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Definition und Tipps

Arbeitsproduktivität

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Was ist Arbeitsproduktivität? Definition und Nutzen für Unternehmen

Arbeitsproduktivität misst, wie effektiv Mitarbeiter die eingesetzte Arbeitszeit in konkrete Ergebnisse umsetzen. Für HR und Geschäftsführung ist sie eine zentrale Kennzahl. Sie ermöglicht eine fundierte Personal- und Produktionsplanung und hilft, Leistungsreserven bei einzelnen Mitarbeitenden oder in Teams aufzudecken.

Arbeitsproduktivität lässt sich berechnen. Zusammen mit weiteren Produktivitätskennzahlen (s.u.) Kann ein Unternehmen aus ihr Maßnahmen ableiten, damit es die Produktivität der Mitarbeiter gezielt steigern kann.

Arbeitsproduktivität misst, wie effektiv Mitarbeiter die eingesetzte Arbeitszeit in konkrete Ergebnisse umsetzen.

Formel zur Berechnung der Arbeitsproduktivität

Die Berechnungsformel ist einfach:

  • Arbeitsproduktivität = Arbeitsergebnis (z.B. Stückzahl, Umsatz) / eingesetzte Arbeitszeit

Diese Kennzahl gibt an, wie umfangreich das Arbeitsergebnis ausfällt, das ein Mitarbeiter oder eine Gruppe von Mitarbeitern in einem bestimmten Zeitraum erbringt. Als Arbeitsergebnis gelten hierbei messbare Größen, etwa produzierte Stückzahlen, Umsätze oder abgeschlossene Aufträge.

Praxisbeispiele zur Berechnung der Arbeitsproduktivität

Zur Verdeutlichung der Berechnung folgen 3 praktische Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen:

  • Produktion: Ein Mitarbeiter stellt während eines 8-stündigen Arbeitstags 1.600 Produkte her. Die Produktivität pro Mitarbeiter beträgt somit 200 Stück pro Stunde (1.600 Stück / 8 Stunden).
  • Vertrieb: Ein Vertriebsteam erzielt in einem Monat (20 Arbeitstage) einen Umsatz von 400.000 Euro. Die durchschnittliche Produktivität pro Arbeitstag liegt bei 20.000 Euro (400.000 Euro / 20 Tage). Die Arbeitsproduktivität pro Mitarbeiter ergibt sich aus diesem Wert, geteilt durch die Anzahl der Mitarbeiter.
  • Dienstleistung: Eine Gruppe von Reinigungskräften reinigt innerhalb einer Woche (5 Arbeitstage) insgesamt 1.000 Hotelzimmer und leistet dabei 500 Arbeitsstunden. Die Arbeitsproduktivität beträgt somit 2 Zimmer pro Stunde (1.000 Zimmer / 500 Stunden).

Diese Beispiele verdeutlichen, dass die Arbeitsproduktivität branchenübergreifend eine wichtige Kennzahl zur Steuerung und Optimierung der Leistung von Mitarbeitern darstellt.

Produktivitätskennzahlen für Unternehmen

Für eine fundierte Analyse der Arbeitsproduktivität im Unternehmen empfiehlt es sich, zusätzliche Produktivitätskennzahlen zu nutzen. Diese ermöglichen differenzierte Einblicke in die Leistung einzelner Mitarbeiter, Teams und ganzer Abteilungen – etwa im Verhältnis zur eingesetzten Arbeitszeit oder im Vergleich zu unternehmensweiten Benchmarks.

Relevante Kennzahlen im Überblick

  • Pro-Kopf-Leistung: Gibt an, wie viel Output ein Mitarbeiter durchschnittlich innerhalb eines definierten Zeitraums, z.B. pro Arbeitstag oder Monat, erbringt.
  • Stundenleistung: Hier wird der erbrachte Leistung bzw. Output in Relation zu den geleisteten Arbeitsstunden gesetzt. Das eignet sich insbesondere für die Beurteilung produktiver und unproduktiver Phasen innerhalb eines Arbeitstags.
  • Produktivität pro Mitarbeiter: Besonders aussagekräftig bei der Analyse individueller Beiträge – etwa bei der Bewertung der Arbeitsleistung einzelner Mitarbeiter.

Verhältnis von produktiven zu unproduktiven Mitarbeitern

Verhältnis von produktiven zu unproduktiven Mitarbeitern

Die Differenzierung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeitszeit pro Mitarbeiter macht Optimierungspotenziale sichtbar. Entscheidend ist hierbei, wie viel Zeit einzelne Mitarbeiter tatsächlich für wertschöpfende Tätigkeiten nutzen, verglichen mit der eingesetzten Arbeitszeit. Eine zu hohe Quote an Leerlauf- oder Wartezeiten, ob bei einem einzelnen Mitarbeiter oder innerhalb eines Teams, kann auf ineffiziente Prozesse, unklare Aufgabenverteilung oder Überlastung hinweisen.

