Digitale Zeiterfassung: 3 Vorteile während einer Pandemie

Immer wieder kommt es in Produktionsbetrieben der Lebensmittelbranche zu Corona-Ausbrüchen. Mit teils verheerenden Folgen. In diesen Fällen ist eine digitale Zeiterfassung ganz besonders wichtig.

Die Schlachtindustrie, so das Handelsblatt, steht nach diversen Corona-Ausbrüchen vor einer Zeitenwende. Dabei geht es selbstverständlich um die Art und Weise der Fleischproduktion selbst sowie um die mitunter problematischen Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Schlachtkonzernen. In diesem speziellen Fall kann man das Wort „Zeitenwende“ aber auch wörtlich nehmen.

Denn wie bekannt wurde, verfügten die meisten der vom Coronavirus geplagten Lebensmittelproduzenten - darunter Fleischbetriebe - über keine digitale Zeiterfassung. Und das, obwohl eine solche demnächst Pflicht wird.  Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte dazu bereits vergangenes Jahr geurteilt. Eine Entscheidung des deutschen Gesetzgebers steht bezüglich der verpflichtenden Zeiterfassung zwar noch aus. Jedoch kam ein deutsches Arbeitsgericht bereits zu dem Schluss, dass eine detaillierte Zeiterfassung für Betriebe de facto schon jetzt verpflichtend ist.

Die Zeiterfassung spielt gerade in Zeiten von Corona eine wichtige Rolle, weil sich dadurch genauestens dokumentieren lässt, welche Mitarbeiter sich wann und wie lange im Betrieb aufhalten. Infektionsketten wären mit einer digitalen Arbeitszeiterfassung beziehungsweise Zeitdokumentation besser nachzuvollziehen.

3 Vorteile einer digitalen Zeiterfassung während einer Pandemie

  • Durch eine digitale Zeiterfassung lassen sich Menschenansammlungen vermeiden: Die Mitarbeiter müssen sich dann nicht mehr zwingend am Mitarbeitereingang vor einem Tablet drängen, um sich dort anzumelden. Stattdessen können die Angestellten per Smartphone Arbeitsbeginn und -ende festhalten.
  • Bei Verdachtsfällen können in einem digitalen Zeiterfassungssystem auch spezielle Quarantäne-Zeiten eingetragen werden: Waren Kollegen mit einem Mitarbeiter in Kontakt, der nachweislich infiziert ist, müssen sie in Quarantäne. Um den Überblick zu bewahren hilft es, dies in einer Zeitmanagement Software zu dokumentieren.
  • Datenschutzkonforme Speicherung von Verdachtsfällen oder Infektionen in der Belegschaft: Wenn bei einem Virus-Ausbruch mit Behörden kooperiert werden muss, stehen alle wichtigen Personendaten schnell zur Verfügung.

Wichtig auch: Ohne eine digitale Zeiterfassung oder eine Personalmanagement Software, kann der Arbeitsschutz nicht kontrollieren, ob Arbeitszeiten auch wirklich eingehalten werden. Denn nur wenn vereinbarte Arbeitszeiten eingehalten werden – etwa bei schichtwechselnden Teams – können Infektionsketten präventiv unterbunden werden.

Zeiterfassung mit HRworks:
Digital & DSGVO-konform.

Mit der digitalen Zeiterfassung von HRworks können Ihre Mitarbeiter Arbeitsstunden wie Pausen immer und überall erfassen. Ob via PC, Mac, Smartphone oder stationäres System – alles ist möglich.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

FLOW auf allen mobilen Endgeräten

Ab 1. Juli 2020: FLOW-Oberfläche ersetzt Web App

,
Die Entwickler- und Produktteams von HRworks arbeiten…

Produkt-Info: HRworks bekommt Kurzarbeit-Funktion

Die HR Software von HRworks wird um eine entscheidende Funktion erweitert: Mit dem Kurzarbeit-Feature haben Admins fortan die Möglichkeit, die Kurzarbeit ihrer Mitarbeiter in der Personalsoftware zu dokumentieren und besser abzubilden.

In den vergangenen Wochen mussten etliche Unternehmen in der D/A/CH-Region krisenbedingt Kurzarbeit anmelden. Entweder für einen Teil der Belegschaft oder gleich für alle Mitarbeiter. Der Grund ist simpel: Auf diese Weise können Betriebe Kündigungen abwenden und somit Experten im Betrieb halten.

Kurzarbeit stellt für den Arbeitgeber allerdings einen bürokratischen Aufwand dar. Nicht nur hinsichtlich der Anmeldung von Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit, sondern auch innerbetrieblich. Es muss schließlich – analog oder digital – festgehalten werden, welche Mitarbeiter wie lange in Kurzarbeit sind.

Damit Unternehmen in Krisensituationen wie etwa der Corona-Pandemie flexibel bleiben und bürokratisch entlastet werden, stellt HRworks ein neues Feature zur Verfügung, mit dem die Kurzarbeit unkompliziert erfasst und zeitwirtschaftlich organisiert werden kann. Konkret bedeutet das: In HRworks ist nunmehr auch ein Kurzarbeitsplan enthalten. Dieser kann von jeder Person, die als Kurzarbeits-Administrator freigegeben ist, erstellt werden.

Kurzarbeit in HRworks

Der Kurzarbeitsplan läuft für die Dauer der Kurzarbeit parallel zum regulären Arbeitsplan. Auf diese Weise ergeben sich zwei Vorteile für den Anwender. Erstens ist auf einen Blick ersichtlich, wieviele Stunden die Kurzarbeit pro Mitarbeiter beträgt. Zweitens ist im Hintergrund die reguläre Arbeitszeit hinterlegt, wodurch Administratoren und Vorgesetzte schnell einen Bericht über die Differenz von Normalarbeitszeit und Kurzarbeitszeit erstellen können.

Kurzarbeit: So klappt die Umsetzung

Sollte sich Ihr Unternehmen gezwungen sehen, Kurzarbeit einzuführen, sind für Sie als Administrator grob 3 Schritte in HRworks vonnöten:

  • Konfigurieren Sie den Kurzarbeitsplan
  • Definieren Sie den Beginn und Ende
  • Weisen Sie den Kurzarbeitsplan den entsprechenden Personen zu

Die Arbeitszeit kann dabei sowohl prozentual (z.B. auf 50%) oder auf eine bestimmte Anzahl an Arbeitsstunden reduziert werden. Auswertungen und Berichte – etwa Zahlen zur Arbeitszeit, die der Arbeitgeber der Agentur für Arbeit übermitteln muss – sind schnell bei der Hand.

