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Mitarbeiter fordern mehr HR-Einfluss auf die Führungskultur

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13. Januar 2026 · 3 Min. Lesezeit · HR WORKS Redaktion

  • Aktueller Leadership-Monitor analysiert den HR-Einfluss auf Führungsqualität in deutschen Unternehmen 
  • Studienergebnisse zeigen: Nimmt HR eine aktive Rolle ein, verbessert sich die Führungsarbeit spürbar
  • Die Hälfte der Beschäftigten wünscht sich, dass HR die Führungskultur im eigenen Unternehmen stärker vorantreibt

Freiburg, 13. Januar 2026Personalabteilungen haben aus Sicht vieler Beschäftigter positiven Einfluss auf die Qualität der Führungsarbeit in ihrem Unternehmen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Leadership-Monitors von HR WORKS, der die Führungsstruktur in deutschen Unternehmen analysiert. Für die repräsentative Studie wurden 2.083 Beschäftigte befragt. Genau die Hälfte der Beschäftigten wünscht sich, dass sich die HR-Abteilung in ihrem Unternehmen mehr in die Führungsarbeit einbringt. 

Dieser Wunsch basiert auf guten Erfahrungen damit. Denn wenn sich die Personalabteilungen hier engagieren, zeigt das Wirkung: 38 % der Beschäftigten sind dann sehr zufrieden mit ihren Führungskräften, weitere 46 % immerhin tendenziell zufrieden. Bei rund jedem vierten Unternehmen (24 %) erleben Beschäftigte eine aktive Rolle von HR in der Führungsarbeit und begrüßen das auch. Weitere 27 % würden sich mehr Engagement wünschen, müssen aber mangels HR-Initiative darauf verzichten. 

Gute Führung entsteht aus Mitarbeitersicht auch durch guten HR-Einfluss

In der Frage, wie sich gute Führungsarbeit entwickeln lässt, schwanken viele Beschäftigte zwischen den Ansichten, dass gute Führung tatsächlich trainiert werden kann oder ob sie schlicht auf Talent beruht. Immerhin 40% sind der Meinung, dass beide Aspekte gleich zu gewichten seien. Interessant in diesem Kontext: In Unternehmen, in denen sich HR in die Führungskultur einbringt, schätzen 40 % der Beschäftigten Führungsarbeit als erlernbare Fähigkeit ein. 

“Personalabteilungen benötigen mehr Handlungsspielraum und ein stärkeres Mitspracherecht, wenn es um die Optimierung von Führungsarbeit geht. So kann HR von der rein organisatorischen Verwalterin, die sie in vielen Unternehmen noch ist, zur aktiven Gestalterin einer zukunftsfähigen und gut geführten Organisation werden”, sagt Ivana Baumann, Director HR & Recruiting bei HR WORKS.

Führungsverantwortung ist für ein Viertel ein festes Berufsziel

Selbst in eine Führungsposition zu kommen, ist derweil ein vorstellbares Karriereziel für viele Mitarbeitende. Für fast drei Viertel der Befragten (72 %) ist das grundsätzlich eine Option. Etwas mehr als ein Viertel (28 %) strebt in jedem Fall Führungsverantwortung an, 44 % allerdings nur dann, wenn die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Unter denjenigen, die es als absolutes Karriereziel anstreben, sind deutlich mehr Männer als Frauen: 36 % der Männer verfolgen das Ziel, in eine Führungsposition zu kommen, während das nur jede fünfte Frau fest anstrebt. Überraschend hoch ist der Anteil junger Menschen, die eine Führungsrolle in jedem Fall anstreben. Dieser beträgt vergleichsweise hohe 40 %.

Über die Studie

Für die Umfrage zur Führungsarbeit in deutschen Unternehmen befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag von HR WORKS 2.083 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung im August 2025 45 Jahre. 76 % von ihnen waren in Vollzeit berufstätig, 24 % in Teilzeit. Die Studie deckt Unternehmensgrößen von KMU bis Konzernen ab.

Über HR WORKS

Mit über 3.000 Kunden zählt HR WORKS zu den erfolgreichsten deutschen Software-Anbietern für Human Resources (HR). Das Unternehmen bietet seit über 25 Jahren eine einfache und durchdachte HR-Lösung, die auf KMU-Bedürfnisse abgestimmt ist. Zum Funktionsumfang zählen Personalverwaltung, Zeitwirtschaft, Reisekostenmanagement, Payroll und Personalentwicklung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 200 Mitarbeitende an den Standorten Freiburg, Frankfurt und Berlin.

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