Gesamtproduktivität und Teilproduktivitäten

Die Gesamtproduktivität eines Unternehmens bezieht neben der Arbeitsleistung auch andere Faktoren wie Maschinen, Kapital oder Materialeinsatz mit ein. Für gezielte Analysen eignen sich daher auch Teilproduktivitäten, wie:

  • Personalproduktivität
  • Maschinenproduktivität
  • Umsatzproduktivität
  • Stundenproduktivität
  • Industrieminuten

Neben der Arbeits- und Maschinenproduktivität lässt sich auch die Betriebsmittelproduktivität berechnen. Diese Kennzahl gibt Auskunft darüber, wie effizient Werkzeuge, Anlagen oder Materialien im Produktionsprozess eingesetzt werden. Alle Teilbereiche ermöglichen eine differenzierte Betrachtung der eingesetzten Faktoren und geben Hinweise auf mögliche Engpässe und Verbesserungspotenziale.

Produktivität richtig messen: Aussagekraft und Grenzen

Die Berechnung der Arbeitsproduktivität bietet eine schnelle Einschätzung der Mitarbeiterleistung, allerdings mit Einschränkungen. Nur im richtigen Kontext entfaltet sie ihre volle Aussagekraft und die Zahl ist belastbar.

Was zeigt die Kennzahl?

Die Arbeitsproduktivität zeigt, wie viel Output – ob in Form von Stückzahlen, Umsatz oder Projekten – in Relation zur eingesetzten Arbeitszeit entsteht. Sie ermöglicht Vergleiche über Zeiträume, Abteilungen oder auch einzelne Mitarbeiter hinweg. Dadurch kann die Produktivität einzelner Personen oder ganzer Teams sichtbar gemacht und über die Zeit hinweg analysiert werden.

Grenzen der Aussagekraft

Die Kennzahl lässt die Ursachen niedriger oder hoher Arbeitsproduktivität offen. Qualitative Faktoren wie Arbeitsaufwand, Aufgabenkomplexität oder externe Einflüsse – etwa Systemausfälle oder Auftragsmangel – bleiben unberücksichtigt.

Ein hoher Wert bei der Arbeitsproduktivität bedeutet daher nicht automatisch hohe Effektivität, genauso wie ein niedriger Wert nicht zwingend mangelnde Leistung widerspiegelt. Für fundierte Entscheidungen ist es notwendig, weitere Einflussfaktoren wie Arbeitsklima, technische Ausstattung oder organisatorische Prozesse mit einzubeziehen.

Aussagekraft durch Kontext erhöhen

Erst in Kombination mit weiteren Daten entfaltet die Kennzahl ihre volle Aussagekraft. Etwa durch:

  • Vergleich mit den Produktivitätskennzahlen anderer Unternehmen (Benchmarking)
  • Zeitliche Entwicklung innerhalb des Unternehmens
  • Kombination mit Indikatoren wie Fehlzeiten oder Fluktuationsrate, die wiederum auf Phänomene wie Präsentismus hinweisen können.

So entsteht ein ganzheitliches Bild der Produktivität. Das ist eine Voraussetzung für gezielte Maßnahmen zur Verbesserung.

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Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Produktivität ist kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat zahlreicher beeinflussender Faktoren. Unternehmen, die ihre Arbeitsproduktivität steigern möchten, müssen verstehen, welche Rahmenbedingungen förderlich wirken und welche als Bremse fungieren.

Was beeinflusst die Produktivität positiv und negativ?

Zu den häufigsten Stellschrauben zählen:

  • Arbeitsorganisation: Klare Prozesse, koordinierte Abläufe und eindeutige Zuständigkeiten sind Grundvoraussetzungen für produktives Arbeiten. Umgekehrt führen unklare Strukturen zu Verzögerungen und Ineffizienz.
  • Technische Ausstattung: Veraltete Software oder nicht ergonomische Systeme erschweren die tägliche Arbeit und erhöhen die Fehlerquote.
  • Qualifikation: Wer seine Aufgaben beherrscht, erledigt sie schneller und besser. Ein Mangel an Schulung oder Einarbeitung kostet dagegen Zeit – und Leistung.
  • Motivation: Arbeitsfreude, Identifikation mit dem Unternehmen und individuelle Sinnhaftigkeit wirken leistungsfördernd.
  • Arbeitsumfeld: Ein gutes Arbeitsklima, geringe Lärmbelastung und eine förderliche Bürogestaltung erhöhen Konzentration und Ausdauer.

Interne HR-Kennzahlen als Frühindikatoren

Kennzahlen wie die Fluktuationsrate sowie Auswertungen zu möglichen Phänomenen wie Präsentismus oder Quiet Quitting geben Hinweise auf strukturelle Schwächen. Wer diese frühzeitig erkennt, kann durch gezielte Maßnahmen wie z.B. Employee Engagement oder Weiterbildungsprogramme gegensteuern.