Wichtig: Im Hintergrund müssen die Stammdaten der Belegschaft bereits gepflegt sein, damit andere Funktionen wie die Abwesenheitsverwaltung und die Zeiterfassung mit dem Kurzarbeitsplan harmonieren.

→ Weitere Informationen zum neuen Kurzarbeit-Feature finden HRworks-User in ihrem Eingang unter Neuigkeiten (Version 3.62) sowie im Help-Center

Zustimmung zur Covid-19-Kurzarbeit mit HRworks einholen

Wenn Ihr Unternehmen die Kurzarbeit nicht in Tarif- oder Arbeitsverträgen geregelt hat, können Sie die Einwilligung Ihrer Mitarbeiter über das Compliance Management System von HRworks einholen. Und zwar schnell und unkompliziert. Setzen Sie eine betriebliche Vereinbarung auf und schicken Sie diese elektronisch an alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens. Diese können per Klick zustimmen.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Die Mehrwertsteuersenkung hat Auswirkungen auf die Reisekosten

Mehrwertsteuersenkung: Was das für die Reisekosten bedeutet

,
Ab 1. Juli 2020 ändern sich die Mehrwertsteuer-Sätze…

Arbeitsgericht urteilt: Einführung von Zeiterfassung schon jetzt Pflicht

Im Mai 2019 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein für Arbeitgeber wichtiges Urteil gesprochen: Die Mitgliedstaaten der EU sollen Gesetze verabschieden, die eine systematische Arbeitszeiterfassung erwirken. Im Bundestag war es bisher ruhig dazu. Doch das Arbeitsgericht Emden hat nun eine maßgebende Entscheidung getroffen.

Arbeitgeber sollten nicht länger mit der Einführung eines Zeiterfassungssystems warten. Denn wie ein Richterspruch am Arbeitsgericht Emden zeigt, besteht de facto schon jetzt die Pflicht dazu. Dabei wirkt der dem Urteil zugrundeliegende Fall auf den ersten Blick recht harmlos.

In der Rechtssache 2 Ca 94/19 hatte die Zahlungsklage eines ungelernten Bauhelfers Erfolg. Der Mann bestand darauf, im Zeitraum September bis November 2018 auf zwei Baustellen 195 Arbeitsstunden geleistet zu haben. Sein Arbeitgeber beharrte jedoch, der Bauhelfer habe nur Anspruch auf Vergütung von 183 Arbeitsstunden.

HRworks-Newsletter

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Alle wichtigen Infos direkt in Ihrem Posteingang.

Das Arbeitsgericht Emden hat nun entschieden, dass der Bauhelfer seiner Darlegungs- und Beweislast in “ausreichendem Maße nachgekommen” sei. Der Arbeitgeber hingegen, der die Arbeitszeiten lediglich in einem Bautagebuch festgehalten hatte, habe laut Gericht gegen Art. 31 Abs. 2 der EU-Grundrechte-Charta verstoßen. Darin wird zwar die Arbeitszeiterfassung nicht dezidiert erwähnt. Doch sei laut Arbeitsgericht Emden keine richtlinienkonforme Auslegung oder Umsetzung durch den deutschen Gesetzgeber nötig, damit Art 31 Abs. 2 unmittelbar auf die Zeiterfassung angewendet werden könne.

Obwohl also das Bundesministerium für Arbeit und Soziales noch keinen Referentenentwurf bzw. Gesetzentwurf bezüglich der verpflichtenden Arbeitszeiterfassung vorgelegt hat, ist die Einführung eines “objektiven”, “verlässlichen” und “zugänglichen” Systems, wie es das EuGH-Urteil aus dem Mai 2019 vorsieht, schon jetzt verpflichtend.

Zeiterfassung mit HRworks:
Digital & DSGVO-konform.

Mit der digitalen Zeiterfassung von HRworks können Ihre Mitarbeiter Arbeitsstunden wie Pausen immer und überall erfassen. Ob via PC, Mac, Smartphone oder stationäres System – alles ist möglich.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Torsten Meyering ist Teamleiter HR bei virtual minds in Freiburg

Corona-Serie Teil 11: Wie ein HR-Manager die Krise erlebt

,
Durch die Corona-Pandemie wurde in HR-Abteilungen einiges…
Arbeitgeber können jetzt einen Corona Bonus auszahlen

Corona-Serie Teil 9: Jetzt Corona Bonus auszahlen

,
In der Corona-Krise möchten viele Unternehmen ihre…

Neues Gesetz zur Arbeitszeiterfassung: 11 Fragen & 11 Antworten

Die Bundesregierung plant aktuell ein Gesetz zur Neuregelung der Arbeitszeiterfassung. Zwar müssen sich Parteien, Ministerien und Verbände noch auf einen definitiven Gesetzestext verständigen, doch ein erster Entwurf ist bereits in Arbeit. Die verpflichtende Zeiterfassung könnte demnach schneller kommen als gedacht. Mit entsprechenden Folgen. Arbeitgeber, die noch kein Zeiterfassungssystem haben, müssen jetzt schnell handeln.

Update 9. April 2020: Laut eines Urteils des Arbeitsgerichts Emden stehen Arbeitgeber bereits jetzt in der Pflicht, ein objektives System zur Zeiterfassung einzuführen.

Mit Hochdruck arbeitet das Bundesarbeitsministerium zurzeit an einer Neuregelung der Arbeitszeiterfassung. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums unlängst der Deutschen Presse-Agentur. Damit soll das entsprechende Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 14. Mai 2019 in deutsches Recht umgesetzt werden. Die europäischen Richter hatten beschlossen, dass Arbeitszeiten in Zukunft systematisch und lückenlos aufgezeichnet werden müssen.

Bereits vor einiger Zeit hat das Bundesarbeitsministerium dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben. Inzwischen sind Auszüge aus dem Gutachten bekannt geworden. Darin wird der Status Quo so beschrieben: “Das deutsche Recht kennt derzeit keine generelle Verpflichtung aller Arbeitgeber, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten aufzuzeichnen.” Entsprechend müsse der deutsche Gesetzgeber nun nachjustieren, um der Vorgabe des EuGH zu entsprechen.

Arbeitszeiterfassung Gesetz: Was für Sie als Arbeitgeber wichtig ist

Damit Sie einen Überblick zum Thema Arbeitszeiterfassung bekommen, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

1. Was genau wurde im EuGH-Urteil vom 14. Mai 2019 beschlossen?

Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes hat geurteilt, dass die EU-Staaten Arbeitgeber verpflichten müssen, ein Zeiterfassungssystem einzurichten. Dieses soll gewährleisten, dass die Arbeitszeiten aller Mitarbeiter genau erfasst werden.

