Mit Flow: Auf zu neuen Horizonten

Von Low zu Flow: Benutzeroberfläche von HRworks

HRworks ist heute eines der beliebtesten Mitarbeiterportale Deutschlands. Hunderttausende Anwender erledigen mit der Cloud-Lösung täglich ihre Reisekosten, Urlaube und Krankmeldungen. Nun bekommt unser Tool eine neue Benutzeroberfläche (GUI). Sie heißt Flow und ist die inzwischen 4. Generation. Zeit für einen Rückblick.

Das Jahr 1998. Frankreich wird im eigenen Land Fußball-Weltmeister. In Deutschland geht die Ära Kohl zu Ende. Das beliebteste Mobiltelefon heißt Nokia 5110. Celine Dion dominiert mit “My Heart Will Go On” wochenlang die Charts. Und im schönen Freiburg beginnt die Erfolgsgeschichte von HRworks.

Die erste GUI: Wolkig mit Aussicht auf Reisekosten

Anfangs ist HRworks ein reines Reisekosten-Tool. Die Aufmachung ist simpel. Man könnte heute von einer Low-Version sprechen, da es wirklich nur wenige Funktionen gibt. Das Besondere jedoch an der Plattform: Sie ist als Software as a Service (SaaS) konzipiert und damit eine der ersten Cloud-Lösungen auf dem deutschen Markt.

Heute ist die Cloud jedem ein Begriff. Aber anno 1998 stellt das ohne Übertreibung ein Novum dar. Während Software-Anwendungen zu jener Zeit in der Regel über ein Trägermedium ausgeliefert werden, in Form von Disketten oder CD-Roms, kann man das Reisekosten-Tool von HRworks über den Browser ansteuern. Ohne dafür ein Programm auf dem eigenen Rechner installieren zu müssen.

Wie fortschrittlich das Cloud-Prinzip zum damaligen Zeitpunkt ist, kann man an der medialen Berichterstattung ablesen. Denn erst zehn Jahre später, im September 2008, berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” zum ersten Mal über die Cloud-Technologie. In besagtem Artikel muss die Redaktion den Lesern noch die Funktionsweise der Cloud erklären. Da heißt es unter anderem: “Die Rechenarbeit, das Speichern, Verwalten – große Teile davon laufen auf externen Servern, sozusagen auf einer Datenwolke, die über den Kunden schwebt. Im Englischen ist deshalb von ‘Cloud Computing’ die Rede.”

Von der ersten GUI existiert nur noch dieses Bild

 

Die erste grafische Benutzeroberfläche (im Fachjargon GUI, für “graphical user interface”) von HRworks mutet aus heutiger Sicht archaisch an: dicke Schrift, starke Rahmen bei Eingabefeldern, die Dropdown-Pfeile in 3D-Optik. Was heute altbacken wirkt, ist zu jener Zeit State-of-the-Art. Schließlich sieht das damals erscheinende Windows 98 ganz ähnlich aus. Intern wird diese allererste Nutzeroberfläche übrigens Krallen-GUI genannt, weil einige Buttons optisch an Krallen erinnern.

Software im Wandel: Der Weg zum HR Tool

Nach dem erfolgreichen Start bekommt HRworks stetig mehr Funktionen. Das Produkt wächst, wird umfassender. Kunden können nun neben ihren Reisekosten auch Abwesenheiten regeln und Arbeitsmittel verwalten. Des Weiteren kommen Schnittstellen zu Lohn- und Finanzbuchhaltungsprogrammen hinzu. Infolgedessen wird auch eine neue Benutzeroberfläche notwendig: 2002 geht die sogenannte “blaue GUI” an den Start.

Die sogenannte "blaue GUI" war lange im Einsatz

 

Die “blaue GUI” ist nicht nur grafisch ein entscheidender Schritt nach vorne, sondern auch was die Benutzerfreundlichkeit beziehungsweise Usability angeht. Optisch in den Firmenfarben blau und gelb gehalten, verfügt diese Oberfläche nämlich über einen Menübaum sowie Tabs. Bei den Reisekosten und Abwesenheiten können Personalbüros, die HRworks nutzen, zunehmend auf lästige Excel Dateien verzichten.

 

Ab 2010 verzichtet die Benutzeroberfläche auf die blaue Hintergrundfarbe

 

Im Jahr 2010 existieren zwei Benutzeroberflächen parallel: die alte blaue Version sowie die neue SC-Version. SC steht in diesem Fall nicht für den Sport-Club Freiburg – der bei HRworks viele Anhänger hat – sondern für Smart Client. Dabei handelt es sich um ein Baukasten- respektive Komponentensystem, mit dessen Bestandteilen Entwickler eine Software zusammensetzen.

Wie bereits erwähnt, ist die neue Nutzeroberfläche optisch verschlankt. Auf Hintergrundfarben wird nun verzichtet, bunte 3D-Icons kommen zum Einsatz. Außerdem hat das neue Interface kürzere Ladezeiten, da nur noch die notwendigen Elemente geladen werden und nicht das gesamte Programm.

HRworks Benutzeroberfläche: Von 3D-Look zu Flat-Design

Die Software reift in den kommenden Jahren zum ganzheitlichen HR-Tool. Mehrere Funktionen kommen hinzu, darunter Bewerbermanagement, Corporate Benefits, Zeiterfassung, Zeugniserstellung und die digitale Personalakte.

Ab 2015 gibt es zusätzlich zur Desktop-Variante eine Web App, damit Benutzer auch via Smartphone und Tablet von unterwegs ihre Aufgaben erledigen können. 2018 erhält HRworks eine optische Auffrischung und erstrahlt seither in zeitgemäßem Flat-Design.

2018 erfolgt die Umstellung auf Flat-Design

 

Nun steht der nächste große Relaunch an: 2019 bekommt HRworks die mittlerweile 4. Benutzeroberfläche.

Flow: HR-Arbeit wird zum digitalen Universal-Erlebnis

Die 4. grafische Benutzeroberfläche von HRworks trägt erstmals einen eigenen Namen, und zwar Flow. Der Name ist Programm. Denn in Flow können Anwender völlig intuitiv und mit weniger Befehlen durch die Funktionen navigieren. Was einen besseren und schnelleren Workflow zur Folge hat.

In einer Beta-Version haben Anwender bereits die Möglichkeit, in der Mitarbeiter-Rolle Reisekostenabrechnungen zu erstellen sowie Abwesenheiten zu vermerken. Großer Fortschritt: Flow hat nicht mehr verschiedene Ansichten, sondern ist responsiv. Das heißt, dass neben der Desktop-Version keine eigene Web App mehr notwendig ist. Denn die Anwendung passt sich auf mobilen Endgeräten automatisch der Displaygröße an. Weiters ist in Flow das parallele Arbeiten in mehreren Tabs möglich und Links können an Kollegen verschickt werden, die dann an der gleichen Stelle weiterarbeiten können.

Noch flacher: Ab 2019 gibt es die Flow-Oberfläche

 

Kunden können die Flow-Oberfläche bereits testen. Seit Juni steht eine Beta-Version zur Verfügung, die man über den regulären HRworks-Zugang erreicht. Dazu können Anwender entweder auf die entsprechende Schaltfläche im Dashboard klicken oder sie sich unter Stammdaten/Einstellungen einfach selbst freischalten. Über den Sommer und Herbst werden nach und nach mehr Funktionen zur Verfügung stehen.

 

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