Beispiel: Flexiblere Arbeitszeitmodelle

Eine der wirksamsten Stellschrauben ist die Zeitgestaltung. Flexible Modelle wie Gleitzeit, Arbeitszeitkonto oder Homeoffice ermöglichen es, im Einklang mit dem persönlichen Biorhythmus zu arbeiten Das steigert die Konzentration, senkt Stress und verbessert nachweislich die Leistung.

Arbeitsproduktivität steigern: Maßnahmen und Praxis-Tipps

Eine stagnierende oder niedrige Arbeitsproduktivität muss kein Dauerzustand bleiben. In vielen Fällen lassen sich bereits mit überschaubarem Aufwand spürbare Verbesserungen erzielen. Entscheidend ist, gezielt an den Stellschrauben zu drehen, die zur jeweiligen Situation passen – sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene. Effektives Performance Management unterstützt dabei, individuelle Beiträge zur Produktivität transparent zu machen.

11 erprobte Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung

  1. Weiterbildung fördern
    Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten effizienter, treffen bessere Entscheidungen und tragen aktiv zur Prozessoptimierung bei.
  2. Anreizsysteme etablieren
    Leistungsbezogene Prämien oder Boni beeinflussen in geeigneten Bereichen den innerbetrieblichen Wettbewerb positiv. Neben finanziellen Anreizen wirken auch Karriereperspektiven wie eine mögliche Beförderung leistungsfördernd.
  3. Standardprozesse definieren
    Einheitliche Abläufe reduzieren Fehlerquellen, erleichtern die Einarbeitung und schaffen Vergleichbarkeit.
  4. Zeitmanagement fördern
    Schulungen zu Priorisierung, Selbstorganisation und digitaler Kalendernutzung helfen, fokussierter zu arbeiten. Team können auch Methoden zum effizienten Zeitmanagement etablieren, beispielsweise die Eisenhower-Matrix.
  5. Ergonomische Arbeitsplätze schaffen
    Ergonomisch optimierte Arbeitsumgebungen fördern Gesundheit und Konzentration.
  6. Arbeits- und Pausenzeiten respektieren
    Wer regelmäßig Erholungsphasen bekommt, erbringt über den Tag hinweg eine konstante Leistung.
  7. Flexible Arbeitszeitmodelle einführen
    Arbeitszeitkonto, Gleitzeit, Homeoffice oder 4-Tage-Woche erhöhen die Zufriedenheit und steigern messbar die Arbeitsleistung einzelner Mitarbeiter.
  8. Wertschätzung sichtbar machen
    Anerkennung und Feedback motivieren. Selbst kleine Gesten haben oft große Wirkung.
  9. Personal und Produktionsplanung abstimmen
    Eine kluge Einsatzplanung reduziert Wartezeiten, vermeidet Überlastung und steigert die Produktivität pro Arbeitstag.
  10. Prozesse automatisieren
    Wo repetitive Tätigkeiten digitalisiert werden, bleibt mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben.
  11. Produktivität regelmäßig messen
    Mithilfe geeigneter Tools lassen sich geleistete Arbeitsstunden und Output kontinuierlich analysieren, etwa im Rahmen von HR-Analytics oder Performance-Monitoring.

Warum sich Produktivitätssteigerung auszahlt

Unternehmen, die gezielt in diese Maßnahmen investieren, profitieren mehrfach: Mitarbeiter erbringen bessere Leistung, die Stundenleistung steigt, und durch den gezielten Einsatz von Ressourcen lässt sich die gesamtwirtschaftliche Effizienz des Unternehmens nachhaltig verbessern.

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Strategische Bedeutung im HR-Management

Die Arbeitsproduktivität hat sich für moderne HR-Abteilungen zu einem strategischen Steuerungsinstrument entwickelt. Sie liefert nicht nur Daten zur Leistungsfähigkeit der Belegschaft, sondern auch zur Effektivität von HR-Maßnahmen und zur effizienten Ressourcennutzung in Personal- und Produktionsplanung.

Arbeitsproduktivität als Steuerungsinstrument

Um Personal effizient einzusetzen, sind präzise Kennzahlen unerlässlich. Die Arbeitsproduktivität pro Mitarbeiter dient dabei als zentrale Referenz für:

  • Personaleinsatzplanung: Wie viele Mitarbeitende werden für eine bestimmte Leistung benötigt?
  • Budgetsteuerung: Welcher Output lässt sich mit den vorhandenen Ressourcen erzielen?
  • Zielvereinbarungen: Welche tägliche Produktivität ist realistisch und messbar?