2. Was bedeutet das für Deutschland?

Aufgrund des EuGH-Urteils müssen die Gesetzgeber in all jenen EU-Ländern aktiv werden, in denen es bisher keine Verpflichtung zur lückenlosen Arbeitszeiterfassung gibt. Dazu zählt auch Deutschland. Aktuell wird fernab der Öffentlichkeit, federführend durch das Bundesarbeitsministerium, an einem entsprechenden Gesetzesentwurf gearbeitet.

3. Was bedeutet das EuGH-Urteil für deutsche Arbeitgeber?

Unternehmen, die über kein Zeiterfassungssystem verfügen, müssen sich jetzt eines zulegen. Laut eines Urteils des Arbeitsgerichts Emden existiert bereits jetzt die Pflicht zur Einrichtung eines Arbeitszeiterfassungssystems (Arbeitsgericht Emden vom 20. Februar 2020, Rechtssache 2 Ca 94/19).

4. Wie ist die Arbeitszeiterfassung in Deutschland derzeit geregelt?

Das aktuell gültige Arbeitsrecht sieht lediglich eine Erfassung von Überstunden sowie von Arbeitszeiten an Sonn- und Feiertagen vor. Eine generelle Pflicht zur Arbeitszeiterfassung existierte bisher nicht.

5. Bedeutet das EuGH-Urteil zur Zeiterfassung das Ende der Vertrauensarbeitszeit?

De facto bedeutet die Einführung der systematischen Arbeitszeiterfassung eine Abschaffung der Vertrauensarbeitszeit. Denn Mitarbeiter müssen in Zukunft über ein Zeiterfassungssystem ihr Kommen und Gehen dokumentieren.

6. Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Arbeitszeiten gelten als personenbezogene Daten. Damit ist der Datenschutz, wie er in der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geregelt ist, auch bei den Arbeitszeiten ein Thema. Grundsätzlich spricht aus Datenschutzgründen nichts gegen eine systematische Arbeitszeiterfassung. Wichtig ist nur, dass die Zeiterfassung nicht zu einer Dauerüberwachung der Mitarbeiter führt. Damit es hier gar nicht erst zu einem Konflikt kommt, lohnt sich die Anschaffung einer Zeiterfassungssoftware. Im Kombination mit einem Rechtekonzept und entsprechenden Zugriffsrechten, die in der Software vergeben werden können, ist man hier auf der sicheren Seite.

7. Wann kommt das neue Arbeitszeiterfassung Gesetz?

Aktuell (Stand: Februar 2020) ist nicht bekannt, ab wann die Neuregelung greifen soll. Da sich jedoch seit Anfang des Jahres vermehrt Politiker und Juristen zu dem Thema äußern, muss mit einer baldigen Implementierung gerechnet werden.

8. Müssen nun alle Betriebe wieder eine Stempeluhr einführen?

Jein. Ein Zeiterfassungssystem kann unterschiedlich aussehen. Einige Betriebe finden ein stationäres System sinnvoll, wo sich die Mitarbeiter jeden Morgen und Abend an- bzw. abmelden. Dies kann mit einer Karte, einem Chip oder dem Smartphone geschehen. Ein Stempeluhrsystem erfordert allerdings den Aufbau einer notwendigen Infrastruktur samt Hardware-Komponenten. Theoretisch könnten auch Excel-Tabellen weiterverwendet werden.

9. Welche Formen der Zeiterfassung sind in Zukunft sinnvoll?

In den meisten Fällen setzen Unternehmen heute auf die Zeiterfassung via Desktop oder Smartphone. Sobald der Mitarbeiter seinen Dienst antritt, startet er die Arbeitszeit auf seinem Computer oder Handy. Und meldet sich für die Mittagspause und am Abend nach Dienstschluss wieder ordnungsgemäß ab.

10. Welche Vorteile hat die Arbeitszeiterfassung?

Für Arbeitnehmer gehen durch die systematische Arbeitszeiterfassung keine Überstunden mehr unter. Die Mehrarbeit wird aufgezeichnet und muss vom Arbeitgeber entsprechend honoriert werden. Entweder in monetärer Form oder als Zeitausgleich.

11. Welche Nachteile hat die Arbeitszeiterfassung?

Die systematische Arbeitszeiterfassung führt zu diversen Schwierigkeiten. Was passiert etwa, wenn Leistungsträger auch in den Abendstunden auf der Couch zuhause arbeiten? Tragen Sie dann 20 Minuten als Arbeitszeit ein? Außerdem kann die verpflichtende Arbeitszeiterfassung mitunter dazu führen, dass Mitarbeiter noch länger im Büro bleiben. Aussicht auf garantiert bezahlte Überstunden verleiten dazu, viel Zeit am Arbeitsplatz zu verbringen - auch wenn gar nicht viel zu tun ist.


Alles Wichtige zur Zeiterfassung

Wie können Unternehmen effizient Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter erfassen? Was gilt es rechtlich zu beachten? Auf diese und ähnliche Fragen suchen Personaler verlässliche Antworten. Das ganze Know-How finden Sie auf der Übersichtsseite.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Produkt-Info HRworks

Produkt-Info: HRworks bekommt Kurzarbeit-Funktion

,
Die HR Software von HRworks wird um eine entscheidende…
In Corona-Zeiten gelten zusätzliche Arbeitsschutz Standards

Corona-Serie Teil 8: Das sind die Corona Arbeitsschutz Standards

,
Nach mehreren Wochen im Homeoffice kehrt Deutschland…
Nicht im Büro? Auch dann klappt es mit dem Onboarding

Corona-Serie Teil 7: Onboarding aus dem Homeoffice

Ab sofort informiert Sie HRworks zu allen Auswirkungen…

HRworks-Newsletter

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Alle wichtigen Infos direkt in Ihrem Posteingang.

Urlaubsanträge zu Jahresbeginn: Kein Grund für Stress!

Die Statistik zeigt: Zum Jahresbeginn reichen die meisten Mitarbeiter ihre Urlaubsanträge ein. Für Vorgesetzte, Teamleiter und Personaler kann dies unter Umständen ein Mehr an Arbeit bedeuten, vor allem in größeren Betrieben. In Zeiten der Digitalisierung muss dabei aber keiner in Stress verfallen. Gut vorbereitet sein sollte man dennoch.

Den Urlaub für ein ganzes Jahr planen - das ist schon für eine Familie herausfordernd. Mann und Frau müssen sich miteinander abstimmen. Sie müssen ihre jeweiligen Arbeitgeber informieren. Und darüberhinaus gilt es womöglich, den Urlaub auf die Schulferien zu legen, weil da die eigenen Kinder frei haben. Da ist Organisationstalent gefragt.

