die Arme greifen will. Das klingt zwar in der Theorie gut, aber was bedeutet das für die Praxis? Oder anders gefragt: Auf welche Veränderungen müssen sich Arbeitgeber und Personaler in Zukunft einstellen?

Die wichtigsten Änderungen:

Kein Papier mehr: Laut Gesetzentwurf des BEG III soll es ab 2021 keine Krankschreibungen mehr auf Papier geben. Für den Arbeitnehmer in der Arztpraxis bedeutet das: Er bekommt keinen “gelben Schein” mehr in die Hand gedrückt. Rezepte und Überweisungen wird es dagegen bis auf Weiteres in Papierform geben.

Krankmeldung digital: In Zukunft übermittelt der Arzt das Attest direkt an die Krankenkasse. Der Arbeitnehmer selbst muss dann nichts mehr tun. Auch wenn er seine Krankmeldung verlängern muss - also eine Folgebescheinigung benötigt - hat er keine organisatorischen Verpflichtungen. Auch dann übermittelt der Arzt die Infos digital an die Krankenkasse.

Attest an Arbeitgeber: Die Krankenkassen wiederum sollen den Arbeitgeber elektronisch über die Dauer der Arbeitsunfähigkeit des Mitarbeiters informieren bzw. kann der Arbeitgeber die Informationen über ein elektronisches System abrufen.

Digitale Infrastruktur: Laut BEG III werden alle Vertragsärzte bis 1. Januar 2021 flächendeckend an die sogenannte Telematikinfrastruktur angebunden sein. Dabei handelt es sich um eine elektronische Vernetzung aller Beteiligten im Gesundheitswesen.

Krankmeldung abrufen: Über welche Plattform oder Datenbank Unternehmen die Krankmeldungen ihrer Mitarbeiter ab 2021 abrufen können, steht derzeit noch nicht fest.

Digitale Krankmeldung: HR-Software auch weiterhin unabdingbar

In vielen Firmen fragt man sich zurecht, wie die digitalen Krankmeldungen in Zukunft übermittelt bzw. abgerufen werden sollen. Was aber schon jetzt feststeht: Auch nach Abschaffung der AU-Bescheinigung brauchen Unternehmen eine HR-Software, um Krankmeldungen zu dokumentieren. Bei Kurzerkrankungen von ein, zwei Tagen gab es auch bisher keinen gelben Schein vom Arzt - trotzdem musste der Mitarbeiter seine Abwesenheit mitteilen und das Unternehmen diese Fehlzeit notieren.

HRworks: Digitale Krankmeldung mit oder ohne AU-Schein

In der Universal HR Software von HRworks können Sie schon jetzt Krankmeldungen in digitalisierter Form verwalten. Ihr Mitarbeiter fotografiert den gelben Schein einfach mit seinem Smartphone und lädt diesen in der Web App hoch. Doch auch wenn der gelbe Schein abgeschafft ist, brauchen Unternehmen ein Tool, um krankheitsbedingte Fehlzeiten festzuhalten. HRworks liefert dafür die optimale digitale Voraussetzung.

 

 

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