Die Kombination mit weiteren HR-Kennzahlen schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage, sowohl für das operative Tagesgeschäft als auch für strategische Weichenstellungen.

Einsatz von HR-Analytics und HCM

Digitale Tools: HR-Analytics und HCM im Einsatz
Digitale Tools unterstützen die systematische Erfassung und Analyse von Leistungsdaten. Im Rahmen von HR-Analytics und Human Capital Management (HCM) lassen sich:

  • langfristige Entwicklungen analysieren,
  • Leistungsträger und Teams vergleichen,
  • Ressourcen wie Arbeitszeit und Projektmittel systematisch bewerten.

Dadurch werden Potenziale sichtbar, ebenso wie Engpässe oder ineffiziente Prozesse. Die Verbindung aus datenbasierter Analyse und konkreter Umsetzung ist so ein wichtiger Faktor der Personalarbeit.

Herausforderungen bei der Messung der Arbeitsproduktivität

Die Berechnung der Arbeitsproduktivität ist auf den ersten Blick unkompliziert. Doch in der Praxis lauern methodische und strategische Fallstricke. Ein zu starrer Fokus auf Output-Zahlen führt möglicherweise nicht nur zu Fehlinterpretationen, sondern schafft auch unbeabsichtigte Fehlanreize.

Risiken der Fehlinterpretation

Ein häufiger Fehler liegt in der isolierten Betrachtung der Kennzahl. Wer sich ausschließlich auf Stückzahlen oder Umsatz pro Stunde konzentriert, ignoriert zentrale Einflussfaktoren wie:

  • die Qualität der Ergebnisse
  • die Komplexität der Aufgaben
  • technische und organisatorische Rahmenbedingungen
  • Unterschiede in Tätigkeitsprofilen

Ein formal weniger produktiver Mitarbeiter kann dennoch eine Schlüsselrolle im Unternehmen einnehmen, etwa durch innovative Ideen, Koordination oder hohe Problemlösungsfähigkeit.

Arbeitsproduktivität als Benchmarking-Instrument

Richtig eingesetzt, eignet sich die Arbeitsproduktivität ideal zum unternehmensinternen oder externen Vergleich – etwa über Quartale hinweg oder im Verhältnis zur Konkurrenz. Dabei gilt:

  • Nur vergleichbare Einheiten analysieren (z.B. ähnliche Tätigkeitsbereiche oder eine Gruppe von Mitarbeitern).
  • Zeiträume klar definieren (z.B. Wochen, Monate, Jahre).
  • Kontextdaten einbeziehen (z.B. Zahl der Projekte, Maschinenverfügbarkeit, Kundenaufkommen).

Besonders hilfreich ist die Kombination aus Arbeitsproduktivität und weiteren Metriken wie Fluktuationsrate, Krankentagen oder Phänomenen wie Präsentismus, um ein realistisches und differenziertes Bild zu erhalten.

Arbeitsproduktivität messen und verbessern

Die Arbeitsproduktivität ist ein wichtiger Bestandteil von HR-Analysen und gehört zu den zentralen Kennzahlen im Bereich Human Resources, um die Leistungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern transparent zu machen, sowohl auf individueller Ebene, als auch im Rahmen der Gesamtorganisation. Richtig gemessen und interpretiert, liefert sie fundierte Entscheidungsgrundlagen für Personal- und Produktionsplanung, Zielvereinbarungen sowie Investitionen in Arbeitsprozesse und Technologien.

Allerdings hat die Kennzahl der Arbeitsproduktivität auch Grenzen. Sie lässt qualitative Aspekte, organisatorische Bedingungen und externe Einflussfaktoren außer Acht. Daher gilt: Die Arbeitsproduktivität pro Mitarbeiter sollte nie isoliert betrachtet werden, sondern immer im Zusammenspiel mit anderen Produktivitätskennzahlen, Benchmarks und Kontextdaten.

Handlungsempfehlungen:

  • Regelmäßig messen: Die kontinuierliche Erhebung zeigt Trends und ermöglicht schnelle Reaktionen.
  • Im Kontext bewerten: Immer externe Faktoren, Auftragslage und qualitative Aspekte berücksichtigen.
  • Gezielte Maßnahmen umsetzen: Von Weiterbildung bis Prozessautomatisierung: Die besten Ergebnisse entstehen aus einem Mix.
  • Transparenz schaffen: Ergebnisse offen kommunizieren und Mitarbeitende aktiv einbeziehen, um Akzeptanz zu fördern.
  • Rechtliche Rahmenbedingungenberücksichtigen: Etwa beim Einsatz von Tracking-Tools zur Arbeitszeiterfassung oder bei der anonymisierten Leistungsbewertung.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz lässt sich die Produktivität nachhaltig steigern – und das sowohl zum Vorteil des Unternehmens als auch der Mitarbeitenden.

Arbeitsproduktivität kurzgefasst

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