Wenn man nun an die Urlaubsplanung in einem ganzen Unternehmen mit hundert oder mehr Mitarbeitern denkt, dann braucht es dafür eine ausgesprochen gute Koordination. Schließlich dürfen in einem Betrieb keine Lücken entstehen, wenn Kollegen sich in den wohlverdienten Urlaub verabschieden. Die Arbeit muss ja trotzdem erledigt werden: Kunden brauchen einen Ansprechpartner, Lieferungen müssen angenommen, Rechnungen fakturiert werden.

Urlaubsanträge: Nur wenige Firmen wählen die “Methode Branson”

Für viele Firmen ist die Urlaubsorganisation daher ein Kraftakt. Denn kaum ein Unternehmer hält es wie Richard Branson, Chairman der Unternehmensgruppe Virgin, der im Jahr 2014 die Urlaubsanträge für seine Mitarbeiter abgeschafft hat. In Bransons Firmenimperium dürfen Mitarbeiter seitdem nach Belieben Urlaub nehmen. Unter zwei Voraussetzungen: Die anfallende Arbeit muss erledigt werden und die Mitarbeiter müssen mit ihrer Urlaubsplanung gewissenhaft umgehen. Wie das dann in der Praxis gehandhabt wird - darüber entscheiden die jeweiligen Mitarbeiter beziehungsweise Teams autonom.


Mit HRworks schon beim Urlaubsantrag entspannen

Ihre Mitarbeiter können Urlaubsanträge einreichen wann und wo sie wollen. Und auch Vorgesetzte müssen nicht an ihrem Arbeitsplatz sein, um Urlaubsanträge zu genehmigen. Die flexible HR Software von HRworks macht es möglich.


Urlaubsanträge: Im Januar gibt es traditionell das höchste Aufkommen

In den allermeisten Unternehmen sieht es verständlicherweise anders aus. Die große Antragswelle kommt dann in aller Regel, wie bereits erwähnt, zum Jahresbeginn. Dies lässt sich auch mit Zahlen belegen. Laut der Nutzungsstatistik von HRworks, die aktuell auf einem Datensatz von etwas mehr als 200.000 Anwendern basiert, ist der Januar mit Abstand jener Monat mit den meisten eingereichten Urlaubsanträgen.

Im Januar 2019 wurden über HRworks etwas mehr als 105.000 Abwesenheiten beantragt. Für Januar 2020 zeichnet sich bereits jetzt eine ähnlich hohe Anzahl an Urlaubsanträgen ab.

Wie man an den vergangenen Jahren außerdem ablesen kann, wird es danach erst wieder im Herbst kritisch. Dann - im Oktober und November - beantragen viele Arbeitnehmer nämlich ihren Weihnachtsurlaub. Allerdings bleibt die Masse an Urlaubsanträgen im Herbst auf einem niedrigeren Niveau als zu Jahresbeginn.

Urlaubsanträge für viele Firmen wie ein plötzlicher Wintereinbruch

Obwohl die Antragswelle jedes Jahr aufs Neue kommt, sind viele Teams und Personalabteilungen erstaunlich unvorbereitet. So wie manche Verkehrsbetriebe Jahr für Jahr mit dem “plötzlichen” Wintereinbruch zu kämpfen haben. Doch das muss nicht sein. Unternehmen können sich rechtzeitig wappnen, damit alles in geordneten Bahnen verläuft. Etwa mit einem digitalen Urlaubsmanagement.

Auf diese Weise sollte der Jahresurlaub für alle Mitarbeiter zum Kinderspiel werden. In einem Betrieb können Urlaubsanträge so schnell beantragt und genehmigt werden. Den Urlaub einzureichen dauert dann nur noch ein paar Mausklicks und sowohl Mitarbeiter als auch Vorgesetzter sparen dadurch Zeit. Urlaubszettel ausfüllen oder mit dem Personalbüro mailen gehören damit der Vergangenheit an.


Zum HRworks-Newsletter anmelden

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Erhalten Sie regelmäßige Updates zu neuen Produkt-Funktionen, HR-Events oder wichtigen Gesetzesänderungen. Alle wichtigen Infos direkt in Ihrem Posteingang.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Kommunikation im Homeoffice

Corona-Serie Teil 5: Tipps für die Kommunikation im Homeoffice

Wenn die ganze Abteilung, ja die ganze Firma ins Homeoffice…

Kind krank? 5 Tipps, wie Arbeitgeber helfen können

Wird ein Kind krank, ist das oft für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen schwierig. Denn Mitarbeiter wollen möglichst lange bei ihrem kränkelnden Nachwuchs zuhause bleiben. Chefs allerdings haben ein Interesse an einsatzbereiten Angestellten. Klingt nach einer Herausforderung? Ist es auch. Doch schon mit wenigen Maßnahmen können Unternehmen ein familienfreundliches Klima erzeugen - von dem sie am Ende sogar selbst profitieren.

Fieber, Husten, Übelkeit. Wenn Kinder krank werden, brauchen sie Betreuung. Am besten von den eigenen Eltern. Für Mamas und Papas, die einer geregelten Arbeit nachgehen, kann dies jedoch mitunter problematisch werden. Denn ihnen stehen pro Kalenderjahr nur begrenzt Kinderkrankentage zur Verfügung. Was aber wenn das Kind öfter krank ist? Viele Arbeitnehmer mit Kind stoßen dann an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und das kann drastische Folgen haben.

Mit Mehrbelastung der Arbeitnehmer steigt Wunsch nach Kündigung

Laut der Studie “Jobzufriedenheit 2019” des Personaldienstleisters Manpower sucht rund jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland eine Position, in der sich “Beruf und Familie besser vereinbaren lassen”. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Vor allem bei Arbeitgebern müssten die Alarmglocken angehen.

Zwar klingt “jeder zehnte Arbeitnehmer” recht harmlos. Doch in absoluten Zahlen sieht die Sache anders aus.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge gab es im 3. Quartal 2019 grob 41,22 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Bundesrepublik. 10 Prozent davon würde bedeuten, dass aktuell über 4 Millionen Menschen in Deutschland ihre Stelle wechseln wollen. Das ist ungefähr die Einwohnerzahl von Kroatien. Oder anders gesprochen: In einem Unternehmen mit 200 Mitarbeitern spielen aktuell 20 Kollegen mit dem Gedanken, die Firma zu verlassen. Nur weil Job und Familie nicht unter einen Hut zu bringen sind - ob nun gefühlt oder tatsächlich.

Wenn das Kind krank ist: Wann darf der Arbeitnehmer zuhause bleiben?

