So setzen Sie berufliche Fahrtkosten von der Steuer ab
Die Pendlerpauschale (auch Fahrtkostenpauschale oder Kilometerpauschale) ist eine Möglichkeit, um Fahrtkosten für Berufspendler zu reduzieren und damit die Steuerlast von Arbeitnehmern zu senken. Doch wie hoch ist die Kilometerpauschale? Wie kann man die Fahrtkosten von der Steuer absetzen? Und wie erfolgt die Berechnung der Kilometerpauschale? Das sind wichtige Fragen, die sich Arbeitnehmer stellen müssen, um ihre Fahrtkosten zu minimieren und die Einkommensteuer zu optimieren.
Definition der Pendlerpauschale: Was ist eine Pendlerpauschale?
Die Pendlerpauschale ist eine Regelung, die es Arbeitnehmern ermöglicht, ihre Fahrtkosten von der Steuer zwischen Wohnort und Arbeitsstätte abzusetzen. Sie soll die finanzielle Belastung von Berufspendlern durch die hohen Kosten für den täglichen Arbeitsweg reduzieren. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer einen Teil der Aufwendungen für den Hin- und Rückweg zur Arbeit in ihrer Steuererklärung angeben, um dadurch die Einkommensteuer zu reduzieren oder eine Steuerrückerstattung zu erhalten.
Gesetzlich ist die Fahrtkostenpauschale in § 9 Abs. 1 bis 4 Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Dort sind auch die Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz (erste Tätigkeitsstätte) sowie die Anzahl der Arbeitstage als wichtige Faktoren für die Fahrtkostenabrechnung in der Steuer festgehalten.
Wie viele Arbeitstage dürfen angegeben werden?
Angestellte können bei einer 5-Tage-Woche maximal 230 Arbeitstage im Jahr angeben, an denen Sie zur Arbeit pendeln. Wochenenden und Urlaubstage zählen nicht dazu. Diese Begrenzung stellt sicher, dass die Pendlerpauschale nur für tatsächlich beruflich bedingte Fahrten zur Arbeit genutzt wird.