Damit Mütter oder Väter der Arbeit fern bleiben dürfen, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein:

  • Das kranke Kind muss unter 12 Jahre sein
  • Der Arzt hat ein Attest ausgestellt
  • Die Betreuung des Kindes ist aus ärztlicher Sicht notwendig
  • Im Haushalt gibt es niemanden, der die Betreuung übernehmen könnte (etwa Oma und Opa, die im selben Haushalt wohnen)
  • Sowohl die Eltern als auch das Kind sind gesetzlich krankenversichert

Eltern im Berufsleben interessiert darüber hinaus, wie viele Tage sie der Arbeit fernbleiben dürfen. Hier kommt es auf den Familienstand sowie die Anzahl der Kinder an.

  • Bei verheirateten Paaren darf jedes Elternteil maximal zehn Tage pro Jahr und Kind zuhause bleiben.
  • Bei Alleinerziehenden sind es 20 Tage pro Kind.
  • Ab dem dritten Kind gibt es eine Obergrenze, die bei 25 Kinderkrankentagen pro verheiratetem Elternteil liegt.
  • Bei Alleinerziehenden sind es ab 3 Kindern 50 Tage.

Geregelt ist all das in § 45 Sozialgesetzbuch (SGB), fünftes Buch.

Kind krank: Wie sieht es mit der Vergütung aus?

Geht es jedoch um die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, kommt ein anderes Gesetz zum Tragen. Und zwar § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Dieser Paragraf, der die Vergütungsfortzahlung regelt, lässt allerdings Interpretationen zu, da es darin nicht explizit um kranke Kinder von Arbeitnehmern geht, sondern lediglich um eine “vorübergehende Verhinderung”, und auch kein eindeutiger Zeitraum erwähnt wird. Ohnehin schließen viele Arbeitgeber in Arbeitsverträgen den Vergütungsanspruch laut § 616 BGB dezidiert aus. In diesem Fall zahlt die gesetzliche Krankenkasse, wie in § 45 SGB festgehalten.

Was also können Arbeitgeber tun, um berufstätige Eltern mit kranken Kindern zu unterstützen?

Kind krank: 5 Tipps, was Sie als Arbeitgeber tun können

 

  • Verständnis zeigen

Wenn einer Ihrer Mitarbeiter wegen eines kranken Kindes nicht zur Arbeit kommen kann, zeigen Sie Verständnis. Erstmal geht es nicht um Vorschriften, Verträge, Abmachungen und Pflichten, sondern um soziale Kompetenz. “Hoffentlich geht’s Max bald wieder besser” klingt eben anders als “du hast dieses Jahr nur noch Anspruch auf zwei Kinderkrankentage”.

  • Flexibel bleiben

Wenn Sie als Vorgesetzter merken, dass Ihre Mitarbeiter Familie und Beruf nicht unter einen Hut kriegen, bieten Sie Alternativen an. Das können zum Beispiel Teilzeit- oder Gleitzeitmodelle sein. Auch eine phasenweise Stundenreduktion oder die Möglichkeit, Arbeitsstunden nachzuholen, erweisen sich oft als sinnvoll. Oft nimmt ein Arbeitnehmer dieses Angebot gar nicht an, ist aber dankbar für die Option.

  • Betriebskita anbieten

Nicht jedem Unternehmen ist es möglich, eine eigene Betriebskita zu unterhalten. Aber wenn Ihre Firma “Familienfreundlichkeit” groß schreibt, könnte eine betriebliche Kinderbetreuung auf Ihrer mittelfristigen Roadmap stehen. Frischgebackene Eltern sind oft froh, wenn Arbeit und Kindertagesstätte nicht weit voneinander entfernt sind. Noch besser: die Kita befindet sich in der eigenen Firma! Wenn das Kind dann mal krank wird, ist man als Elternteil zumindest schnell zur Stelle.

  • Homeoffice ermöglichen

Wie man es nun auch nennt: Homeoffice, Remote Work, mobiles Arbeiten. Eltern kleiner Kinder sind immer dankbar, wenn ihr Arbeitgeber das Arbeiten von zuhause ermöglicht. Schließlich muss man nicht in jedem Krankheitsfall eines Kindes 24/7 beim Kind sein. Oft reicht es schon aus, wenn Mama oder Papa zuhause bleiben und von da ihre Arbeit erledigen.

  • Übertragen von Tagen gewähren

Auch gibt es die Möglichkeit, die in § 45 BGB geregelten zehn Fehltage pro Kind auf den Ehepartner zu übertragen. In manchen Familien ist es oft besser, wenn die Mama beim Kind zuhause bleibt. Ist dies der Fall, kann eine Mutter ihren Arbeitgeber bitten, mit dem Arbeitgeber des Ehemannes eine Übertragung der gesetzlichen Fehltage zu vereinbaren. So hätte die Mutter dann Anspruch auf 20 Fehltage pro Kind und Jahr. Der Vater hingegen dürfte dann nicht mehr zuhause bleiben, wenn sein Kind krank ist.

Diese 5 Maßnahmen tragen alle zu einer besseren Unternehmenskultur bei. Ob Sie als Arbeitgeber nur eine oder mehrere der angeführten Punkte umsetzen - Sie stärken damit definitiv Ihr Employer Branding und positionieren sich als familienfreundliche Arbeitgebermarke.

HRworks bietet Krankheit eines Kindes als Abwesenheits-Option

Als Anwender von HRworks können Sie Ihrem Arbeitgeber ohne großen Aufwand Bescheid sagen, wenn Ihr Kind krank ist. Dazu wählen Sie einfach unter “Zeitwirtschaft” die Funktion Abwesenheiten an und erstellen eine Krankmeldung. Sie werden direkt gefragt, ob Sie sich selbst krank melden möchten oder ob es sich um die Krankheit eines Kindes handelt. Sie können Ihrem Teamleiter beziehungsweise Vorgesetzten auch gleich eine kleine Nachricht schreiben, die dieser mitsamt der Krankmeldung erhält.

 

Zum HRworks-Newsletter anmelden

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Erhalten Sie regelmäßige Updates zu neuen Produkt-Funktionen, HR-Events oder wichtigen Gesetzesänderungen. Alle wichtigen Infos direkt in Ihrem Posteingang.

 

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Homeoffice und Kurzarbeit bestimmen gerade die Arbeitswelt

Corona-Serie Teil 4: Fragen & Antworten zur Covid-19-Kurzarbeit

In der Krise bricht vielen Unternehmen das Geschäft…
Arbeitgeberbescheinigung Corona

Corona-Serie Teil 3: Alles zur Arbeitgeberbescheinigung Corona

In der Corona-Krise verhängen immer mehr Städte und…
In eigener Sache: Coronavirus

In eigener Sache: HRworks ist weiter für Sie da!

Liebe HRworks-Nutzer, in den vergangenen Tagen haben…

EuGH-Urteil zur Zeiterfassung: 3 Easy Steps, die Ihnen jetzt helfen

Treibt Sie das Thema Zeiterfassung um? Dann sind Sie aktuell nicht alleine. Seit nämlich die Richter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Mai 2019 beschlossen haben, dass Unternehmen in Zukunft die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter dokumentieren müssen, herrscht in vielen Firmen Unruhe. Als HRler oder Geschäftsführer sind Sie womöglich verunsichert und fragen sich, wie es nun weitergehen soll. Doch kein Grund zur Panik! Wir haben da ein paar Tipps.

Das Wichtigste vorweg: Noch ist die verpflichtende Zeiterfassung nicht Gesetz. Nach dem Urteilsspruch der EuGH-Richter liegt es aktuell an den Mitgliedstaaten der EU, die sogenannte Arbeitszeitrichtlinie in nationales Recht umzusetzen. Wann das in Deutschland der Fall sein wird, steht zwar noch nicht fest. Doch man sollte davon ausgehen, dass dies eher früher als später passiert.

Demnach machen sich Entscheider in kleinen und mittelständischen Betrieben bereits jetzt Gedanken, wie sie den neuen Anforderungen entsprechen können. Denn die Wahrheit ist: In vielen Unternehmen sind Stundenzettel und Stechuhr noch gang und gäbe. Bisher mussten sie laut dem deutschen Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ja lediglich Überstunden dokumentieren. Für eine verpflichtende Arbeitszeiterfassung sind diese Firmen schlicht und ergreifend nicht gewappnet. Neben technischem Know-How und einer digitalen Infrastruktur fehlt es dabei oft auch an einem Konzept, wie man die bald zwingende Arbeitszeiterfassung im eigenen Unternehmen realisieren kann.

Weiter unten haben wir 3 simple und nachvollziehbare Schritte zusammengefasst, die Sie bei diesem Entscheidungsprozess unterstützen. Zuerst aber eine ganz grundsätzliche Definition:

Was ist Zeiterfassung?

Zeiterfassung ist die systematische und lückenlose Aufzeichnung von Arbeitszeiten der Mitarbeiter in einem Unternehmen. Sie steht im Gegensatz zur Vertrauensarbeitszeit, bei der die Arbeitsstunden der Mitarbeiter nicht dokumentiert oder aufgezeichnet werden. Mit der Einführung der verpflichtenden Arbeitszeiterfassung wird die Vertrauensarbeitszeit faktisch abgeschafft.

Die entscheidende Frage ist nun: Wie sollen sich kleine und mittelständische Unternehmen in der Praxis auf die kommende Pflichterfassung vorbereiten? Wenn man sich in der HR-Welt umhört, herrscht aktuell hektische Betriebsamkeit. Dabei braucht es nur 3 einfache Schritte, um eine tragfähige Lösung zu finden.

Diese drei Fragen müssen Sie sich stellen:

1. Was brauche ich?

Am Anfang steht die Analyse. Bei dieser Bestandsaufnahme sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wie viele Mitarbeiter hat mein Unternehmen?
  • Auf wie viele Standorte ist die Belegschaft verteilt?
  • Gibt es Kollegen, die regelmäßig oder sogar ausschließlich im Home Office arbeiten?
  • Welche verschiedenen Arbeitspläne sind im Einsatz?
  • Wie geht meine Firma aktuell mit Über- und Unterstunden um?
  • Welche Art von Zeiterfassung (Online, QR Code, Kiosk) ist für mein Unternehmen am besten geeignet?

Bei der Analyse sollten Sie nicht in zu engen Bahnen denken. Denn: Haben Sie beispielsweise Mitarbeiter, die oft auf Geschäftsreise sind, so wäre ein reines Zeiterfassungssystem eher suboptimal. In diesem Fall würde eine Lösung in Frage kommen, mit der Sie nicht nur die Arbeitszeiten Ihrer Kollegen aufzeichnen, sondern auch die entstandenen Reisekosten abrechnen können.

Zeiterfassung mit HRworks:
Digital & DSGVO-konform.

Mit der digitalen Zeiterfassung von HRworks können Ihre Mitarbeiter Arbeitsstunden wie Pausen immer und überall erfassen. Ob via PC, Mac, Smartphone oder stationäres System – alles ist möglich.


2. Was gibt es überhaupt?

Wissen Sie, welchen Bedarf es gibt, folgt der nächste Schritt: die Produktauswahl. Auf dem Markt existieren allerdings nicht gerade wenige Lösungen, was die Sache recht unübersichtlich machen kann. Nutzen Sie daher für den Vergleich beispielsweise eine Checkliste oder lesen Sie Erfahrungsberichte von Anwendern.

Fokussieren Sie sich bei der Suche auf die drei wichtigsten Aspekte:

  • Welches Tool erfüllt die Anforderungen meines Betriebes am ehesten?
  • Wie sieht es mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
  • Deckt es neben der digitalen Zeiterfassung noch weitere Funktionen ab, die in meinem Unternehmen gebraucht werden. Etwa Bewerbermanagement, Reisekostenabrechnung oder Abwesenheitsverwaltung.

Und natürlich sollten Sie bei der Anschaffung den wichtigsten Punkt berücksichtigen: Sinnvoll ist nur eine Lösung, die ganz im Zeichen der Digitalisierung steht!

3. Wie klappt die Umsetzung?

Haben Sie Ihr Produkt gefunden, kommt es auf gute Kommunikation an. Und zwar in zweierlei Hinsicht:

  • Lassen Sie sich Ihr neues Produkt unbedingt gut erklären! Nichts wäre schlimmer als ein Zeiterfassungssystem, das Sie nicht verstehen oder das Ihnen nicht ganz geheuer ist. Eine Einschulung von Hersteller-Seite ist insofern ein Muss.
  • Und kommunizieren Sie die neue Form der Zeiterfassung auch unbedingt an Ihre Kollegen. Ob als kurze Präsentation oder Praxis-Test bleibt dabei Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass jeder Kollege auf dem gleichen Wissensstand ist.

Und natürlich darf die Praxis nicht zu kurz kommen! Sprich: Eine Testphase über einige Tage/Wochen mit einem neuen Software-System hat sich in solchen Fällen bewährt.

Zum HRworks-Newsletter anmelden

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Erhalten Sie regelmäßige Updates zu neuen Produkt-Funktionen, HR-Events oder wichtigen Gesetzesänderungen. Alle wichtigen Infos direkt in Ihrem Posteingang.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Geschäftsreise trotz Corona-Krise?

Corona-Serie Teil 2: Kann ich noch Dienstreisen unternehmen?

In Teil 2 klären wir Sie über die aktuellen Reisebestimmungen…
Das Coronavirus erfordert teils drastische Maßnahmen

Corona-Serie Teil 1: Diese 3 Dinge müssen Arbeitgeber jetzt beachten

In unserem ersten Beitrag fassen wir die 3 wichtigsten…

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung digital: Abschied vom gelben Schein

Im Rahmen eines geplanten Bürokratieabbaus der Bundesregierung sollen Arbeitnehmer bald keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform mehr bei Ihrem Arbeitgeber einreichen müssen.  Die Übermittlung soll künftig nur noch elektronisch per Meldeverfahren erfolgen. Somit können Arbeitsabläufe erheblich vereinfacht und Kosten gespart werden. Ein wegweisender Schritt auf dem Weg zur digitalen Verwaltung.

Dreifach informiert: Der Weg des gelben Scheins

Wer kennt das nicht Husten, Fieber, Heiserkeit - man ist krank und der Weg zum Arzt unausweichlich. Bisher erhält man dann beim Arzt die Krankmeldung für die Einreichung beim Arbeitgeber. Der gelbe Papierschein, offiziell die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung,  informiert über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Und das gleich in dreifacher Ausfertigung: Eine Kopie des AU-Scheins bekommt der Arbeitgeber. Eine muss der Arbeitnehmer postalisch an die Krankenkasse senden. Und ein Exemplar behält der Arbeitnehmer zu Dokumentationszwecken für sich. Bedeutet: Briefmarke, Umschlag und ein Gang zum Briefkasten. Klingt soweit einfach. 

Digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) soll bürokratischen Aufwand erheblich reduzieren

Was im Einzelfall nicht ins Gewicht fällt, mündet in Summe gesehen in einem immens hohen Bearbeitungsaufwand. Ein klarer Fall von Bürokratie. Hinsichtlich der voranschreitenden Digitalisierung, ist diese Vorgehensweise nicht mehr zeitgemäß. 

 

 "Überbordende Bürokratie belastet die Wirtschaft, hemmt Innovationen und schwächt den Wirtschaftsstandort Deutschland"

 

Die Einführung einer digitalen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist eine der Maßnahmen des so genannten Bürokratieentlastungsgesetz III (BEG III) und flächendeckendes Ziel der Bundesregierung. Im Gesetzentwurf stellt Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fest: “Überbordende Bürokratie belastet die Wirtschaft, hemmt Innovationen und schwächt den Wirtschaftsstandort Deutschland”. Mit Hilfe von Digitalisierung soll der Arbeitsaufwand reduziert und unnötige Bürokratie abgebaut werden. Der Entwurf sieht darüber hinaus eine Reihe an Instrumenten vor, welche Unternehmen jährlich um mehr als eine Milliarde Euro entlasten sollen. 

Keine Vorlagepflicht der AU mehr beim Arbeitgeber

Für den Arbeitnehmer ist das besonders interessant:  Demnach würde für den GKV-versicherten Mitarbeiter infolge eines elektronischen Meldeverfahrens die Pflicht entfallen, seine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorzulegen. 

Doch wer informiert dann wen? Geplant ist, dass die Krankenkassen den Arbeitgeber auf Abruf elektronisch über die AU informieren. Das heißt: Die Daten holt sich der Arbeitgeber direkt von der Krankenkasse und nicht mehr vom Arbeitnehmer. Für Beweis- und Dokumentationszwecke soll dieser jedoch weiterhin ein Recht auf den gelben Schein haben. Ob diese Option jedoch die geplante Entlastung konterkariert, bleibt abzuwarten. Bis das Gesetz in Kraft tritt, gilt vorerst weiterhin der alte Prozess.

Mit HRworks jetzt schon Krankmeldungen digitalisieren

Bereits heute können Sie mit der Universal HR Software Krankmeldungen online erfassen und verwalten. Als Form der Selbstverwaltung, dem Employee Self Service, kann sich der Arbeitnehmer selbst über das Mitarbeiterportal krankmelden. Der Vorgesetzte sowie die Personalabteilung werden hierüber automatisch via E-Mail informiert. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen können einfach per PC, Tablet oder Smartphone hochgeladen werden. Dazu muss diese lediglich fotografiert und an die entsprechende Krankmeldung angehängt werden. Die AU liegt damit zeitnah im Personalbüro vor und ist automatisch der korrekten Krankmeldung zugeordnet.

 

So gelingt auch Ihre Digitalisierung: Jetzt HRworks unverbindlich und kostenlos testen!

 

Zum HRworks-Newsletter anmelden

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Erhalten Sie regelmäßige Updates zu neuen Produkt-Funktionen, HR-Events oder wichtigen Gesetzesänderungen. Alle wichtigen Infos direkt in Ihrem Posteingang.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

Digitale Essensmarken

Digitale Essensmarken: Attraktives Benefit für Ihre Mitarbeiter

,
Wie können Arbeitgeber einfach und effektiv die Zufriedenheit…
Anwender-Tag Düsseldorf 2020

Anwender-Tag 2020: Über den Dächern von Düsseldorf

,
Die Gelegenheit für alle HR-Interessierten, Insights zu gewinnen, Erfahrungen zu teilen und von den Tipps anderer Anwender zu lernen.

Tutorial Zeiterfassung: So gelingt die Einführung der digitalen Stechuhr

Zeiterfassung? Das bedeutet für viele Personaler noch immer manuelle Schwerstarbeit: Listen mit händisch erfassten Arbeitszeiten, Stundenzettel, lästige Excel Dateien. In kaum einer HR Abteilung ist man froh über dieses Klein-Klein. Hinzu kommen weitere Dinge, die den Prozess der Zeiterfassung unnötig erschweren: Gibt es im Unternehmen verschiedene Arbeitszeitmodelle, wie zum Beispiel Teil- und Gleitzeit, oder diverse Abrechnungsmodelle, kann schnell ein großes Durcheinander entstehen.

Und was, wenn der Mitarbeiter dann noch mit einer Frage kommt? Etwa nach einer Übertragung seiner Überstunden? Oder wenn er eine Korrektur bezüglich seiner Pause wünscht? Tja, dann ist das Chaos perfekt! Hier die Kontrolle und den Überblick zu behalten, gestaltet sich für viele Personaler zunehmend als Herausforderung.

Was die Sache nicht leichter macht: Die aktuelle Debatte um die Einführung einer verpflichtenden Zeiterfassung verunsichert viele Unternehmer. Denn bisher galt der gesetzliche Rahmen der Dokumentationspflicht nur für bestimmte Branchen. Mit dem aktuellen Urteil des EuGH zur Personalzeiterfassung steht nun eine Ausweitung dieser Regelung bevor, deren voller Umfang noch nicht absehbar ist.

Was aber schon jetzt feststeht: Es ist der richtige Zeitpunkt, um auf eine automatisierte Lösung zu setzen.

Tutorial: Zeiterfassung mit HRworks verschlanken

HRworks unterstützt Sie bei der Digitalisierung!

Der Umstieg auf die automatische Erfassung der Arbeitszeiten von Mitarbeitern ist ein Kinderspiel. Warum? Ganz einfach: Die An- und Abwesenheiten von Mitarbeitern werden fortan von einer digitalen Stempeluhr erfasst. Dabei handelt es sich um eine Zeiterfassungssoftware, die sowohl über ein Terminal, den Desktop oder das Smartphone gehandhabt werden kann. Über eine intuitive Oberfläche können Sie die Pausen, sowie die Arbeits- und Fehlzeiten der gesamten Belegschaft einsehen und verwalten.

In der Rolle des Administrators entscheiden Sie auch, wer welche Zeiterfassungsart nutzen soll. Als HR Manager können Sie zudem verschiedene Arbeitszeitmodelle anlegen. Die Auswertungen von Arbeitszeitkonten und Überstunden erfolgen automatisch unter Einhaltung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Sämtliche Daten sind dabei stets aktuell, sicher und zentral verfügbar. Modernste Verschlüsselungstechnologien sorgen außerdem dafür, dass personenbezogene Daten sicher in der Cloud gespeichert werden.

Durch die Selbstverwaltung Ihrer Mitarbeiter, dem sogenannten Employee Self Service, verläuft die Arbeitszeiterfassung bequem und unkompliziert. Keine Excel Tabellen mehr, keine Listen mit Arbeitszeiten! Beschäftigte können durch einen einzigen Klick ihre Anwesenheit ganz einfach selbst erfassen.

Zeiterfassung Online bedeutet damit: Sie haben als Personaler alle Daten immer im Blick - sämtliche Zeiten sind jederzeit für Sie übersichtlich einsehbar.

Wie Arbeitszeiterfassung mit der All-in-One Software funktioniert, zeigt Ihnen HRworks in dem kompakten Video Tutorial Zeiterfassung:

 

Erfahren Sie mehr über die Vorteile von HRworks. Testen Sie die All-In-One HR Software jetzt kostenlos! Sie sind bereits Kunde? Alle weiteren Funktionen stehen HRworks Kunden ohne Zusatzkosten zur Verfügung!

EuGH-Urteil zur Zeiterfassung: Die Software-Lösung für Ihr Unternehmen

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Unternehmen müssen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter in Zukunft ganz genau erfassen. Für viele Firmen eine riesen Herausforderung! Denn oft fehlt die entsprechende Infrastruktur.

Wie die Richter des EuGH beschlossen haben (Rechtssache C-55/18), müssen sämtliche Mitgliedstaaten der EU in Zukunft die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch erfassen. Für Länder wie Deutschland und Spanien sind die Konsequenzen besonders spürbar, da hier bisher lediglich die Zeiterfassung von Überstunden verpflichtend war.

Zeiterfassung basiert in der Regel auf Tarifverträgen

In Deutschland dürfen Beschäftigte 8 Stunden pro Werktag arbeiten. Ausnahmen sehen auch eine Arbeitszeit von 10 Stunden vor. Festgehalten sind diese Vorgaben im Arbeitszeitgesetz. In Paragraf 16 heißt es dort aktuell nur, dass Überstunden verzeichnet werden müssen. Darüber hinaus bestimmen zwei Faktoren die Arbeitszeit: Tarifverträge und innerbetriebliche Vorgaben. Das EuGH-Urteil soll die Rechte von Arbeitnehmern stärken. Dadurch lässt sich leichter nachweisen, wenn Rechte verletzt werden. Behörden hätten so bessere Möglichkeiten zur Kontrolle, ob Firmen die bestehenden Arbeitszeitgesetze auch wirklich einhalten.

Wie sinnvoll eine solche Vorgabe in Zeiten von New Work, Home-Office und Arbeit 4.0 ist, darüber lässt sich streiten. Zumal der Trend gerade in eine andere Richtung geht: So will etwa der Schweizer Nationalrat junge Start-ups entlasten, indem er sie von der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung befreien will.

Dennoch: Für die Praxis in Deutschland bedeutet das Urteil aus Brüssel vorerst: Firmen müssen reagieren, um die Anweisungen aus Brüssel zu erfüllen.

Unternehmen müssen Arbeitszeiterfassung einführen

“Auf Arbeitgeber in der EU rollt eine neue Bürokratiewelle zu.” Mit diesen drastischen Worten kommentiert Cornelia Marquardt das EuGH-Urteil zur Zeiterfassung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Laut der Arbeitsrechtsexpertin von der Kanzlei Norton Rose Fulbright in München würden Unternehmen jetzt dazu verpflichtet, ein Zeiterfassungssystem einzurichten.

An genau solchen Lösungen fehlt es jedoch in den allermeisten Betrieben. Viele Personaler müssen sich noch immer mit Zettelwirtschaft herumplagen oder mit Anwendungen abmühen, die nicht ihren Bedürfnissen entsprechen. Die Folge: ein Übermaß an Bürokratie!

Zeiterfassung Urteil: HRworks bietet All-in-One-Lösung

Eine Lösung, die für alle Beteiligten - Arbeitgeber, Personaler, Mitarbeiter - den Büroalltag vereinfacht, muss schnell einzurichten und intuitiv verständlich sein. Mit der Cloud-Software von HRworks können Sie eine elektronische/digitale Zeiterfassung für Ihr Unternehmen bereitstellen, wie es das EuGH-Urteil vorsieht.

 

Die neuesten Beiträge der HRworks-Redaktion

FLOW-UP in Frankfurt

FLOW-UP: So lief der Workshop in Frankfurt

, ,
An zwei Tagen konnten Personaler und Buchhalter vergangene…
HRworks Schulungen

HRworks Schulungen in Ihrer Nähe: Personalverwaltung und Reisekosten

Machen wir uns nichts vor: HR-Arbeit kann eine echte…
Bewerbungseingang: In manchen Monaten melden sich mehr Bewerber

Bewerbungseingang: Wann Personaler die meisten Bewerbungen erhalten

Mit dem Bewerbungseingang verhält es sich wie mit…